Sanfte Gedankeneinstreuung zur Systembetrachtung

Das System läuft definitiv solange weiter, bis der Moment eintritt, wo ein „Neues System“ den Weg in diese „Realität“ findet. Und zwar erkennbar für jene, welche es gewohnt sind nur das zu glauben, was sie sehen. In diesem Fall also sich auf für sie erfreuliche, sichtbare Ergebnisse beziehend.

Den weltweiten Protagonisten-Versuchen, weiterhin hierarchische Systemstrukturen (erstanden aus der Verschiebung der Verantwortung) implementieren zu wollen, kann man getrost und entspannt ein lächelndes Schmunzeln entgegen halten, auch wenn sich die Prota- und die Antagonisten so dafür oder dagegen einsetzen mögen – beide erhalten das Alte – durch ihr konditioniertes Verhalten – durch das „Dagegensein“.

Mit dem Hinweis, dass man Verhaltensmuster auch verändern kann. Boshafte Behauptungen hingegen sagen: „Verhaltensmuster ändern sich nie. Sie sterben nur aus.“ Viel Spaß beim was auch immer.

Auch hilft es nicht weiter in gewohnten Kategorien wie Kommunismus, Sozialismus, Kapitalismus oder Sonst-Ein-Ismus zu denken, verbirgt sich im Kern hinter allem die Hierarchie, erstehend aus der Unverantwortlichkeit der Mehrheit durch Wahl ihrer „Führer“ oder „Gefolgsleute“. Dieser Aspekt ist maßgeblich für unser gesellschaftliches Miteinander verantwortlich – mehr oder weniger für das Fehlen des selbigen.
Und Wunschdenken, man müsse nur genug zusammenarbeiten, führt zu nichts, bewegt man sich kollektiv toleriert konditioniert auf einem fliegenden Teppich – herumeiernd, weil man das EIGENTLICHE nicht kennt sogar nicht einmal kennen will.

Wer versucht mit bestehendem Wissen etwas erreichen zu wollen, auch wenn sein Umfeld der gleichen Meinung ist, irrt. Hier auf Albert Einstein verweisend, dass man Probleme niemals mit dem Wissen lösen kann, aus denen sie entstanden sind.

Küssend Umschmeichelnde
Sie lockt uns gern, die Leichtigkeit des Systemseins. „Na, magst Du nicht etwas die Verantwortung abgeben wollen? Bitte, nur ein kleines bisschen…“ Lächelt sie uns dabei vergnüglich an. Die Nummer, die hier läuft dient zum Erkennen.

Wer nur festhält, wird eines Besseren belehrt (Hinweis an die „Haber“ und „Sicherer“.)

Wer glaubt, der Versuch, das System „stürzen“ zu wollen, so bleibt mir hierfür nur ein Kopf schütteln über, weil dieses „Stürzen“ zu einer Katastrophe führen würde. Und ich bin froh darum, dass es nicht so ist. Trotz Wissen, wo das System seinen einen! Schwachpunkt hat.

So kann man auch jegliche Wunschdenk-Pfändungsaktionismen oder unter psychischem Druck erstrittene, offizielle Lippenbekenntnisse aus den „Systemtreuen“ getrost in den Wind schreiben oder sich sonst wo hinstecken.
Und wer wunschglaubt nur durch genug Druck einen „Erfolg“ erreichen zu wollen, übersieht das Kernprinzip des Systems: die Verschiebung der Verantwortung – einst durch ein winziges Kreuzchen eine Struktur ins Leben rufend.

Wer nun heftiger Weise argumentiert, noch nie gewählt zu haben und sich nicht dafür zuständig zu glauben scheint, irrt. Denn auch eine alternative Sichtweise und Wegschauen, Polarisieren, Verurteilen des konventionell-mehrheitlich Gelebten ist kein Freischein, sich nicht dafür einsetzen zu müssen oder für bestehende Unzulänglichkeiten nicht mitverantwortlich zu sein.

So gilt es an dieser Stelle für jene den Brückenschluss zwischen eigener Lebensphilosophie der Neuen Zeit und dem schwindenden Alten zu entwickeln – aus bisherig erlangter Beobachtersicht „auf“ beide Seiten. Den schmalen Grad des Übergangs zu schaffen –
das ist die Aufgabe. Dann beginnt es auch zu fließen. Für einen selbst, wie auch jene, die sich noch in einer selbstgeschaffenen Sackgasse bewegen.

Wer im Glauben ist, das System sollte „zusammenbrechen“, bewegt sich in einer weiteren Illusion. Denn ist das, was er als SYSTEM bezeichnet, auch in ihm selbst. Denn auch er wurde so konditioniert, dass sein Verhalten zum Systemerhalt beiträgt. Willkommen in der kollektiven Psychose. Wer das mag, darf sich nun des Glückes schätzen, Besitzer einer wunderbaren Waschmaschine zu sein.

Wer mich nun stigmatisieren mag oder ignorieren… nun denn – so sei es drum. Er fügt es sich nur selbst zu, fühlend sein Unwohlsein nur in sich selbst oder dies selbst ignoriert – huuuu. Die verdrängte Verantwortung hält mal wieder Einzug.

An dieser Stelle besteht ein Kernverhalten, was sich aus der Verschiebung der Verantwortung heraus ergibt: das eigene Getrenntsein vom Rest, im Glauben durch Ignorieren nur lange genug weg schauen zu können, bis der Wandel „woanders“ geschehen ist. Hübscher Gedanke.

„Die Welt ist, wie wir sie sehen und das „Sehen“, ist wie wir es gelernt haben.“

Profilneurotische Verhaltensmuster verletzter Kinder und Schönredereien „gewonnener“ Grabenkriege gilt es nun geschwind über Bord zu werfen und der Realität ins Auge zu schauen, verbunden mit der Erkenntnis: Mit dem Vorhandenen Wissen über Rechts- und Geschichtsgrundlagen wird’s nix. Alles Augenwischerei. Selbst wenn es noch so viele von sich geben mögen, halten sie sich kollektiv in einer Selbsthaltung.

An dieser Stelle der profane Hinweis: Wer immer wieder die Lösung im Rechtssystem zu erhoffen und prophetisch propagieren glaubt, könnte auch ein Systemgläubiger sein – mit oder ohne Bezahlung aus dem Selbigen.

Wer nun an dieser Stelle gewohnt fragt: „Was nutzt mir das?“ Oder jenen Lösungspropheten in Erwartung hoffend lauscht: „Wie sieht die Lösung für mich aus?“, bewegt sich ebenfalls in gewohnt alten Verhaltensmustern von „Sichern, Festhalten und Verweigerung von stattfindender Veränderung“.

Denn alles Neue bedarf erst der Erkenntnis über das „Wesen des Alten“ und seiner Prinzipien. Mehr ist es am Anfang nicht. Und erst dann kann man sich Gedanken machen.

Alsdann, wenn man nur einen ersten Schritt weiterkommen will, nicht ausschließlich im Gedanken damit verbunden sein, was es einem nutzt. Denn das ist konditioniertes Systemverhalten.

„Um zu wissen wohin man will, das „wissen“ sicher viele, bedarf es des Wissens, wo man steht.“

Und wer an dieser Stelle nun weghören mag – und davon kenne ich mittlerweile einige – mögen sie weiterhin ihrer konventionell-traditionellen Kampf- und Beschuldigungspropaganda nachgehen.

Das Neue gebirt aus dem Alten und das wird es erst tun, wenn das WESENTLICHE erkannt UND in seinen Zusammenhängen verstanden ist.

Man mag nun einmal gemeinsam darüber nachdenken, welche Verhaltensmuster, abgeleitet aus der konditionierten Verschiebung der Verantwortung sich hieraus entwickeln. Dies sollte endlich mal ein Leichtes sein, in einer Gruppe einfach „gewohnt“ zu diskutieren und gleichzeitig gemeinsam darauf achten, wie die Reaktionen sind und dies fleißig mitschreiben.

Denn sonst bewegt man sich geraden Blickes in einer ewigen Linkskurve.

Solange gibt es kein „Herauskommen“ oder gar eine „Rechtsgrundlage“, denn das SYSTEM ist auf der abstrakten Ebene, wo konventionell-traditionelle Rechtsaktionismen keine Wirksamkeit haben. Denn es lebt von den konditionierten Verhaltensmustern.
Na? Das macht doch mal Fun. Mitgestalten oder weiter gewohntes „Fernsehsesseling“ genießen oder Infinity-Moaning.

Das aktuelle SYSTEM lebt von der Verschiebung der Verantwortung, das „Neue“ von der Übernahme von Verantwortung. Um zu verstehen, was das SYSTEM füttert, bedarf es der Betrachtung und Bewusstwerdung der Verhaltensmuster.

Aus diesem Grund mein Aufruf, an diesem Thema aktiv mitzuwirken: Bei der Bewusstwerdung das System fördernder Verhaltensmuster. Dazu bedarf es auch keines Titels oder jahrzehntelangen Studierens.

Das Argument an dieser Stelle „nur vor der eigene Tür kehren zu müssen“, macht hier überhaupt keinen Sinn. Denn geht es nicht um Vorwürfe, sondern Bewusstwerdung, was sich aus Vorwürfen und täglichen Verhalten heraus ergibt. Also der Moment, wo das erste Mal in der Geschichte die Diskussion was bringen würde.

Und Entwicklung? Sie zeichnet sich dadurch aus, dass Erkanntes kommuniziert wird. Denn ist als Informationsträger ja ein Teil des Ganzen, was sich selbst entwickeln mag.

Bereit?

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