To have or not to have?

Anmerkung: Es ist doch mal was zum Schmunzeln, dass es bereits Mitte des 19. Jahrhunderts aufrührerische „Reichsbürger“ (besser: mutige Menschen) gegeben hat. So am Rande. 😀

Gelegentlich weist man mich darauf hin, dass sich die Inhalte einiger Beiträge auf diesem Blog inhaltlich ähneln.
Das liegt daran, dass die darin erwähnten Sachverhalte zusammenhängen und auf den Menschen hin „komprimiert“ sind.
Ziel des Blogs ist, das anerzogene, geistige „Fluchtverhalten“ in der Welt gewohnter Ausreden, des Ignorierens, des Schweigens, der „weltoffenen Toleranz“, der Suche nach Schuldigen und „Feinden“ soweit einzuengen, dass dem Leser nichts anderes bleibt (wenn er schon Veränderung fordert), als zu erkennen, dass nur er selbst etwas tun kann – im Sinne seiner eigenen Entwicklung und aus dem System heraus durch Um- und Weiterdenken.

Was er im Außen erblickt und gelegentlich auch nur zu kritisieren meint, weist ihn im Kern auf seinen inneren Zustand hin. Soviel zu all jenen, die zwar fordern, dass sich etwas ändert, dies jedoch gerne „anderen“ „woanders“ überlassen. Nicht selten kommt dann die Frage: „Ja, was soll man denn tun?“

Das liegt einfach daran, dass die Mehrheit gelernt hat und meint, Probleme dort bekämpfen zu müssen, wo sie in Erscheinung treten.
An diesem Punkt kann man auch recht gut erkennen, dass es wenig nutzt, einfach andere erwählen zu wollen, wenn die letztlich doch nur mit der gleichen Denke unterwegs sind.

„Einer von uns.“

Allein das Wählen ist bereits ein Akt der Selbsttäuschung, um andere damit zu beauftragen sicht- und spürbare Symptome des Systems „behandeln“ zu wollen, was dann natürlich zur Dauerbeschäftigung führt, die wiederum Steuern und Abgaben bedeutet.

Wer nun der Meinung ist, in einer anderen „Staats“Form mit ihren „Betreuern“ sei das anders, der mag das gerne einmal logisch herleiten.

„Mit dem Wissen, aus denen die Probleme entstanden sind, kann man keine Lösungen entwickeln.“

Dass es so etwas wie einen kollektiven Ausstieg nicht gibt, sieht man allein daran, dass sogar die meisten „Aufklärer“ in der Vergangenheit im direkten Dialog „die Segel gestrichen“ haben – eben weil sie ihre Denk- und Verhaltensweisen nicht mit in die Betrachtung einbezogen haben.
Im Kern wollten sie zwar, dass es anders wird – siehe: Reichs-, Geschichts- und Rechtsaufklärung. Es wurde eine Menge traktiert, Seminare abgehalten, Erkenntnis erarbeitet und vermittelt. Doch letztlich blieb es bei der gewohnten Vorstellung, den einen !Affenzirkus mit ungerechten Vorgesetzten! durch einen anderen „Affenzirkus mit gerechten Vorgesetzten“ austauschen zu wollen. Ich mag das nicht oft genug wiederholten: Es geht um die Rolle der „Vorgesetzen“ an sich und welches Verhalten dazu führt, stets welche ersinnen zu wollen. Geht es stets darum, sich aufs Arbeiten und Geld verdienen konzentrieren zu wollen?

Wer sich auf diese beiden Aspekte reduziert, der macht sich zwangsläufig selbst zum Sklaven seiner eigenen Vorstellungen. Da ihm das Geld nicht gehört, sondern er nur am Geldsystem teilnehmen darf(!), wird er so zum fremder Einflüsse.
Denn er glaubt fest daran, dass er mit Geld etwas kaufen kann, was ihm dann auch gehört – wie auch das Geld, für dass er ja so „hart“ dafür gearbeitet hat. Und wer es ihm nicht gleichtut, der muss ein Schmarotzer oder Parasit sein. Letztere sind jedoch nur Projektionen seines eigenen „Ichs“. Was Geld wert werden lässt ist nicht einfach die Zahl darauf, sondern sein Glaube daran. Die Zahl und die aufgedruckten Verzierungen auf dem Papier, täuschen einen Wert nur vor. Denn was ist „Wert“ und was ist „Würde“?

„Es geht nicht um „Geld haben“ oder „kein Geld haben“. Es geht ausschließlich um die Art und Weise, wie es zu einem gelangt – in der Regel durch Selbstversklavung.“

Der Mensch weiß nicht oder will es in der Regel gar nicht wissen, dass er nur durch sein artiges Verhalten und Akzeptanz aller ihm erscheinenden Autoritäten mit ihren Regelwerken, die ihm wohlwollend überlassenen Privilegien (Teilnahme am Geldsystem, Teilhabe an der Macht im begrenzten Rahmen „seiner“ Familie sowie die mit den Attributen „Eigentum“ und „Besitz“ bedingt überlassene Materie) nutzen darf – gegen „Geld“ natürlich, siehe dazu den Hinweis auf Zulassungsbescheinigung Teil 1 und Teil 2 unter C.4c. Ungeachtet, des SHAEF-Gesetzes Nr. 52. Wer hier zweifel hat, der mag sich diese Seite vom Landesamt für Finanzen anschauen.

Mit der Vorstellung, etwas zu besitzen oder sein Eigen nennen zu wollen, verpflichtet er sich gegenüber dem System (im Kern entscheiden dies seine Denk- und Verhaltensweisen für ihn), seinen wohlwollenden „Herrschern“ und ihren künstlichen Regelwerken (Gesetze, Verordnungen und Vorschriften) – im Sinne der Bevormundung, Betreuung, im Kern jedoch zur Aufrechterhaltung der Fremdbestimmung.

Also ist es Unfug, von einem souveränen Staat sprechen zu wollen, was nur ein fiktives Gebilde ist, während darin die „Klabautermänner und -männerinnen“ weiter in der Betreuung unterwegs sind und nur die Freizügigkeit im Bundesgebiet genießen. Dazu die Art. 4, 53, 75 76 der UN-Charta, was „die Nummer“ und die Aufgabe des deutsch sprechenden, jedoch betreuten Menschen ist.

„Freizügigkeit ist nicht Freiheit und schon gar keine Freiheiten.“

Man überlässt hier den emsig Beschäftigen die übliche Interpretation. Wenn sie einmal damit „konfrontiert“ sind, geschieht dies in der Regel im Sinne ihrer Denk- und Verhaltensweisen, damit sich auf diese Weise das System selbst erhält, während darin (weil vom Leben und der natürlichen Entwicklung der Gesellschaft nahezu abgekoppelt) mehr und mehr „die Hütte brennt“.

Und erst wenn der Einzelne selbst betroffen ist, wird er beginnen, sich bewegen zu wollen – nicht selten in Geschichte, Recht und Reich zu kämpfen und Widerstand zu leisten. Am Ende „verschwanden“ nahezu alle, die sich an diesen Verhalten festzuhalten meinten.

Wie gesagt: Das System in(!) dem so etwas wie „Staaten“ und „Länder“ (im Kern unr Überlagerungen) existieren, basiert auf den nahezu kollektiv anerzogenen und durch Abschauen übernommenen, unhinterfragten Denk- und Verhaltensweisen, Vorstellungen und Konventionen.

Denk- und Verhaltensweisen, Vorstellungen und Konventionen, die nicht nur von „oben“ zur Einhaltung „verordnet“ werden, sondern auch durch das gesellschaftliche Umfeld des Individuums dies zur Einhaltung gemahnt ist. Und wer nicht „gehorcht“, die Regel nicht einhält, „nicht ins Bild passt“, der wird stigmatisiert, denunziert und ausgegrenzt. Der Begriff unmenschlich ist unpassend. Es geht darüber hinaus und ist „unleblich“.

Womit es die Gesellschaft zu tun hat, ist wie ein „Überwesen“, was sich als Produkt aus den nahezu gleichgeschalteten Denk- und Verhaltensweisen bildet und so eine individuell-gesellschaftlichen Druck (Gruppenzwang) auf die Teilnehmer ausübt.
Damit dieser Zustand auch möglichst lange garantiert ist, wurde sicherheitshalber die Regel aufgestellt, dass nur Mehrheiten etwas bewegen können.

Innerhalb der Gesamtheit aller Regelwerke der alten Ordnung ist alles toleriert, was das System (Denk- und Verhaltensweisen der versammelten Individuen) aufrechterhält.
Kaum jemand mag wissen wollen, dass man sich kollektiv gegen das Leben selbst stellt, während er das dazu geschaffene System und seine scheinbaren Annehmlichkeiten (im Kern die zugestandenen Privilegien(!)) zu verteidigen (Verdrängungskonzept) versucht. Man sieht hier deutlich die Überlagerung des Lebens durch „nett ausgedachte Begrifflichkeiten“.
An diesem Punkt ist die Mehrheit der Aufklärer am Ende gescheitert und so nur eine weitere Institution der alten Ordnung geblieben, die der Neuling in den unterschiedlichen Themen bestenfalls auch zu überwinden hat.

Hinweis: Stellen Sie sich darauf ein, dass es nicht um das „Gewohnte“ geht, sondern um Ihre eigene Entwicklung im Sein, selbst wenn Sie das für hier Nonsense halten mögen.

Am Ende, wenn Sie alle bekannten Themen durch und sich daraus ergebene Handlungsweisen erfahrungsgemäß zu nichts geführt haben, folgt in der Regel  Ent-Täuschung und Rückzug. Die meisten geben dann auf und sind alsbald von der Bühne der Aufklärung „verschwunden“ oder sind zu Hofberichterstattern verklommen.

Zu sehr hatten sie dem gesammelten Wissen über Reich, Recht und Geschichte vertraut und die Art und Weise ihres Umgangs und der Fragestellung – in anerzogener Form rückwärtsgewandter Betrachtung und Wiederholungsversuchen nicht hinterfragt.
Diese Haltung ist im Kern durch ihre gewohnte Erziehung geschehen und hält die meisten im Gestern und dessen ständigem wiederaufleben lassen gefangen.
Sie bleiben Teil der alten Ordnung und verteidigen (durch Kampf, Widerstand, Flucht, Ignorieren, „wohlwollende Toleranz“, Aus- und Abgrenzen, „Unglaube“, Beratungsresistenz, Schützen und Schuldzuweisung) ihre Haltung nicht selten bis aufs Schärfste – bis sie verschwunden sind.

Dabei hilft ihnen auch keine isoliert erlernte Disziplin (Theologie, Recht, Wissenschaft, Philosophie, Psychologie und Politik) zur Betrachtung, von der sie die notwendigen Veränderungen „herunterkanzelnd“ verkünden, während ihr „Stübchen“ ja „sauber“ sei. Es handelt sich bei allen von der Mehrheit in „fremde Hände“ gegebene Disziplinen denen ihrer eigenen Entwicklung.
Mit den gewohnt gehandhabten Disziplinen verbundene Rollenspiele (z.B. staatlich, religiös, ökonomisch, gesellschaftlich &c.), büßen dramatisch an ihrer Bedeutungshoheit ein. Warum?

Weil es nicht um das „so tun, als ob geht“, selbst wenn gesagt wird: „“Ich bin“ Maschinenbauer, Metzger, Richter, Pfarrer, Christ, Jude, Moslem, Deutscher oder sonst etwas.“
Es sind nur Rollen/Hüllen/Personen der alten Ordnung, die sich der Mensch überstülpt, um sich von anderen abgrenzen, um damit die Wirksamkeit des Lebens selbst und seine natürliche Veränderung aushebeln zu wollen. Denn was Existenzangst hat, ist nich tder Mensch, sondern sein „Ich“ vor seiner eigenen Veränderung.

„There’s a man goin‘ ‚round takin‘ names
And he decides who to free and who to blame
Everybody won’t be treated all the same
There’ll be a golden ladder reachin‘ down
When the man comes around“
„The Man Comes Around“, Johnny Cash

Es geht immer nur um Menschen und ihrem Bezug zum Leben und seinem wesentlichen Prozess: Entwicklung – über die Konventionen hinaus.

Sich vom Leben abzuwenden sorgt dafür, dass man sich den reichlich dargebotenen (Da)Vorgesetzten unterwirft, die wiederum ihre Stellung durch wohlwollend verteilte oder versprochene Privilegien und Märchenstunden zu erreichen oder zu behaupten versuchen und nur allzu gerne daran geglaubt wird.

„Wenn sie mich zum Bürgermeister wählen, werde ich ihnen viele Gelder besorgen.“ Zitat eines Bewerbers auf einer politischen Veranstaltung

Die durch eine einzige erfahrene Bestrafung so „anerzogene“ Außenorientierung – damit Fremdbestimmung überhaupt funktioniert – hält sich die Masse nebenbei im Rahmen ihrer „Entsprechung“ selbst im Zaum. Und wer nicht mitmacht, hat seine Berechtigung auf Teilhabe an den gesellschaftlichen Privilegien verwirkt und gehört nicht mehr dazu.

„Eins habe ich gelernt in den letzten sieben Jahren: In jedem Spiel gibt es immer einen Gegner und ein Opfer. Der Trick besteht darin zu erkennen, wann man das Opfer ist, damit man zum Gegner werden kann.“ „Revolver“, 2005

Der einzige Weg hinaus, ist die Infragestellung des Systems und nicht dessen übliche Wischi-Waschi-wiedeholung aus Staat und Recht und damit verbundener, kindlich-naiver Vorstellung und Hoffnung durch Austausch „ungerechter“ gegen „gerechte“ Vorgesetzte, endlich ein paar „Erlöser/Führer“ zur Hand zu haben.

Die letzte – ohne Rechtsgrundlagen und auf Gewohnheitsrecht geschehene Bundestagswahl hat bereits gezeigt, dass man auch 187 Tage ohne „Führungspersonal“ hat auskommen können.

Lassen Sie sich nichts anderes „verkaufen“, wenn es darum geht, dass sich „endlich etwas ändern soll“. Es braucht im Kern auch kein Seminar mehr. Und all jene, die gerne „Schuldige“ sehen mögen, ist dies lediglich der Hinweis, selbst etwas zu tun – nämlich an sich selbst zu arbeiten. Feindbilder sind nur Projektionen des eigenen „Ichs“.

Mit der Abkehr vom Leben selbst, wurde aus Leben Überleben, aus Kooperation Konkurrenz, blieb Unvernunft und Gewissenlosigkeit, statt sich in Vernunft und Gewissen zu entfalten.
Mit Entfaltung von Vernunft und Gewissen, verabschieden sich die Betreuer, weshalb die wesentlichen Entwicklungsaspekte durch reichlich unter-Haltung (freiwillig oder erzwungen) ausgehebelt werden sollen.

Dabei erfährt der Unterdrücker selbst die Unterdrückung, die er in der Regel als ungerecht empfindet, während er sein eigenes Handeln nicht hinterfragt.
Das hat etwas mit mangelnder oder fehlender Selbstreflektion zu tun, die ein Hinweis auf mangelnde oder fehlende Entwicklung darstellt.
Um es überspitzt auszudrücken: Mörder, Serienkiller, Kinderschänder, Vergewaltiger sind von der Gesellschaft geschaffene Erscheinungsformen und werden nicht einfach geboren.

Das entgegen gebrachte, wurmstichig faule Mitgefühl mit diesen „Menschen“, kann sich die Gesellschaft also getrost in den Hintern schieben. Ebenso das heroische Getue, die Gesellschaft vor „solchen Monstern“ schützen zu wollen, während die Ursache gesellschaftspolitisch unbetrachtet bleibt und in wissenschaftlichen Studien und politischen Hintertürausschüssen „wegisoliert“ wird, damit es so weitergehen kann, wie bisher.

„Ein stilvoll hochgetaktetes Szenario: Die gewählten „Helden der Nation“, im strahlenden Blitzlichtgewitter ihrer nach Neuigkeiten heischenden Hofberichterstatter, im Anblick ihrer sich nach Schutz und Sicherheit (vor Veränderung) verzehrenden, auf Arbeiten und Geld verdienen getrimmten Schützlinge.“

Wie gut, dass der Mensch die Begabung hat, etwas ändern zu können. Wer natürlich darauf wartet, dass „die Anderen“ anfangen, wird vergeblich warten, weil „die Anderen“ ja auch schon warten.

„Der gewohnte Denker, der Änderung fordert, tut dies in der Regel, dass er gemeinsam mit anderen auf jenen Bus wartet, dessen er selbst der Fahrer ist.“

Anerzogene Hilflosigkeit (Denk- und Verhaltensweise) gegenüber den eigenen Denk- und Verhaltensweisen sorgt in der Regel dafür, dass sich der Einzelne selbst in „Schach hält“.
So ist der Mensch diesen in der Tat unterworfen und wird auf diese Art zum willigen Teilnehmer der alten Ordnung. Wer so funktioniert, wird in der Regel die Beziehung zu seinen Denk- und Verhaltensweisen für „gut“ heißen, sich entsprechend rechtfertigen (bereits mit entsprechender Fragestellung) – im Kern will er ja weiter dazugehören, während er in der Vorstellung ist, es genüge nur von notwendigen Veränderung inkonsequent sprechen zu wollen. Doch irrt er.

Denn je mehr er öffentlich Veränderung fordert, während er insgeheim hofft, selbst von diesen ausgenommen zu sein, desto mehr erhöht er selbst seinen Leidensdruck – für den er dann „verdrängungsgerecht“ andere verantwortlich zu machen meint und so eine Realität schafft, die ihm am Ende zum Verhängnis wird: Gewalt gegen sich, Gewalt gegen andere, Resignation und Regression (bei vollem Bewusstsein) oder Entwicklung.

„Klassische Politik: Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht.“

„Ich muss betrügen, weil die anderen ja auch betrügen.“ Ehemaliger Kollege

Die durch gewohnt akzeptierte Fremdbestimmung aufrechterhaltene Unvernunft und Gewissenlosigkeit der Mehrheit, ist Ursache für die sieben Todsünden: Hochmut, Neid, Zorn, Trägheit, Habgier, Völlerei, Wollust.
Beide, Unvernunft und Gewissenlosigkeit, sind die Grundlagen des nahezu weltweit verbreiteten Geschäftsmodells.
Ein Geschäftsmodell, dessen Grundlage in der Regel die bedarfsgerechte und meist mit Geld belohnte Bekämpfung von Symptomen des Systems beinhaltet.

Dabei ist es eine illusorische Vorstellung, immer mehr Informationen und immer kompliziertere Strukturen und damit verbundene Symptome irgendwann im Griff haben zu wollen, während die Denk- und Verhaltensweisen, die für die Existenz dieser Strukturen und Symptome verantwortlich sind, unhinterfragt bleiben.

Die gewohnt anerzogene Unwissenheit über die – natürlichen Regelprinzipien bei der Gestaltung von Strukturen und dem Umgang mit daraus entstehenden Informationen, führt zwangsläufig zu einem Kollaps – besser: zu einer Insuffizienz (Der Energieaufwand zur Erhaltung der Strukturen überlagert zunehmend die Erfüllung der Aufgabe (Funktion), weshalb die Strukturen geschaffen wurden).
Die Vorstellung „große Probleme“ mit noch größeren Lösungen „Einhalt gebieten“ zu wollen, führt zwangsläufig zum Exitus.

Dass man gar keinen „staatlichen Affenzirkus“ benötigt, konnte sich so mancher bisher nur durch ein Leben im Walde vorstellen. Es ist jedoch ein Irrglaube, nur „in den Wald“ zu gehen (um da seine Ruhe zu haben), während man das „System“ – meist unhinterfragt – weiter mit sich herumträgt.

In der Regel wird nur „so getan wird, als ob“ sich etwas ändern soll. Die zu ändernden Denk- und Verhaltensweisen stehen nämlich im direkten Bezug zu dem, an was die Mehrheit glaubt: Geld, Macht (ein kleines Fürstentum), Eigentum und Besitz von etwas oder jemand, Hab und Gut.
Alles liebgewonnene „Vorstellungen“ und letztlich nur Märchenstunden selbstgeschaffener Abhängigkeiten gegenüber einer Autorität und ihrer opportunen Willkür und damit verbundener Kriegs-, Eroberungs- und Verteidigungsgründe. Und nicht nur die westliche Welt bewegt sich im geistigen Rahmen des Mittelalters.

Mit der Infragestellung der Begriffe (Eigentum und Besitz) löst sich auch die gewohnte Notwendigkeit der Beantwortung der „Deutschen Frage“ in Wohlgefallen auf.

Nun zu behaupten, das Geschriebene sei „die Wahrheit“, liegt mir fern. Schließlich heißt es immer noch lesen, prüfen, verstehen und verinnerlichen.
Während der auf Vergangenheit fixierte Akteur vorher existierende Beweise benötigt, bedarf es zum Vorausschauen der Logik der hergeleiteten Zusammenhänge, Ursachen und Auswirkungen.

Es geht um das Wesen der alten Ordnung (aktuelles System, was der Mensch durch seine Denk- und Verhaltensweisen erzeugt und verkörpert) konsequent zu hinterfragen.
Dabei gibt es immer noch Akteure, die dies zwar verstandesmäßig befürwortend, sich selbst jedoch nicht mit der Aufgabe der Verhaltensänderung betraut sehen, was darauf hindeutet, dass es nicht ihre Aufgabe ist.
Zu sehr hängen jene (eben durch ihr Denken und Verhalten) an dem fest, was sie selbst erzeugen.
Bei einigen Darlegungen war bei den Hörern plötzlich eine Art geistiger Leerlauf zu bemerken, als ob das Gesagte in einem Loch zu verschwinden schien. Andere verstanden es, waren jedoch nicht in der Lage, für sich etwas daraus zu machen.
Sie erkennen keinen Bezug zwischen sich und dem, was sie in der Regel zu beobachten und zu kritisieren wissen. Die Ausblendung des eigenen Entwicklungsprozesses und damit auch der Schutz der vorhandenen Denk- und Verhaltensweisen, scheint dabei Vorang zu haben. Das zeigt auch, dass das Leben über das Leben des Einzelnen hinausgeht.

Die Betrachtung und Hinterfragung der Kernmechanismen des Menschen – sowohl in der alten Ordnung dazu – wie auch in der neuen Ordnung – sind zu enthüllen und öffentlich zu dokumentieren.

Sicher ist dabei, dass die „Welt“, wie sie mehrheitlich (anerzogen) gerne angeschaut wird, in „Wirklichkeit“ nicht einfach in „gute“ und „böse“ Menschen zu unterteilen ist. Das ist in der Tat nur einfache Denke. Auch geht es nicht einfach darum, dass das Geld von „Fleißig“ nach „Reich“ wandert und das war es dann.

Das hat man der Mehrheit nur deswegen mitgegeben, um sie vom üblichen „Tellerrand möglicher Veränderungen“ fern zu halten, damit sie weiter fleißig „funktioniert“, systemgerecht verkündet und sich entsprechend in die eine oder andere Richtung – jene nach Situation – bewegen lässt.

Zu realisieren, dass man sich mit bei BRD und DR nur mit Fiktionen zu tun hat, tut sich so mancher Gläubige recht schwer. „Dann hätte ja alles keine Bedeutung“, sagte mal jemand. Es hat lediglich eine andere Bedeutung.

„Wohnen Sie in einem Land oder leben Sie bereits auf der Erde?“

Sicher gibt es Experten, die darauf erpicht sind, „Geschichtliches“ passgenau wie Perlen auf eine Kette aufreihen zu wollen. Doch auch die Geschichte ist nur eine Datenbank mit Auswirkungen menschlichen Handelns – abgesehen mal von den Naturereignissen.

Da mit der Frage bereits die Antwort geformt wird, lautet die Frage bspw. nicht: „Wer war „Karl der Große“ und wann hat er gelebt?“
Das ist zwar nett zu wissen und auf einem Kindergeburtstag und man kann damit sicher „viel“ Eindruck schinden.
Die wesentliche, die Zeit überbrückende Frage lautet, welche Denk- und Verhaltensweisen führen zu den dokumentierten Erscheinungen? Dann wird auch – im Sinne menschlicher Entwicklung – „ein Schuh draus“.
Wenn sich Geschichte also „gern wiederholt“, so wirken dort einfach die noch unhinterfragten Denk- und Verhaltensweisen.

Die Entwicklung des Menschen wird innerhalb der alten Ordnung weitgehend ausgehebelt. „Gestern war alles besser“, ist seine Kernaussage.
Das in der Gesellschaft gegenseitige (selbst)unter-halten geschieht dabei auf unterschiedlichste Weise, ob es das Festhalten an den Vorstellungen von Eigentum und Besitz (beides an etwas oder jemand) ist (was zusammen mit den „Regeln der Autorität“ vererbt wird) oder der übliche Firlefanz in den Medien – auch den Alternativen.
Das liegt daran, dass man sich weiter an dem auf Geld basierenden Geschäftsmodell (und an seinen Denk- und Verhaltesnweisen) zu orientieren versucht – sozusagen wie Kaufleute vor(!) dem Tempel.

„Sehet, wieder etwas zum Heulen und Zähneknirschen und hier: meine fünf Bitcoin-Konten.“

Wer der Meinung ist, er müsse ja schließlich „existieren“ (im Sinn von überleben), wird von seinen Denk- und Verhaltensweisen (sein „Ich“) beherrscht, die ihm diese Worte in den Mund legen und ihm erlauben diese zu sagen.
Schwerlich zu erkennen, dass der gewohnte Denker anerzogen(!) nicht wirklich etwas zu sagen hat und ihm dies im Außen auch noch gespiegelt wird. Wo kann man also etwas ändern, wenn sich etwas ändern soll?

„Wenn Du die Regeln änderst, die dich kontrollieren, dann änderst du auch die Regeln deiner eigenen Kontrolle.“ „Revolver“, 2005

Was die meisten davon (noch) abhält, dies zu tun liegt an dem Gedanken, dass Geld, Macht, Eigentum, Besitz, Hab und Gut nur Erfindungen sein sollen, um dadurch den Menschen an eine künstlich geschaffene, menschliche Autorität zu binden und/oder er sich gewohnt (anerzogen) an ihr festhalten mag.

Der gewohnte Mensch ist nie wirklich aus seiner Betreuung in ein Erwachsensein gelangt, weswegen „Volljährigkeit“ nicht wirklich etwas mit Erwachsensein zu tun hat.

Um es mal so auszudrücken: Bevor man von „Lösungen“ sprechen kann, bedarf es einer eingehenden Betrachtung des aktuellen Zustandes, was nicht damit abgehandelt ist: Das sind alle Probleme. Und was jetzt?

Schlecht ergeht es dabei all jenen, die in der Vorstellung sind, mit „alles“ sei „inhaltlich“ alles gemeint. Das ist jedoch ein Irrtum.
Da sich die Denk- und Verhaltensweisen nicht geändert haben, sind sie noch – so wie vor ein paar hundert Jahren – eine also noch recht „heiße Spur“.

Und wenn man ganz genau hinschaut – vorgesetzt, man möchte es wirklich erkennen wollen – ist „die Nummer“, die sich der Mensch mit seinen Rollen und Drehorten geschaffen hat, in der Tat eine „göttliche Komödie“.

„Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.“ Paul Watzlawick

P.S. „Da berührte er ihre Augen und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben!“ Matthäus 9,29.

Wenn dem so ist, so sind wir die Gestalter unserer Realität, was wiederum bedeutet, dass alles änderbar ist. Somit ist auch der Begriff der „objektiven Weltanschauung“ obsolet.