Vergleich startend

Nachdem ich heute über den Blog von Dr. Clemens Heni gestolpert bin, hatte ich das Gefühl einige Gedanken zu formulieren.

Stellt man jene Blog-Gedanken denen eines gewohnt denkenden Systemwiderständlers gegenüber, so kann man getrost sagen, dass nicht weit genug gedacht wurde und man sich doch nur mit Stigmatisierung und Beschuldigung versucht gegenseitig das Leben schwer machen zu wollen.

Und so rühren die fundamentalen Parteien fleißig im Alten – einem gemeinsamen Ende einer Vorstellung und einer Illusion von „Gut gegen Böse“ entgegen.

„Der Terrorist im fremden Land, ist der Held im eigenen.“

Was bin ich froh, dies hinter mir zu haben. Das erkennt man daran, dass man sowohl von den einen, wie auch den anderen ausgegrenzt wird, bzw. sich nicht mehr zugehörig (hörig) fühlt und so den dritten Weg beschreitet.

Für all jene, die gerne stigmatisieren – bis jetzt hat man es vermieden, mich als „Antisemit“ bezeichnen zu wollen – sei jenen in jedem Fall ein Weiterdenken empfohlen.

Ich würde mich hier auch nicht darüber ärgern, wenn mich jemand mit einem Stigma belegen würde, weil es doch nur der Versuch der Projektion einer Worthülse ist, die den Hass des Verlautbarers zu sich selbst nur offenbart.

In solchen Momenten besinne mich dann gern auf Gespräch mit dem halbjüdischen Staatsanwalt aus Ungarn zurück.

Man sieht, dass es nicht genügt, nur kräftig genug „gegen“ etwas zu sein, wenn gleichzeitig das Mensch gegebene, geistige Potential auf der Strecke bleibt und man sich lieber im Kampf und Widerstand bewegt, weil man im Kern nur seine „Ruhe“ haben mag.

So mancher Zeitgenosse regt sich alsdann künstlich darüber auf, wenn ein Blog oder ein Beitrag auf Facebook verschwindet.

Schon mal darüber nachgedacht, dass es langsam an der Zeit ist, über echte Lösungen nachzudenken, statt sich fortwährend in kollektiv vereinbarter, symptomorientierter Problembetrachtung- und -verdrängung zu bewegen? Denn das ist es, was man als „einfach“ bezeichnen mag.

Denn auch die Vorstellung, nur weil die Masse gerne Probleme wälzt und die Mainstream-Medien und alternativen Medien ihr welche präsentiert, sei damit alles Machbare und „Richtige“ bereits getan. Kaum jemand stellt das dabei wirkende Prinzip in Frage, das unter anderem für das Vorhandensein des aktuellen Systems verantwortlich zeichnet.

Das Prinzip der Aufmerksamkeit überlagert dabei das Ganze. Vollkommen gleich, ob man dafür oder gegen das wahrgenommene Problem sein mag.

„Die berühmte Waschmaschine.“

Das will natürlich so gut wie niemand hören, weil es ein Umdenken von ihm erfordert. Aus diesem Grund, wird die gute Stube jetzt mit allen Schandtaten und Auswüchsen geflutet.

„Du musst das so formulieren, dass es ein Kind versteht.“ „Du bist aber keins.“

„Du stellst dich ja über andere.“ „Auch das ist nur eine Projektion, der Versuch einer Stigmatisierung, ein Ausdruck der Selbstentmachtung sowie ein Signal, dass die Bereitschaft zum Weiterdenken wohl eher nicht gegeben ist.“

Das klingt zwar wie „Arschloch“, aber auch das wäre nur eine Projektion.

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