Visionen sind was Schönes

TesseractAlle Wesen haben Visionen. Visionen sind Eingebungen (möglicher Wahrscheinlichkeiten) zukünftiger Situationen. Nicht selten berühren sie unsere Herzen und erfüllen uns mit Kraft.

Und je nachdem, wie man konditioniert ist, beginnt man diese Bilder weiter zu verinnerliche, mit dem Bedürfnis, die Vision umsetzen zu wollen.

Je größer die Diskrepanz zwischen aktueller und zukünftiger Realität ist, umso größer kann die dabei entstandene kreative Spannung als angenehm oder unangenehm empfunden werden. Die Frage ist also, was man daraus macht.

Helmut Schmidt sagte einmal: „Wer eine Visionen hat, soll zum Arzt gehen.“

Nicht selten bedeutet dies auch, über sich selbst und sein Gelerntes hinauszuwachsen. Das ist die eigentliche Herausforderung. Über sich hinauswachsen und selbst tun.

Und jeder bekommt stets eine Aufgabe, woran er auch wachsen kann und wer nicht wachsen will, sucht sich andere mit den entsprechenden Eigenschaften und Fähigkeiten. Und da er ja seine Vision umgesetzt sehen „will“, bleibt ihm nichts anders übrig, als seine Vorstellungen „vermitteln“ zu wollen.

Und so kommt es nicht selten vor, dass andere dafür instrumentalisiert werden. Einer denkt und der andere handelt „im Auftrag“.

Das geht in der Regel jedoch gar nicht, weil man die Dinge selbst machen muss, damit es stimmig ist. Denn der Kern der Sache muss von ihm selbst kommen, damit es wirksam ist.
Und es muss klar erkennbar sein, wie sich jeder, der daran selbst mitzuwirken gedenkt einbringen kann (wie er an den Kern andocken).

In diesem Wandel ist das Ganze noch viel spannender, denn…

Der stattfindende Paradigmenwechsel stellt die alte Weltordnung, die unter anderem bei jedem die Aufgabe auf die Tagesordnung bringt, das weibliche und das männliche Prinzip in sich zu harmonisieren.

Was bedeutet das auf der abstrakten Ebene und im „Alltag“?

Für Männer und Frauen gilt es Intuition, energetische Sensibilität, Empathie und Gefühlswelt sowie das Denken und Handeln und Strukturieren in sich zu vereinen und zur wirksamen Anwendung zu bringen.
Denn auch der Mann und Frau sind nur Symbole in der Materie für die Prinzipien und lernen können sie nur voneinander. Beim tun, was der Mann in der Regel macht, gilt es für die Frau es mal selbst zu tun. Umgekehrt gilt es für den Mann sich der Geistigen und Gefühlwelt zu öffnen.

Und an dieser Stelle wird klar, dass Frauen, die Vorstellung haben auch selbst etwas schaffen müssen durch Tun (machen, geben).

„Liebe ist dann wirksam, wenn sie in eine sinnvolle Handlung mündet.“

Wenn Schmidt von Arztempfehlungen spricht, dann hat er dahingehend recht, wenn sich die Vision in weiter Zukunft bewegt und sich die Visionsträger so in eine Selbsthaltung aus Handlungsunfähigkeit versetzen.

Sinnvoll ist es naheliegend Schritte zu gehen und die Vision mit sich zutragen, aber nicht als ständige Dauervorstellung vor sich herzuschieben.

Der Rest regelt sich von selbst.

Auf geht’s, Mann. Aber auch Frau.

Geht nicht, gibt es nicht. Tun, heißt die Devise. Tun ist nämlich geben, ist machen.

Die Zeit, die Männer vorzuschicken ist vorbei und gehörte ebenfalls zu den Konventionen des alten Systems.

Energie, Information und Struktur sind ein und das Selbe.

Die Liebe als freie Energie ist überall und wenn Fühlen, Denken und Handeln eins sind, ist man im Flow und das mit den Händen geschaffene hat eine ganz andere Qualität.

Und erst durch das Tun erkennt man selbst. Vielleicht ist dann auch endlich Schluss mit Geheimniskrämerei, Verlustangst, Manipulation und Schaffung von Abhängigkeiten.

Vervollständigung und Überwindung der Polarisationsebene.

Gedanken, Schaffen. Wirklichkeit.
Göttliches.
Erliebend. Erlebend. Bewusst. Wissend.

Denn das kleine „Kind“ mag mit wachsen durch inneres Wachstum.

Beobachtungen des Beobachters.

Matrix – Eine Geburt findet statt.