Umdenken statt nur „Umhandeln ohne Weiterdenken“

Im Kern hat Umdenken nichts damit zu tun, es den anderen ständig nachzutun, um sich nur „verteidigen“ zu wollen. Verteidigen tut man sich nur, wenn man Angst hat, etwas zu verlieren. Und offen gesagt, das System ist dazu ausgelegt am Schluss den Stecker zu ziehen. Denn die „braven Belohnten“ haben ja den eigentlichen Sinn des Ganzen verdrängt.

An dieser Stelle mag ich sagen, dass „Sinn“ nichts mit einer polarisierten Einstellung oder Erkenntnis zu tun hat, sondern nur Blödsinn ist – ein Punkt, an dem es weiterzudenken gilt. Sinn ist stets polarisationsfrei und überwindet gängiges Denken.

Umdenken beginnt, mit der Hinterfragung aller bestehend Denk- und Verhaltensmuster. Und wenn man schon dabei ist, dann sollte man dies konsequent tun und nicht nur bruchstückhaft mit dem Gefühl eines Vorteils, den man sich gegebenenfalls noch zu erheischen glaubt.

Wer sich weiterhin auf das Recht bezieht und argumentieren möchte, nebenbei noch jene zum zig-tausenden Male anschreibt, um jene bekannten Antworten bekommen zu wollen, die man sich im Vorfeld bereits selbst beantworten kann oder schon an anderer Stelle bekannt existieren, kann sich die Arbeit getrost sparen.

Das Prinzip: „Guck mal, die Mutti täuscht uns“, ist mittlerweile umfänglich be- und erkannt. Wieviel male mag man das also noch wiederholen wollen? Schließlich heißt es doch Umdenken und nicht Umhandeln.

Das alles hat mich auf einen Gedanken gebracht, warum man die gemachten Erfahrungen nicht einfach zusammenträgt und erkennt, dass es genügt einmal zu einem bestimmten Thema die Antwort bekommen zu haben. An dieser Stelle zeigt sich, dass Zusammenarbeit etwas anderes ist. Und Wetteifern um Anerkennung die Köpfe beherrscht – sie sich also immer noch im System bewegen.

Letztlich gilt es zu erkennen, dass es sich um eine kollektive Täuschung handelt, der man sich mehrheitlich im guten Glauben „anvertraut“, weil sie stets etwas Schönes dafür bekommen hat.

Es nutzt auch wenig, sich wieder nur andere erwählen zu wollen, die die Sachlage dann zugunsten der breiten Masse „verändern“ sollen – denn im Kern würde dann nur alles beim alten bleiben.