Signale der Neuen Zeit

Ich mag ja die Neue Zeit. Das liegt auch daran, dass sich über das mehrheitlich wahrgenommene Horrorszenario und Chaos hinaus, etwas Neues entwickelt, woran ich ein Mitwirk habe. Das macht mir Freude.
Auffällig ist, dass dies von einer Mehrheit nicht so klar gesehen wird – aus klassischer Sicht vollkommen verständlich, weil auf gewohnte Denk- und Verhaltensmuster zurückgegriffen und an denen sich festgehalten wird.

Es gibt auch kein noch so wohlklingendes Argument, welches diesen „bisherigen“ Zustand überwindet, es sei denn die Verbliebenen entschließen sich selbst dazu, sich in Richtung Neue Zeit zu bewegen.

Ich hatte heute ein Telefonat mit Peter Smuda aus Gelsenkirchen. Peter ist Experte, was das Geldsystem, seine Strukturen und aktuelle (auch gesetzliche) Veränderungen und Notwendigkeiten zur Abwicklung bestehender – auch der sich heimlich bereichernden Strukturen – betrifft.
Peter schickte mir darüber hinaus die Grundlagen des UN-Kaufrechts, was mir bereits mit dem Lesen der Präambel ein Lächeln gezaubert hat.

„Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens im Hinblick auf die allgemeinen Ziele der Entschließungen, die von der Sechsten Außerordentlichen Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen über die Errichtung einer neuen Weltwirtschaftsordnung angenommen worden sind,…“

Freihandel macht natürlich vielen Bauchschmerzen, was im Kern nur die sogenannten staatlichen/verwaltenden ( wertschöpfungsfreien) Strukturen betrifft, die sich mit den Grundzügen einer neuen Wirtschaftsordnung zunehmend auflösen, siehe u. a.: Helmut Schmidt.

Was die gewohnte „Ordnung“ betrifft, erfordert dies eine zunehmende Umstellung der ökonomischen Teilsysteme an die Prinzipien der Neuen Zeit. Denn eine neue Wirtschaftsordnung wird zum einen unter der Prämisse hierarchische Strukturen, welche sich aus den gewohnten Denk- und Verhaltensmustern heraus entwickeln nicht funktionieren, wenn kein Umdenken stattfindet.
Denn nährt sich die alte Ordnung von der gesellschaftlich tolerierten Unvernunft, die die gewohnte Schere aus Arm und Reich erzeugt.

So bedarf es „lediglich“ eines Umdenkens und damit verbundener Entfaltung von Vernunft und Gewissen, als Grundlagen menschlicher Entwicklung und gesellschaftlichem Miteinanders, was im Kern den Wandel von gewohnt betreuter Fremdbestimmung hin zur Selbstbestimmung führt.
An dieser Stelle ist jeder wie immer selbst gefordert, die notwendigen Schritte in Richtung Selbstbestimmung zu gehen.

UN-Charta, Art. 73: „Mitglieder der Vereinten Nationen, welche die Verantwortung für die Verwaltung von Hoheitsgebieten haben oder übernehmen, deren Völker noch nicht die volle Selbstregierung erreicht haben…“

Im Sinne des Wandels und sich verflüchtigender Bedeutung von Staatsstrukturen, gefällt mir Selbstregierung (Selbstverwaltung) im Sinne der Selbstbestimmung des Individuums, die sich durch die Entfaltung von Vernunft und Gewissen von ganz alleine einstellt, natürlich am besten.
Denn alles andere führt ja nur zu den üblichen Betreuungsanstalten, mit ihren stets länger werdenden, leeren Gesichtern – auf beiden Seiten der Betreuung.

Die Grundlagen zur schrittweisen Neuorientierung ökonomischer Strukturen an die Neue Zeit liefert das Schubäus Modell, was sich an den Prinzipien der Neuen Zeit (selbstregulierende Systemstrukturen, statt gewohnter Fremdregulierung und nebenbei unnötiger Macht- und Führungsebenen) orientiert.

Auf geht’s. Hinüber in die Neue Zeit. Wir sehen uns.

P.S. Wer gewohnt wieder nur Unsäglichkeiten erkennt, tut gut daran, seine eigenen Denk- und Verhaltensmuster zu hinterfragen, die ihn die Dinge so erleben lassen. Und die anderen? Die müssen nicht erst warten, bis einer was macht, dass sie dann nachmachen können. Das wäre nur das übliche Kopieren und hat nichts mit Individualität zu tun.

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