Über die Kunst des Krieges

Konventionell hierarchisch strukturierte Organisationen verfügen selten über wirksame und effektive Strukturen, denn fußt ihre Komplexität auf selbst geschaffenen Engpässen, ihren jeweiligen Engpass-Besetzern und damit verbundener Beschäftigung. Das wiederum erzeugt Kosten (Energiebedarf). Und da es keine geschlossenen Systeme gibt, sind solche Systeme über die von außen zugänglichen Kommunikationskanäle „triggerbar“.

Da Information (materieller sowie nichtmaterieller Art) nichts anderes als eine Form von Energie ist, führt das „Befluten“ über die Kommunikationskanäle zu einer Steigerung der Energie innerhalb der Struktur. So gesteigerte Informationsdichte gleicht einem Aufkochen von Wasser.

Letztlich bricht die Struktur insuffizient zusammen, da jegliche Strukturerhaltungsenergie für die Aufgabe der Informationsverarbeitung aufgebraucht wurde oder sie entwickelt sich sprunghaft (Quantensprung) weiter.

„Über die Kunst des Krieges“ gibt es auch bei Youtube zum Hören.

P. S. Über zunehmende Schuldzuweisung, Problemverschiebung und Symptombekämpfung innerhalb eines größeren Systems, regelt sich der Verfall eines Teilsystems von selbst – letztlich auch des Gesamtsystems, wenn keine Neuorientierung erfolgt.