Sie warten auf „Lösungen“?

Da ist mir heute ganz wohl zumute und es kommen einige Gedanken, die Ihnen vielleicht weiterhelfen können. Sind Sie heute auch so gut motiviert? Prima. Dann los!

Zunächst mag ich Sie beunruhigen: Warten können Sie solange, wie Sie wollen. Erst die Tage traf ich jemanden, der sagte: „…er wolle erst mal schauen…“.
Die meisten „warten“, weil sie insgeheim auf eine „Lösung“ hoffen, wo sie sich nahtlos wieder mit ihren Denk- und Verhaltensmustern „einreihen“ können.
Und dies, während nicht selten auch noch von Selbstbestimmung (Souveränität) gesprochen wird.

Haben Sie sich schon mal selbst gefragt: Was „staatliche Souveränität“ für eine Bedeutung hat, wenn der Einzelne doch nur mit seinen gewohnten Denk- und Verhaltensmustern unterwegs ist und sich gern betreuen lässt oder „nur in Ruhe gelassen“ werden möchte, während er z. B. laut „Frieden“ fordert?

Betreuung, die mit Selbstbestimmung nichts zu tun hat, die auch nicht per „Order di Mufti“ gesetzlich verordnet werden kann.

Merkel hatte da vollkommen recht, als das „Problem“ „so eben mal gelöst“ wurde. Und beim Händchen nehmen, und zur Selbstbestimmung hinführen, ist auch nicht, weil es Unfug ist. Das mal so nebenbei.

Zurück. Wenn so manche nicht warten mögen, dann soll das Tun für gewöhnlich ein Ergebnis sein, was sie kennen. Aus diesem Grunde kann man sich die Nummern mit dem „Ewig Gestrigen“ getrost sparen. Wie gesagt: Gestern bleibt gestern, und die Uneinsichtigen verbleiben mit freundlichen Grüßen…

Auf der anderen Seite gibt es jene, die sich mutig einbringen und sagen: „Es ist ja schon alles da“, nur weil sie in einem Video mal was gesehen haben. Ich frage dann immer: „Ja, wo ist es denn? Ich kann es jetzt weder sehen, noch anfassen. Also muss man es machen.“

Schauen Sie sich im Spiegel an und stellen Sie sich die Frage, was Sie selbst zu tun bereit sind. Schauen Sie ihre Hände an und fragen Sie sich, was Sie damit bewerkstelligen können, was Sie gelernt haben selbst zu tun und wie es mit anderen zusammenwirken kann.

Unterlassen es Sie tunlichst, Ihre Hände zum Einschnüren von Hälsen zu verwenden. Nehmen Sie Seil, um jemandem aus dem Graben zu helfen, statt ihn an  Laternenpfahl aufzuhängen.

„Es ist immer besser andere auf die Schippe zu nehmen, als sie damit zu begraben.“

Schauen Sie sich um, ob sie „das Neue“ erkennen. Wirken Sie dort mit. Und achten Sie bitte darauf, dass es nicht wieder das Alte ist.

„Ach so, Sie wissen nicht, was das Neue ist? Ganz frech gesagt ist „das Neue“ all das, was Sie sehen, wenn Sie alles Alte weglassen.“

Das geht natürlich nicht auf einmal. Und seien Sie froh, dass dies so ist. Es handelt sich ja nicht um eine Flucht.

Wenn Sie nun das Gefühl haben, sowieso nichts tun zu können (was Ihnen Ihr „Komfort-Ich“ gern ins Ohr labert), oder noch in der Vorstellung: Das Alte müsse erst weg“ oder  sich eine unangenehme Leere in Ihnen zeigt und Sie auf den ersten Blick das „Neue“ nicht erkennen, dann stehen Sie direkt an einem Neuanfang. Gehen Sie die nächsten Schritte. Welche Schritte das sind? Das kann ich Ihnen nicht sagen. Es liegt ja an Ihnen.

Sie haben ja Selbstbestimmung, „Staatliche Selbstverwaltung“ und Souveränität bestellt, was im Kern alles dasselbe ist. Den anderen, die sich so sehr daran gewöhnt haben, Sie betreuen zu wollen, bringen Sie Verständnis auf. Denn es ist verständlich, wenn die etwas ungehalten sind. Lassen Sie sich von denen nicht beeindrucken. Die haben genauso die Hosen voll wie Sie, nur das die dafür sogar noch Geld bekommen.

„Alte Weltordnung == fremdbestimmt; Neue Weltordnung == selbstbestimmt;“

Das was Sie verlassen, ist im Übrigen die Hölle selbst, eine geistige Haltung. Die Hölle ist kein Ort, der Sie nach dem Tode erwartet. Das hat man Ihnen nur erzählt, damit die Betreuer weiter Betreuer für Sie spielen können. Das Gleiche gilt im Übrigen auch für das, was mit „Himmel“ bezeichnet wird.
Bei „Himmel“ handelt es sich lediglich um eine, jedoch von Ihnen(!) selbst zu entwickelnde, geistige Haltung, die Ihr Handeln beeinflusst und nicht gewohnt bedeutet: Wenn Sie schön brav und artig sind, sorgen andere dafür, dass Sie in den „Himmel“ kommen. Das hat jetzt nix mit Schönreden und rosa Wölkchen zu tun.
Das hat auch nichts damit zu tun, dass Sie fortan euphorisiert-hysterisch in der Gegend herumlaufen. Sie sind ja nicht meschugge. Es sei denn, Sie haben eine Patientenverfügung. 😀

Gehen Sie davon aus, dass Ihnen das Warten wenig weiterhilft. Mutig einen Schritt nach dem anderen gehen. Wenn Sie zwischendurch ein paar Nationalisten treffen, sagen Sie ihnen einen lieben Gruß.

Machen Sie sich eine Liste, wo Sie meinen, was funktionieren soll. Schauen Sie danach, welche Erfahrungen andere bereits gemacht haben. Sie können sich viel Zeit ersparen, wenn Sie das Rad nicht wieder neu erfinden wollen.

Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen, wenn es Akteure gibt, die wieder einmal einen „Staat“ mit güldenem Namen gründen wollen, eine Verfassung beschließen oder sich mal wieder selbstbestallen. Dos öst norr von göstern. Das ist alles nicht deshalb falsch. Es dient lediglich dazu, um zu erkennen, wie es nicht funktioniert.

„Wahrheit ist das, was funktioniert.“ Ernst von Glasersfeld

Machen oder entwickeln Sie etwas, was funktioniert und seien Sie geduldig – besser: gelassen – mit sich.

Danken Sie jedem, der Ihnen auf Ihrem Weg begegnet – auch dem Gerichtsvollzieher, dem Richter, dem Polizeibediensteten, Ihrer Ex-Frau, usw. Egal, was diese veranstalten mögen. Alles was geschieht, hat seinen Sinn, lediglich Sie bestimmen, wie sich was in Ihnen anfühlt. Das Leben will Ihnen nichts „Böses“, das projizieren Sie – besser: Ihr „Ich“ nur selbst.

Seien Sie stark und freunden Sie sich mit einer lockern Haltung an, die Ruhe aus Ihrem Inneren ausstrahlt. Damit können die anderen nichts anfangen. Reden Sie am besten nicht wie ein Wasserfall. Machen Sie deren Spülfilm zu Ihrem. Lassen Sie am besten diese griesgrämigen Blicke, die machen nur Magengeschwüre.

Es macht kein Sinn, andere nur als „Lügner“ und „Dilettanten“ zu bezeichnen und dann hat sich der Fall. Das hilft Ihnen nicht und ist nur gewohnte Feindbildprojektion Ihres „Ichs“, was sich gegen Veränderung zur Wehr setzt.

Und wenn Sie etwas tun, tun Sie es mit Freude – besser: mit Liebe.

Und fangen Sie alsbald mit dem Denken an. Das ist jener Prozess, der über das gewohnt eindimensionale Verdrängen hinausgeht. Denken Sie über die gewohnte Polarisation hinaus. Wie das geht? Warum sollte ich Ihnen jetzt die Freude am Erkenntnisprozess nehmen?

Es geht hier um spannende Detektivarbeit, wo die Puzzleteile für die Neue Zeit zusammenzusetzen sind. Also nix mit Kino sitzen, Film gucken, Eier schaukeln, Popcorn fressen und der Sitznachbarin in den Ausschnitt schauen. Das Popcorn müssen Sie schon selbst machen! Den Film auch! Die Ausschnitte kommen von selbst.

Ich habe mir zum Aufdecken (Offenbaren und in Frage stellen) „Sherlock Holmes“ ausgesucht und mein Motto lautet: „Watson? Wo ist meine Pfeife?“

Schenken Sie, wo Sie können und sei es nur ein Lächeln – ein echtes selbstverständlich. Na? Ein bisschen mehr darf schon sein. Seien Sie nicht so geizig. Das geht am Ende immer nach hinten los. Und bitte nicht dieses aufgesetzte, dämliche Grinsen.

Machen Sie aus allem für sich eine eigene Herausforderung, eine Aufgabe und verwenden Sie stets diese Worte.

„Herr Doktor, ich habe ganz schlimme Probleme.“ „Ich kann Sie da beruhigen, dass sind nur Symptome. Ich schreibe ihnen da mal was auf.“

„Ich hab‘ gedacht…“ „Das geht wieder weg…“

Erzählen Sie sich nichts von „Problemen“ – egal wie düster die Situation ist.

Die Umkonditionierung geschieht im Übrigen im (Selbst)Gespräch, denn das was Sie zu sich selbst sagen, ist das, was Sie selbst programmiert!!!

Nur Ihr „Ich“ kackt sich gerne mal ein, will kämpfen und Widerstand leisten. Sie wissen doch, dass Sie eins haben und nicht nur, dass Sie Ihr „Ich“ sind. Hier geht’s raus!

Wenn eine Situation düster erscheint, fragen Sie sich zuallererst: „Was habe ich (also Sie) hier zu lernen? Sie merken alsbald ein Entschärfung Ihrer inneren Haltung. Unterlassen Sie die übliche schnelle Selbstbeantwortung. Es klingt irgendwann ganz alleine im Kopf, durch eine Idee (Eingebung) – wenn auch nicht gleich.
Das „Ich“ greift nur zu gern in Ihre Werkzeugkiste (Verstand) und erzählt Ihnen was von gestern.

„Gestern war alles besser.“ „Gestern war alles früher.“

Das zu wissen, ist von Bedeutung, da nicht jede Herausforderung ein Nagel ist und benötigt einen Hammer.

Wenn jemand kommt und Sie einen „Reichsbürger“ nennt, haben Sie Verständnis für seine Situation. Er weiß es nicht besser, weil er alles nur nachplappert. Lassen Sie am besten die unnötigen Rechtsaufklärungen. Die meisten haben eh‘ keine Ahnung, zumal das eh‘ alles zum Alten gehört. Warum? Da müssen Sie Ihren Grips schon selbst anstrengen!

Tipp: Notieren Sie sich notfalls alles. Denn ich habe genug Menschen getroffen, die gesagt haben: „Ja, das ist ja wirklich anders“ und zehn Minuten haben sie das getan, was sie immer tun!!! Listen sind gut, vor allem wenn sie mit der Zeit immer kürzer werden. Und erzählen Sie bitte nichts vom Recht. Dann kotz‘ ich.

Gewöhnen Sie sich an, dass Sie nicht erst warten, bis eine Verordnung heraus kommt, die Ihr tun rechtfertigt. Der Deutsche neigt gern dazu.

Hinweis: Man muss die Geschichte nicht bis ins kleinste Detail herunterbeten, wenn erkennbar ist, warum sich Geschichte gern „wiederholt“. Willkommen auf der Jagd nach Mustern. Und am Ende… 😀

„Wer is(s)t das Volk?“ „Ja, die aus Afrika.“

„Äh… kann hier jemand mal die drei Völkerrechtssubjekte wegräumen?“

Musikalische Untermalung:

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