Tobias Sommer: Das Entscheidende…

Das Entscheidende ist nicht der Kampf gegen das System, sondern die Schaffung des inneren Friedens mit den Umständen, damit wir mit den Ereignissen um uns herum nicht mehr in Resonanz gehen.

Jedes Mal, wenn wir auf die Verfehlungen dieser Welt mit negativen Gefühlen reagieren, nähren wir das Ganze. Erst wenn unser Unterbewußtsein befriedet ist, hat das System keine Macht mehr über uns!

Der Kampf hört erst auf, wenn Frieden in unserem Innersten geschaffen ist. Es geht nicht um den Kampf für Gerechtigkeit, sondern darum, selbige in sich selbst zu erzeugen und alles zu beseitigen, was dem Gerecht-Sein im Wege steht.

Wer die Ungerechtigkeit erkennt und sie nicht bekämpft, sondern als Teil der dualen Welt animmt und anerkennt; sie also damit in sich selbst erzeugt, der steht “über” der Gerechtigkeit. Wer gerecht ist, braucht für die Gerechtigkeit nicht zu kämpfen.

Warum leben wir nicht – so gut es eben geht – unsere tiefe, innere Überzeugung (auch) im Außen? Den ganzen Tag? Mit dem uns eigenen innerlich leuchtenden Lichte, das uns aufrecht stehen und gerade wandeln läßt? Ich erwarte keine Revolution von Euch, keine Volksaufstand, keinen Kampf GEGEN irgend etwas! Ignoriert die “Krieger von El Schaddai” und deren Söldner in den Amtsstuben und LEBT JETZT eher als Männer und Frauen denn als  robotergleiche Biomasse.

Denkt! Fühlt! Handelt! Seid!

Euer Tobias

Quelle: Sommers Sonntag

Anmerkung: “Denkt! Fühlt! Handelt! Seid!” All diese Begrifflichkeiten bedürfen jedoch einer inhaltlichen Bedeutung, sonst sind es nur Worthülsen.