Überwachung ist was Tolles

rfidHeute morgen galoppiert mir ein Beitrag über RFID über den Weg. Anhand der Überschrift kann man bereits erkennen, wie mit der Unsicherheit der Menschen gespielt wird. Die Videos im Internet zum „chippen“ von menschlichen Körpern einmal ganz abgesehen.

„Psychopathen versammelt Euch.“

Im Kern ist es aber verständlich, wenn man so etwas wie einen Überwachungsstaat ins Leben ruft. Das ist doch ganz einfach: Freiheit muss kontrolliert werden. Wenn man sich so umschaut, stellt sich auch hier gar nicht mehr die Frage, ob die Mehrheit der Menschen aufgepasst werden muss oder nicht. Es muss kontrolliert werden. Rigeros.

Hat sich schon einmal jemand gefragt, warum das alles so ist? Gewöhnlich bekommt man dann die konditionierte Opferantwort: „Weil die Mächtigen über uns herrschen wollen. Wir sind 99%. Wir sind gegen…“. Blubb, blubb.

Meist folgen dem ganzen Geplänkel noch zwei drei Links zu Youtube-Videos über RFID-Chips in Menschen. Herrlich.

Kaum einer merkt, dass es sich hierbei nur um Informationen handelt, durch die das lesende Opfer getriggert wird. Deshalb braucht es nur 1% um 99% in Schach zu halten. Die Masse ist nur die Masse. Sie denkt, sie sei individuell, was sie nicht ist – vielleicht mal, was das Interesse am Konsumieren ist.

„Dann gehen wir alle auf die Straße.“

Mal ehrlich. Klingt das nicht lächerlich? Erst wählt man sich ein paar andere und dann zwingt man sie es wieder „anders“ zu machen.

„Ja, aber ich habe nie gewählt.“ „Stimmt, man hat es stets anderen überlassen, dass die einem die Kohlen aus dem Feuer holen. Das haben ja alle so gemacht.“

Ich weiß, ich ziehe gerade über viele Menschen her. Ich mag das jetzt mal auflösen. Denn alles hat einen Sinn, warum es geschieht. Das sind ja auch eigene Erfahrungen. Warum sollte ich schon immer anders gewesen sein?

Was ist Kontrolle?
Zunächst wächst man in einem Umfeld auf, was selten von Liebe durchflutet ist. Misstrauen und Ungläubigkeit gegenüber seinem Nächsten die Basis. Zudem werden heranwachsende Kinder in der Regel unbewusst die nächste Generation der Sklaven von Morgen: „Jung‘, Du brauchst Arbeit.“

Im Kern felht in diesen Konstrukten ein wesentlicher Initialisierungsparameter. Die Information, sich selbst zu lieben. Das spart eine Menge Unsäglichkeiten.

„Mann, du bist ja ein Ego. Die Welt ist doch so.“

Kontrolle ist ein Verhalten, dass der sich Unterwerfende oder Unterworfene jene macht, was einem selbst am besten gefällt. Und wehe dem…

„Wir sind das Volk. Alle Gewalt geht vom Volk aus.“ „Deshalb erkiert man sich ja auch andere an der Wahlurne.“ „Stimme verbrannt, der Politiker kichert, hoffentlich Aroganz versichert.“

Welch‘ Gottlosigkeit die Köpfe beherrscht.

Weitere Kontrolle benötigt es später, da Unverantwortliche zudem auch noch unvernünftig sind und es auf jeden Fall einer Betreuung bedarf. Und damit die Betreuer sich auch an ihrer Aufgabe festklammern können, sorgt man dafür, dass erst gar keine Vernünftigen zur Welt kommen.

Doch zunächst durchläuft der bereits sklavisch gebahnte den Kindergarten, wo er „vorformatiert“ wird und in der Schule auf „Belohnung und Bestrafung“ konditioniert wird. Und da Noten den Kühlschrank nicht allzu voll machen, gibt es später dann den „Lohn“.

„Biddu aber brav gewesen.“ „Seit wann hat das etwas mit tapfer zu tun, wenn man nur dem Geld hinterherläuft und sich unterwirft.“ „Aber ich muss doch Geld haben.“ „Klar, Du solltest dafür aber nicht Deinen Hintern hinhalten, damit andere Spaß haben. Wo ist Deine Würde?“

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ „Denkste. Sie ist antastbar und heißt Geld.“

Bereits mit dem Kaiserschnitt wird dem sich zur Welt bringenden noch vernunftbegabten Menschen, seine erste Entscheidung vorweggenommen. Die Dummheit nimmt ihren Lauf. Wenn der Mensch nichtspätetens beim Stillen oder im Moment bedingungsloser Liebe, nicht wieder die Bedingtheit erfährt.

Manipulation ist der Mechanismus, sich das Umfeld gefügig zu machen – notfalls auch als Opfer, das nach Aufmerksamkeit heischt, um den Starken sich gefügig zu machen, dass er in den Kampf für „Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit“ zieht, was im Kern jedoch nur „Besitztümer, Eroberung und Unterwerfung“ bedeutet.

„Na, fällt der Groschen, woher der Wind weht? Was Überwachung wirklich bedeutet und es nicht genügt, nur dagegen zu sein?“

Vor dem „Umhandeln“ benötigt es zunächst ein Umdenken. Und das ist wiederum prima. Ein Ausweg.

„Aber ich kann doch alleine nichts machen.“ „Oh, ich verstehe. Dann bist du eines der 82 Mio. Einzelschicksale. Bedauerlich.“

Man erkennt, dass es wenig bringt wenn jene Menschen etwas in der Masse bewegen wollen, solange sie einzeln mit sich selbst im Unreinen sind.

Und das ist der Moment, sich selbst zu hinterfragen. Und das ist richtig spannend. Und so entfaltet sich der Mensch. Mit jeder erkannten Konditionierung, löst sich diese auf unf man kommt in eine zunehmende Klarheit.

Mut. Entscheidung. Wandel.

Freiheit ist ein Gut, welches der Einzelne nur für und durch sich selbst erwirken kann.