Umdenkprozesse – das Alte an sich überwinden

Der Beitrag „Verfassungsschutz wird ‚Reichsbürger’ nicht überwachen“ auf Epoch Times, hat mich auf einen Gedanken gebracht. Schaut man sich die Meinungen aus der Szene an, so haben sie alle etwas gemeinsam: Sie sind im Kern ungefährlich – auch wenn so mancher vielleicht anderer Meinung sein mag. Denn versuchen sie im Kern auf einer Ebene zu wirken, die die bestehende Ordnung in keiner Weise in Frage stellt. Zumindest macht der VS darauf aufmerksam, dass die „Reichsbürger“ nicht bundesweit vernetzt sind. ein Gedanke Richtung einer naheliegenden „Lösungsorientierung“.

Der Verfassungsschutz schützt in dem Sinn eine „unsichtbare Verfassung“ und beobachtet die Entwicklung außersystemischer Denk- und Verhaltensmuster. Dabei stellt sich heraus, dass die BRD in der Tat nichts anderes ist, als nur eine „Betreuungsanstalt für ReichsDeutsche“.

Und nur gegen die aktuellen Gesetze (Glaubenssätze) zu sein und sich dann auf andere zu berufen, hat mit Entwicklung oder „Systemgegner“ zu sein nichts zu tun, solange das Prinzip „ein Mensch bestimmt über einen anderen“ (verhindert sein Entwicklung) oder „ein Mensch unterwirft sich“ (freiwillig oder erzwungen) beibehalten werden soll.

Damals in der RFD „Republik Freies Deutschland“ war nach kurzer Zeit erkennbar, dass man sich auf die Pöstchen zu konzentrieren versuchte, während es überhaupt keine ökonomische Grundstruktur gab. Im Kern entwickelte sich ein Parasit, der nur auf seinen Moment hoffte. Und hinter dem späteren „Leiter“ stand eine Frau. Den Akteuren kann man keine Schuld zuweisen, da mehrheitliches Handeln nur auf Gewohnheiten basierte. Wobei ich bereits beim eigentlichen Hinweis angekommen bin.

„Staat basiert auf jener Art und Weise, wie sich Menschen zueinander organisieren. Dort wo die Verantwortung abgegeben oder für andere „übernommen“ wird, entsteht die Hierarchie.“

Der Zusammenhalt dieser Organisationsform geschieht durch artgerechtes, bevormundetes (systemgerechtes) Verhalten und dessen Belohnung wie auch zur Stigmatisierung, Zurschaustellung und somit Bestrafung und Ausgrenzung von „Andersdenkenden“. In der Regel wird übersehen, dass die Gleichschaltung auf Systemebene, also auf den Denk- und Verhaltensmustern der Teilnehmer basiert.

Diese Ordnung wird durch die unbewusste Masse bereitgestellt, die sich in gewohnten Denk- und Verhaltensmustern bewegt und ihre Betreuer (Vorgesetzte und Karrieretypen) wählt – obwohl keine rechtliche Grundlage dazu mehr besteht – also die dargebotene Gelegenheit weiter nutzt, um die Verantwortung (im Kern die eigene Bewusstwerdung) zu verschieben.

Man sieht auch, dass das Recht im eigentlichen Sinne keine Bewandtnis hat. Das wiederum bestätigt, dass gewohntes Polarisieren und der Wunschzwang nach Heimkehr ins Reich (klassischer Form) für die Mehrheit keine wirkliche Veränderung und Alternative bedeuten würde. Also lässt man die Reichsgruppen weiter in ihren Beschäftigungsmustern agieren.

„Gewohntes Denken ist in der Tat alternativlos.“

Denn würde sich hier wieder eine Verwaltung über jene Menschen erheben, die das einzige tun, was eine materielle Existenz der Gesamtheit gewährleistet: eine ökonomische Aufgabe.

Aus diesem Grunde braucht es auch „fremde Gesichter“, die den „Laden“ hier mal aufmischen, siehe Offenbarung, Kapitel 7 „Die große Schar aus allen Völkern“.

Noch ist zu beobachten, dass man sich lieber in der Waschmaschine bewegt, scheitert es daran, dass so mancher tatsächlich „ungläubig“ ist. Glauben hat im Kern auch nichts mit „Glauben in der Kirche“ zu tun, sondern ist ein Hinweis, mal auf sein konditioniertes Misstrauen anzuschauen, was der eigentlich wirkende Kernmechanismus gesellschaftlicher Spaltung ist.

Auch das „Reich“ besteht nur aus seinem Glauben daran und auch, weil ein anderer das auf der Rechtsebene „bestätigt“ hat. Doch gilt es zu erkennen, dass „Reich“ etwas ist, was über das gewohnte Denken über „das Reich“ hinausgeht.

Dazu bedarf es auch zu erkennen, dass „Lüge“ und „Wahrheit“ beide nebeneinander existieren (müssen) und zusammen wirken, da eine „entweder oder“ Einstellung zum Kreisverkehr führt. Denn sind „Lüge“ und „Wahrheit“ die beiden Seiten der Medaille „Bewusstsein“.

Die Nummer mit der „einseitigen“ Lüge funktioniert auch nur solange, wie der Glaube an sie „belohnt“ wird und sorgt für den „Verbleib“ in der damit verbundenen Denkweise und Systemstruktur der alten (Welt)Ordnung – und die wiederum basiert auf der Kernbedingung: „Du bist solange gut…“

Die „Lüge“ ist dazu notwendig, um den „eigentlichen Weg“ zu erkennen – den der eigenen Bewusstwerdung. Wahrnehmung ist ein Vergleichsprozess. Kampf im Außen ist hierbei lediglich eine Verdrängungshandlung zwischen zwei „Opfern“, die um ihre Existenz Angst haben und die innere Getrenntheit in Außen ausleben.

Erst mit einer anderen Denkweise lässt sich auch ein anderes Handeln davon ableiten. Dabei ist es notwendig, sich aus der Opferrolle zu befreien.

‚By-the-way’, dass die Ursachen im Individuum selbst liegen und es sich so von einer sich natürlich entstehenden Gemeinschaft selbst abhält. Ich habe „Teilen und Herrschen“ bei jenen erfahren, die sich  am Rande der Gesellschaft bewegen und jenes System selbst erzeugen, dem sie die „Schuld“ geben.

Was bleibt ist also die allseits beliebte Innenschau der eigenen Gewohnheiten. Ein Grund mehr, sich auf eine psychologische Betrachtung und Herangehensweise einzulassen, um das Wesen der alten Ordnung und seinen „Regeln“ zu verstehen.

So bedürfen selbst die im Beitrag „Warnungen aus Mein Kampf“ genannten Argumente einer dringenden Überdacht. Denn mittlerweile ist ja mehr als bekannt, dass Adolf Hitler von jüdischen Banken bezahlt wurde (Das wurde mir auch von jüdischer Seite bestätigt.).

Schaut man sich die Grundprinzipien Theodor Herzls an, so transformierte sich das Ganze erst, als Geld mit ins Spiel gebracht wurde. Über selbiges Prinzip der Transformation wurde einmal in einem Vortrag über ein innovatives Unternehmens berichtet.

„Wir fangen mit etwas Reinem an. Etwas Packendem. Dann machen wir Fehler und gehen Kompromisse ein. Wir erschaffen unsere eigenen Dämonen.“ Tony Stark, Ironman 3

Geld ist hierbei ein Mittel, um auf die konditionierten Verhaltensmuster, die vordringlich auf Außen gelegt! sind, einwirken zu können.

Das löst man natürlich nicht, indem man das Geld einfach „weglässt“, sondern indem man seine eigenen Verhaltensmuster betrachtet, erkennt und den Sinn dahinter versteht. Warum sollte es auch ein Bedingungsloses Grundeinkommen geben, wenn nicht umgedacht wird? Denn es setzt das Vorhandensein der Bedingungslosigkeit im Individuum voraus, siehe der Prozess der Vernunft.

Es geht auch nicht um jüdische Staaten, sondern um weit aus mehr – weit über gewohnte Polarisation, Klein-Klein, Nationaldenken, Verfassungen, Feind- und Schuldigensuche, Besitzstandswahrung etc. hinaus. Das sind lediglich Argumente der noch profiertenden Systembefürworter oder angstvollen Verbleiber in der gewohnten Betreuung.

Wenn viele erleben, was sie erleben, dies als empfindliches Übel und Ungerechtigkeit empfinden, dann ist es lediglich die Ernte von dem, was sie im Leben gesät haben. Das liegt auch daran, dass sie sich weiterhin in einem Nullsummenspiel durch im Kopf geschaffener Grenzen bewegen, die man als Konventionen bezeichnet.

„Du kannst weglaufen, doch vor dir selbst kannst du dich nicht verstecken.“ Joe Louis

Eine der Konvention ist die gesellschaftlich anerkannte Verdrängung, als Mittel der Beibehaltung der einmal implementierten Denk- und Verhaltensmuster gegen eine mögliche Bewusstseinsentwicklung auf natürliche Art und Weise.

Das „Land der Dichter in Denker“ wurde in der Tat zum „Land der Richter und Henker“ – auf beiden Seiten. Harmagedon ist dabei die letzte Schlacht zwischen „Gut und Böse“. Im außen macht man sich bereits jetzt „die Hose voll“, doch handelt es sich hierbei lediglich um die Überwindung der eigenen, inneren Trennung. Wer sich weiterhin für den guten Unschuldigen hält, tut gut daran, mit dem Umdenken zu beginnen.

„Der Terrorist im fremden Land, ist der Held im eigenen – das gilt für alle.“

Da hilft einem auch kein Führer  – der Bart ist schon lange ab.

eyeDas „allsehende Auge“ ist das Symbol des Beobachters, jener der sowohl im beobachteten „Guten“ wie auch „Bösen“ seine Entscheidungen trifft – statt im „Entweder…oder“ und wie es gerade „finanziell“ opportun erscheint.

Denn was ist „Gut“ und was ist „Böse“ – letztlich nicht nur gelernte Vorstellungen und damit verbundene Konventionen der Abgrenzung und erstanden aus bedingtem „Empfangen“ und dadurch bedingtem „Geben“.

Um Souveränität zu erreichen, bedarf es also anderer, als gewohnter Denk- und Handlungsweisen.

Und mit „willst du nicht mein Bruder sein…“ oder mit „ich will meinen Führer“, kommt man je nicht weiter. Die Betreuung geht zu Ende. Aus diesem Grund kann man die gewohnten Ideologien (die unterschiedlichen Etiketten des Weines „Hierarchie“ ebenfalls gleich mit zu den Altlasten der Geschichte legen.

Also macht Weiter- und Umdenken mehr Sinn, als je zuvor.

P.S. Wer nun der Meinung sei, ich würde andere bevormunden, kann ich getrost beruhigen: Die eigentliche Arbeit an sich selbst ist, mit meinen paar Zeilen noch lange nicht getan.

Hinweis: Für alle, die sich für Links halten und was „Rechtes“ zu erkennen glauben: Kommentar bei der TAZ. Wobei heute ersichtlich ist, dass die ursprüngliche Überschrift und sicher auch der Beitragsinhalt teilweise geändert wurden.

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