Sigi, Stan und das Bargeldverbot

Der vierte Reiter der Apokalypse erscheint in Form eines „Bargeldverbotes“ am Horizont. So mancher sich alsbald in Erwartung von Marter und Unwohlsein wiederfindend, wenn er nicht bereits im Chemtrail- oder Impfsturm erkaltet zu Fall gekommen ist.
Auferlegte Bestimmung, mit einem Hauch von Ohnmachtgefühl – an Jasmin erinnernd – macht sich breit – gewohnte Muster einer alten Ordnung.
Möglicherweise doch nur das schlechte Gewissen, da man sich bisher nur bedient hat und alsbald der „Tag der Abrechnung“ kommt. Zumindest regelt sich das von selbst.

„Hab und Gut“, die Triebfedern gesellschaftlich vereinbarter Manipulationsfähigkeit dabei wieder einmal Früchte tragend. Wie leicht sich Menschen (gegenseitig) unter zu halten wissen, indem sie sich gegenseitig manipulieren.

„Du machst das doch auch.“ „Natürlich. Wie sonst findet Kommunikation statt und wie würdest du mit anderen über Lösungswege sprechen wollen? Zumal es eine Lösungsorientierung grundlegend voraussetzt.“

„Die anderen sind ja unvernünftig und man kann ihnen nicht trauen.“

„Was willst du denn beim Geldsystem tun?“ „Nichts. Es tut sich ja bereits.“

„Unser Geld“, heißt es dann nicht selten. Und so blicken sie weinenden Auges auf schwindende Zinsen und damit auch jene Hoffnung auf etwas, was sich „von selbst vermehrt“.

„Geld arbeitet nicht. Zinsen sind stets die Leistungen eines anderen, an denen man auf dem eigenen Konto mitpartizipiert. Auch das nennt man „Teilen und Herrschen“. Und ganz nebenbei auch noch Selbstausbeutung und Selbstversklavung.“

„Am Schluss ist der Gürtel so eng geschnallt, dass erkennbar ist, dass jene selbst den Riemen die ganze Zeit in der Hand halten und sich gegenseitig festziehen, während sie nur auf das Bekommene blicken – Haben.“

Greiner und Wimmerer nehmen sich gegenseitig aus – ohne es jedoch zu wissen. Zinsen – „Kosten des Geldverkehrs“, heißt es dabei wohlklingend in der Betriebswirtschaft. Zeit zum Umdenken.

Ein auf Basis von Selbstregelmechanismen entwickeltes „Geldsystem“ benötigt keine „Betreuer“ mehr. Doch es erfordert etwas, was die zu Betreuenden nach wie vor willig zu ignorieren wissen: den gesunden Umgang mit der Vernunft und deshalb gibt es sie noch: die Kontrolleure.

„Gierige brauchen eine Re-Gierung, so wie Unvernünftige ihre Betreuer, Richter und Entscheider, wie die Sklaven ihre Herren, wie sich Unterwerfende ihre Vorgesetzten.“

„Mutti, die reden von Souveränität. Ist das auch was für mich?“ „Nein, mein Schatz. Iß dein Marmeladenbrot.“

Ich hoffe, es hat jetzt jeder erkannt, was er mit dieser Aussage in Händen hält – wenn er sich  entscheidet.

Wer jetzt nur wieder mit dem gewohnten Verdrängungsargument kommt: „Die müssen weg“, sollte sich langsam aufs Altenteil vorbereiten oder umdenken. Er steht sich selbst im Weg und das ist der Druck, den er sich selbst auferlegt.

„Ja, aber die anderen…“ „Ist nur das Argument gewohnter Projektion und Verdrängung über die Notwendigkeit eigener Anpassung.“

„Verhaltensmuster verändern sich nie. Sie sterben einfach nur aus“, heißt es in der Regel.
Wie gut, dass der Mensch die Möglichkeit der Infragestellung entwickelt hat. Ob er sie jedoch anwendet, liegt in seiner Entscheidung. Wie alles, was er erlebt – und wenn er es noch so sehr verdrängen und verfluchen mag.“

Denn alles hat seinen Sinn. Und den gilt es zu erkennen. Sinn ist etwas Erkanntes, was sich „außerhalb“ gewohnter Polarisation und Schuldzuweisung bewegt. Und solange er nicht erkannt ist, kommt es immer wieder.

„Die anderen sind ja unvernünftig und man kann ihnen nicht trauen.“

Sich zu beschweren genügt jedenfalls nicht, sind alle Teilnehmer nur Nutzer des (aktuellen) Geldsystems und unterwerfen sich gewohnt konditioniert seinen Regeln. Aber das Geldsystem befindet sich bereits in einer Transformation (siehe negativer Zins).
Und es genügt nicht, sich weiter im Sumpf polarisierten Unmuts zu bewegen und im „Negativen“ das Negative sehen zu wollen. Denn der Zins wurde nie mitgeschaffen und so war der Einzelne gezwungen, durch Mehrarbeit diesen Zins zu bedienen – das Innenverhältnis zwischen Bankkaufmann und Wertschöpfer an dieser Stelle erkennbar. Ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich im Neuen wähnen, doch nur Altes zu Markte tragen.

„Die anderen sind noch nicht soweit“, scheint hier das treffende Argument zu sein für: „Ich konnte noch kein Geschäft mit ihnen machen.“

„Du willst doch auch nur Geld verdienen.“ „Projektion ist ein hartnäckiges Verhalten, genau wie die Vorstellung, dass die „Eigenschaft eines Beamten“ jemanden zu einem Beamten machen würden.“

„Die Hörermasse hört gerne ihre Meinung von ihren Erkorenen – und bezahlt für das, was sie kennt. Das nennt man Belohnung fürs Artigsein.“

„Wer sich beschwert, erleichtert sich nicht.“ „Das hört sich aber gut an.“

Man sieht, dass die „alte Weltordnung“ und damit verbundene und sie erzeugende Denkstrukturen besonders hartnäckig sind: „Die anderen sind ja unvernünftig und man kann ihnen nicht trauen.“

Dass Hörer und Verkünder beide unter einem wesentlichen Aspekt der alten Ordnung „agieren“, wird geflissentlich außen vor gelassen.

Die Tatsache, dass es sich bei: „Die anderen sind ja unvernünftig und man kann ihnen nicht trauen“ lediglich um das Verhalten konditionierter Projektion handelt, die seit der Kindheit mit sich herumgetragen wird und man sich auf diese Weise gegenseitig unten hält – in der Regel ohne zu wissen, wie dieses Verhalten entstanden ist. Hier beginnt der eigentliche Umdenkprozess.

„Du bist doch beim BND.“ „Stigmatisierung als letztes Mittel gegen unartiges Verhalten.“

Wie man sieht, bleibt die Entscheidung stets beim Individuum. Niemand wird bevormundet oder bekommt etwas „per Gesetz“ oder „per Order di Mufti“ auferlegt.

„Ja, aber die anderen…“

Und so zeigt sich, dass der Seitenblick zu Sigismund Freud mit zweitem Vornamen „Schlomo“ und Stanley Milgram, wieder einmal die besten Hinweise sind, womit wir es im Ganzen im Kern zu tun haben: mit einer selbstgeschaffenen Psychokiste.

Dafür herzlichen Dank.

Kennt man das Geldsystem in seinem eigentlichen Aufbau, wird „Geld“ aus dem Nichts geschaffen, fließt durch den Markt und wird, wenn es an der Bank ankommt wieder zu jenem Nichts, aus dem es einst entstanden ist – eigentlich.

„Doch lieber beschweren sich die Fische über das schmutzige Wasser.“

„Wir können ja sowieso nichts machen.“ „Doch. Nur nicht das, was ihr euch wünscht.“

„Merkel muss weg!“

„Demonstrationen von 8 bis 12 Uhr an jedem zweiten Montag im Monat. Formulare erhalten Sie in Zimmer 204. Der Aufzug ist am Ende des Ganges. In dringenden Fällen nehmen Sie hiervon zwei vor jeder Mahlzeit.“

„Zu riesigen Nebenwirkungen essen Sie die Packungsbeilage, und sagen Sie nichts Ihrem Arzt oder Apotheker.“

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