Spontaner

Natürlich bin ich auch auf der klassischen Medien- und Märchenwiese unterwegs. Dabei fällt mir auf, dass bestimmte Artikel nicht kommentiert werden können, und sichtlich zur Antriggerung der Masse gedacht zu sein scheinen. Es soll Euphorie erzeugt werden, die reale Lösungsmuster und klare Gedanken durch Emotionen und Versprechungen zu überlagern versucht.

Wenn von Wirtschaftswachstum im Land gesprochen wird, bleibt natürlich die Frage, warum der Fleißige selten etwas davon mitbekommt und sich mehr und mehr mir vielen Billiglohnangeboten über Wasser zu halten versucht.

So schwelgt so manches Blatt in alten Erinnerungen und Börsenerfolgen, erkennbar verdrängend, dass Wirtschaftlichkeit nicht nur in Geld-, Börse-, und Spekutlaionsgeschäften und Übernahmen gemessen wird. Dass jedoch der Wertschöpfer der einzige ist, der reale Werte schafft und die Wirksamkeit von einer lautlos fließenden Organisation abhängt. Erst daraus ergibt sich der monetäre Erfolg. Und zeigen, dass Börsen lediglich Wettbüros sind, wo man auf auf Unternehmenspferdchen setzen kann.

„Der Berg, ein Miesepeter. Pfui.“

Softwaregigantismus und Automatisierung als „von oben“ verordnete Allheilmittel dienen wieder nur dazu, ein einseitiges Geschäft zu Lasten der ökonomischen Systeme (Unternehmen) und ihrer Teilnehmer (Unternehmer und Mitwirkende) zu implementieren – um wieder Geldmittel auf Wenige umverlagern zu wollen.

„Feucht Glänzendes in Kinderaugen für eine zu erwartende Belohnung.“

Das Prinzip „vom mehr des Selben“ beherrscht die Köpfe, wobei künstlich geschaffene Bedarfe nachgelagert wieder zu künstlichen Problemen führen, die wiederum als „Marktlücken“ abgedeckt werden müssen. Alle sind beschäftigt – übersehend, dass selbst geschaffene Insuffizienz die Strukturen sich bereits selbst aussortieren lässt.

„Denn randvoll beschäftigt zu sein, kann auch heißen, hinter allem nur deswegen herzurennen, damit sich überhaupt noch etwas bewegt.“ K. H. Schubäus

Das Ganze funktioniert aber auch nur, weil es genug Menschen gibt, die sich noch weiter unterwerfen lassen. So macht aus der Sicht eines notwendigen Wandels (Umdenk- und Anpassungsprozess) wiederum Sinn, wenn der Druck erhöht wird, während man sich kollektiv von eigentlichen Lösungen fernhält.

Die kollektive Selbsthaltung mit zuletzt sterbender Hoffnung wieder im alten verweilen zu wollen.

Entmenschlichung eines System, welches von Menschen geschaffen wurde. Der Mensch als sein Unmensch. Denn alles hat seinen Sinn.

Gelassen beoachtend. Es regelt sich von selbst.