Rettungsschirm – The European Soli

Bei allen Gedanken, die sich ums Geld ranken, fehlt der mehrheitliche Blick auf die eigentlichen Aufgaben, um die bestehenden Probleme in den Griff zu bekommen. Denn Geld ist nur ein Tauschmittel, auch wenn es noch so liebgewonnen wurde.

Stelle man sich der Frage, wo eigentliche Werte geschaffen werden, denn Geld kommt nur als Schuld( Kredit) ins System (und verschlimmert nur die Situation), fällt der Blick auf die ökonomischen Basisstrukturen, die den globalen Marktanforderungen unzureichend angepasst sind.

Durch das gelernte Verhalten des Bedarfsdeckungsprinzips: Probleme überall dort lösen zu wollen, wo sie sensuell in Erscheinung treten, schuf sich der Mensch selbst die Komplexität und Symptome, die ihm nun um die Ohren zu fliegen drohen. Anfänglich funktionelle Strukturen degenerierten so zu altersschwachen Pflegefällen. Taucht ein vermeintlich „neues“ Problem auf, beginnt der Tanz von vorne.

Real betrachtet beherrscht der stattfindende globale Wandel mehrheitliches Denken und Handeln; die Akteure, die Beschäftigung mit Symptomen. Und noch immer hofft der Mensch, durch exzessiven Geldmitteleinsatz, die Probleme endgültig lösen zu wollen. Doch lassen sich die Probleme nicht mit dem Wissen und den Mitteln aus der Welt schaffen, aus denen sie ursächlich entstanden sind. Denn führte uns das „wohl“ gut gedachte Denken zu den Problemen, mit denen wir es heute zu tun haben. Jedoch herrscht immer noch die repetitiv gelernte Vorstellung einer Welt scheinbar unabhängig voneinander existierender Probleme und Phänomene und das Konzept der Bedarfsdeckung als universelles Heilmittel.

Führt man sich die Notwendigkeit einer funktionellen Wirtschaft vor Augen, die im Sinne der Gesellschaft die vordringliche Aufgabe der Gewährleistung gemeinsamer Lebensgrundlagen darstellt, ist es verständlich, wenn alle mit Bauchschmerzen herumlaufen. (Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass 81 Mio. Deutsche sich plötzlich entscheiden, demnächst in den Wald zum Jagen gehen.)

Mit schrittweiser Neuorientierung der ökonomischem Strukturen stellen sich wieder Eigenschaften ein, denen die Mehrheit schon lange hinterher rennt.

Dies erreichen wir im ersten Schritt durch die Akzeptanz des Sachverhalts, dass wir es mit dynamischen Systemen und ihren wechselseitigen Abhängigkeiten zu tun haben. Denn mit der Akzeptanz der Zusammenhänge, erkennen wir, dass mehrheitlich wahrgenommene Probleme nur Symptome sind, denen sich alle „kämpferisch“ mit allen Mitteln entgegenstellen.

Hauptsache beschäftigt zu sein, heißt jedoch noch lange nicht, dass auch etwas dabei herauskommt.

Der Weg der Anpassung an die globalen Gegebenheit, ist ein steiniger Weg. Denn die Veränderung findet weder „lautlos“ noch „woanders“ statt. Mit einem geht mich nichts an, ist es also nicht getan.

Ebenso wenig wie die andauernden Diskussion, während aufstrebende Nationen die Zeichen der Zeit schon lange erkannt haben.

Erst wirksame ökonomische Strukturen bilden die Basis einer Gesellschaft.

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