Rückblickend mal vorausschauend

Eine Email hat mich dazu bewogen, nachfolgende Gedanken zu formulieren, was einem so alles widerfährt und wie in der Regel darauf reagiert wird. Vom Prinzip her wiederhole ich mich sicher nur.

Hinweis: Da ich die Gedanken in die Öffentlichkeit trage, sind sie so jedem frei zugänglich. Geheimniskrämerei, Vorteilssuche, Spekulationen und Herrschaftsgedanken entfallen somit.

Bisherige und aktuelle Geschehnisse zeigen zwei Auffälligkeiten:

Man entschließt sich, die Nummer (alte Weltordnung) nicht mehr mitzumachen (ob man ein Lösungsmuster für die Neue Zeit in Händen hält und es kommuniziert oder ob man sich näher mit den Mechanismen des alten Systems beschäftigt und sich letztlich daraus eine schrittweise Infragestellung bis zur Gesamthinterfragung ergibt.

Ich schreibe extra „alte Weltordnung“. Da die Nummer „Raus aus der BRD“ und damit verbundene Denk- und Handlungsmuster, nicht weit genug gedacht sind, was den tatsächlichen Wandel und die eigentliche Aufgabe betrifft. Lasse man sich nicht wieder von anderen „Erwählten“ oder „Selbsternannten“ mit ihren süßen Worten einfangen.

Wenn ich den Begriff „der ewig Gestrigen“ verwende, tue ich dies in einem weit größeren, zeitgesellschaftlichen Umfang gewohnter Strukturvorstellungen, Reichs- und Staatsideologien wie auch bisheriger Religionsinterpretationen. Wie gesagt: Es ist alles öffentlich zugänglich.

Allein das Ansinnen, die alte Ordnung verlassen zu wollen führt dazu, dass man plötzlich viel „Gegenwind“ erhält. Die Ursachen finden sich wiederum in einem selbst, da das System über die Konditionierungen mit einem in Resonanz geht. Wer dies weiterhin zu ignorieren gedenkt, steht sich nur selbst im Weg.

Man selbst trägt das System in sich, nach dessen bisherigen Gesetzmäßigkeiten man bisher handelte: *Alles rechtens, andere sorgen für das Wohlergehen, Konventionen (wählen, arbeiten, unverantworten, beschulden, konsumieren, gehorchen, vermehren, weiterschlafen) und damit verbundene Stillhaltevereinbarungen (Werte im Außen, Geld, Besitz, Sicherheit und Belohnung).

Doch mit dem Ende des Systems, verschwinden die gemachten Vereinbarungen. Das Kind bekommt seinen Lolly von der selben Mutter wieder abgenommen – zwangsläufig.

Eine Hierarchie löst sich immer von der Basis her auf. Und was selten beachtet wird: die Hierarchie hat ein „Eigenleben“ und der Einzelne darin wird zum Opfer – auch, weil er sein gesamtes Leben als Opfer/Täter konditioniert wurde, um in der Hierarchie und ihren Gepflogenheiten* zu funktionieren.

Wer sich also dazu entschließt, nicht mehr „mitmachen“ zu wollen, trennt sich selbst vom Kollektiv der mehrheitlichen „Opfer/Täter“ ab. Doch gibt es einen Ausweg.

Worauf ich nun näher gehen will, ist der zweite Sachverhalt.

Erfahrungen und Beobachtungen aus der Vergangenheit und naher Gegenwart haben gezeigt, dass sich Menschen durch meist unbewusste Entscheidungen selbst in jene Situationen (von unangenehm bedrängend bis tödlich) bringen. Worauf sie mit den gewohnten Verhalten, andere sind die Bösen und die Schuldigen, argumentativ um sich schlagen und sich so selbst zum Opfer machen. Nicht selten wird dies „gewohnt“ mit Masse bilden wollenden Kampfparolen übertüncht. Man selbst ist ja unschuldig.

Bisherige Erfahrungen haben immer wieder bestätigt, dass die „Betroffenen“ selbst die Verursacher ihrer eigenen Lebensumstände sind. Gleichzeitig wird diese ignoriert und bekämpft – statt angenommen.

Dieses Verhalten findet seine Ursache in der Weigerung, dass die gegebene Situation einen Sinn in sich trägt, den es zu erkennen gilt. Und solange dies nicht erkannt wird, wiederholt sich die Situation vom Prinzip her immer wieder. Und solange die „Betroffenen“ sich nur mit dem sichtbar wahrgenommen und nicht mit dem dahinterliegenden Prinzip und Sinn beschäftigen, drehen sie sich im Kreise aus kämpfen, verteidigen und rechtfertigen.

Die eigens verursachte Handlung fällt den Betroffenen nur nicht auf, weil sie den Faktor Zeit, also die Verzögerung zwischen unbewusster Verursachung und späterem Erlebnis nicht in Zusammenhang bringen (können).

Jede Situation trägt etwas in sich, was dem Erfahrenden selbst überlassen ist, dies zu erkennen. Was andere darüber befinden, hat keine Bewandtnis.

Dies ist auch der Grund, warum ich keine Rechtsangelegenheiten mehr bearbeite, denn haben die Sachverhalte eine ganz andere Bedeutung, als dies offensichtlich und oberflächlich betrachtet und in der Regel opferklagend kommuniziert wird.

Jegliches Jammern, Klagen, Beschweren, Demonstrieren, Beschuldigen, Ignorieren, Zwingen, Stigmatisieren und so weiter, sind dies alles nur Verhalten, um sich gegen sich selbst und des eigenen Wandels (stattfindende Veränderung und damit verbundene Anpassung) zu stellen.

Wobei das „Einwirkende“ nicht der Sachverhalt ist, an den man sich anzupassen hat, sondern lediglich ein „Schubser“, bei sich selbst anzufangen, um es mental zu überwinden. Denn das System ist in einem selbst und wo kann man am besten Tätig werden, wenn nicht bei sich selbst. Je mehr verdrängt wird, umso stärker sind die „Schubser“.

Wer also andere zu Etwas „zwingen“ will, möge das „Etwas“ sogleich selbst vorleben. Wer das Erlebte als sein Werk annimmt, trägt Verantwortung. Der erste Schritt zur Souveränität.

An dieser Stelle der Hinweis, dass Gerichte noch soviele Urteile über fehlende Unterschriften fällen können, wo sich die Gemeinde der Rechtsgläubigen daran aufgeilt, wenn jene Gerichte ihre Urteile selbst nicht unterschreiben.

Man macht sich bei diesem Kindertheater nur zum Spielball, wenn man da mitmacht.

Lachnummer verstanden?

P. S. Alles Sichtbare findet seine Ursachen im Kleinen und Unscheinbaren. Doch selten wird es beachtet. Eskalierendes.