Vom Denken

Seit Jahren versuchen nicht wenige Akteure zu hinterfragen, welche „Nummer“ hier am Laufen ist. Hinter vorgehaltener Hand wissen sogar die „Normalos“ schon, was los ist.

„Das Deutsche Reich ist nicht untergegangen“ – flüsternd – während man sich rasch umsieht, ob nicht jemand vom Geheimdienst in der Nähe lauert, der letztlich auch nur darauf hofft, später weiter beschäftigt werden zu wollen, wie es nur in solchen Strukturen machbar ist. So am Rande.

Anmerkung: Fiktionen können nur dadurch ausgehebelt werden, indem man den Grund warum Fiktionen grundsätzlich existieren in Frage stellt. Den Rest regelt die Natur.

Während so manches „gewusst“ wird, wie zum Beispiel: „Banker sind Betrüger“, „Krieg ist schrecklich“, „Politik ist ein schmutziges Geschäft“, „Reichsbürger sind gewaltbereit“, „Muslime wollen alle Ungläubigen töten“, „Vernünftig ist, wenn das Konto voll ist“ und „Freiheit das ist, alles zu tun, was keinem anderen schadet“, gestaltet sich der Alltag, mit leichter Unterhaltung und belanglosem Gesülze.

Schließlich muss man ja arbeiten und Geld verdienen, wenn man „sein Haus“, „seine Familie“ und „seine Schulden“ bedienen will. Vielleicht hat man das alles auch nicht und strebt trotzdem danach, um es zu erlangen.

„Sein Haus“, „seine Familie“ und „seine Schulden“ sind nur kollektiv vereinbarte Märchenstunden, die im üblichen Rahmen zu einer gewohnten Selbstversklavung gedacht sind, da Teilhabe am Geldsystem und an der Macht, Eigentum und Besitz, Hab und Gut nur von einer Autorität gewährte Privilegien sind, die einem jederzeit wieder aberkannt werden können, wenn man nicht „brav und artig“ ist.

Das zu haben, was andere haben, während man sich vormacht, anders als die anderen zu sein und dabei „menschlich-persönlich“ mit „materiell-persönlich“ verwechselt werden, ist schon schräg. Der „Einbeinige“ in dem Thema wird es zwangsläufig nicht erkennen.
Außenorientierung bei Verteidigung der inneren Leere, lassen Fremdbestimmung zum Kassenschlager gegenseitiger Unterdrückung werden – zumindest für die, die es nicht anders wissen und es deshalb als „normal“ erachten.

Sich oberflächlich argumentierend davon zu distanzieren, hilft nicht wirklich. Genauso wenig, wie die herrschende Wunschvorstellung auf schnell wirkende „Lösungen“.

„Das Wartende bleibt zurück.“

Zumindest zeichnet(e) sich der Gewohnte durch von Generation zu Generation weitergegebene, oberflächliche Erkenntnisse aus. Nicht zu vergessen, dass man ja schließlich schlauer sei, als die anderen – wie es gerne in der Kindheit in der Familie hieß – ohne dies natürlich näher zu begründen. Der Hörer sollte es ja „nur glauben“.
Eine fatale Sichtweise, wie sich später meist herausstellte – wenn alle „so tun, als ob“ – da es in der Regel doch nicht so mit dem Schlausein zu sein scheint. Und wenn die „Show“ drohte aufzufliegen, wurden entsprechende „Gefährder“ vorsorglich aussortiert.

„Eine Organisation intelligenter Leute, fürchtet Intelligenz?“ „Tony Stark“, Avengers, 2012

Man befüllt die vom Leben anvertrauten Kinder mit abstrusen Glaubenssätzen, ohne diese auch nur ansatzweise zu hinterfragen, weil es nur ums Entsprechen geht und man sich möglichst unauffällig, grau und anonym aufhalten soll.

Der nächsten Generation schwört man jedoch: „Wir wollen, dass Ihr es mal besser habt, als wir…“, während die Regel gilt: „… wenn Ihr so seid, wie uns das gefällt.“ Natürlich bewirkt die Kombination der beiden Bedingungen das genaue Gegenteil: den gesellschaftlichen Verfall.
Wie Verfall wirkt es nur für all jene, die sich am Alten festklammern, während sie gleichzietig fordern, dass sich endlich was ändern soll. In der Regel ist es die Höhe der Rente.
Schon verwunderlich, dass sich kaum jemand den Generationenvertrag anschaut, der im Grunde nur ein Manifest der Unterdrückung und Ausbeutung der nachfolgenden Generationen ist. So am Rande.

Jedoch lautet die Herausforderung Um- und Weiterdenken – über den gewohnten Denkhorizont hinaus und raus aus der klagenden und beklagenswerten Opferhaltung. So kann und hat jeder für sich etwas tun. Die Orientierung auf Geld ist dabei das sichere Anzeichen, nicht wirklich etwas beitragen zu wollen.

„Ja, aber ich kann ja nicht anders“, ist jene entschlossene Willensbekundung, sich nur weiter von seinen Denk- und Verhaltensweisen unterwerfen zu lassen. Erwischen Sie sich bitte nicht dabei, dieses Argument auch noch besonders bedeutungsemotional unterfüttern zu wollen.

Die Notwendigkeit des eigenen Um- und Weiterdenkens wurde bisher bei der Forderung, „dass sich endlich etwas ändern muss“ ausgespart.
Man tut sich leichter, dass die anderen die schuldigen Übeltäter sind, die erst einmal weg müssen. Man selbst ist ja nur „das unschuldige Opfer der Umstände“, was unter deren subtiler Unterwerfungen zu leiden hat.

„Klappe zu, Affe tot.“

Dass sich das Opfer sein Leid selbst schafft, verdrängt es in der Regel und schafft so eine Realität, wo es zum echten Opfer wird – die Opferrolle wird ihm so zum Verhängnis.

„Die Theorie besagt, dass die Sprache, die man spricht, das Denken prägt.“ Arrival, 2016

Die meisten Akteure in der Aufklärung wissen nicht, dass es um das Leben selbst geht und nicht irgendwelche persönlichen der staatlichen Befindlichkeiten und Besitztümer, die es zu verteidigen gilt oder dass unbedingt nach den vorgegebenen Regeln gespielt werden muss.

Deshalb scheiterten bisher auch so viele Konzepte. Sie waren nicht weit genug gedacht.

„Wir fordern den Platz neben Jakob.“Wenn man nicht wirklich weiß, was „Jakob“ bedeutet, wird da auch nix draus. Punkt.

Was sich lediglich innerhalb gewohnter Systemgrenzen bewegt, ist dazu gedacht in Frage gestellt zu werden, um das „Andere“, das „Neue“ zu erkennen. So hart dies klingt.

Die sich stellende Frage lautet: „Sind jene gewillt, die Konventionen für sich und die nachfolgenden Generationen dauerhaft zu überschreiten?“ Als Vorgabe steht aktuell:

„Alte Verhaltensmuster ändern sich nie. Sie sterben einfach nur aus.“

Das klingt fast wie: „John Wick, Ex-Kommunikation, 14 Millionen Dollar“. Finden Sie nicht?

Das System in seiner „Großausgabe“ (derGroße Bruder (vom kleinen „Ich“)) kämpft um jeden Teilnehmer, um ihn weiter an sich zu binden, um es möglichst dramatisch auszudrücken.
Erkennbar, dass das Leben über die gewohnt anerzogene Vorstellung einer tolerierten und deshalb mit Angst begleiteten Kleinausgabe hinausgeht.

Denn es ist nicht das Leben selbst, um das so manch Einzelner bangt, sondern es sind die Sorgen seines „Ichs“, was sich nur Gedanken um seine eigene Erhaltung macht, während es den Begriff „Leben“ und auch seinen Menschen zu missbrauchen weiß.

So ist es noch mehr von Bedeutung zu erkennen, was einen funktionieren lässt.
Aus diesem Grund setzen sich die Gedanken auf diesem Blog auch nicht mit dem üblichen „Gemodere“ und in gewohnter Weise auseinander.

„Werft, was heilig ist, nicht den Hunden hin! Sie werden euch angreifen und in Stücke reißen. Und werft eure Perlen nicht vor die Säue! Sie werden die Perlen nur zertreten.“ Matthäus 7, 6

Die Tage fragte jemand in einem Video, wo denn die Aufklärer geblieben seien und nannte dabei eine recht kurze Liste bekannter Namen.
Der Wandel zeigt auch, wer man selbst ist – ob das einem schmeckt oder nicht.

„Damit sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können.“ Werbung

„Hat einer von euch zufällig Quantenphysik studiert?“ „Nur um mitreden zu können.“ Avengers: Endgame, 2019

Der „Normalo“, der nur hinter vorgehaltener Hand spricht, gibt sich in der Öffentlichkeit bedeckt.
In der Regel wegen des Glaubens an Geld, Macht, Eigentum, Besitz, Hab und Gut und seinem möglichen Verlust.
Er ist dann an Veränderungen interessiert, wenn er in gewohnter Weise von ihnen profitieren kann.
In der Regel ist er sich selbst untreu, da er nur vorgibt „dabei“ zu sein.

Von jagenden Sammlern
Hat man jedoch erst einmal damit begonnen öffentlich(!) einen Stein nach dem anderen umzudrehen, treten recht schnell weitere Unsäglichkeiten zu Tage, die über das formschöne Aufsagen gewohnter Standards (siehe: oben) hinausgehen.

Wurde man sogar von der „Willkür“ heimgesucht, fängt entweder das reuige Zurückkehren und artige Gehorchen“ an oder das große Sammeln und veröffentlichen der Unsäglichkeiten.

„Trinken sie Bier? “ Täglich. Manchmal auch öfter.“

Das Sammeln allein reicht jedoch nicht, wenn die Antwort nach dem „Warum ist das so?“ anschließend wieder nur mit Oberflächlichkeiten „bekleistert“ wird. ein Fundament greift tief und vor allem ist es logisch.

„Es ist ein maßgeblicher Unterschied, ob man sagt, dass man etwas einfach nicht will oder ob man es auch noch logisch begründen kann, warum man es nicht will. Das ist der Unterschied zwischen oberflächlich und tiefgreifend.“

Kaum jemand macht sich Gedanken, dass tatsächlich im „berühmten Steckhaufen nach der Heunadel“ gesucht wird. Denn: Es geht um die eigene Entwicklung, der man bisher – im voreilendem Gehorsam und materiell belohnt – entsagt hat. Alles andere ist tatsächlich zweitrangig.

„Das Schlafende muss erwachen.“ Dune – der Wüstenplanet, 1984

„Das (von den Mainstream-Medien) Weggeworfene wird aufgehoben.“ aus: „Der wegen Sammelzwang sammelnde Sammler“ (Titel für einen möglich noch zu schreibenden Beitrag)

Wenn es darum geht, welche „Nummer läuft“, gestaltet sich für den gewohnten Sammler eines als besonders schwierig: Er ist nicht in der Lage zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen unterscheiden. Er benötigt immer noch weitere Details, um irgendwann entscheiden zu können, was er mit der Zeit jedoch vergisst, während er sich zunehmend darin verliert und langsam darin versinkt.

Er weiß nicht, dass er „im Auftrag“ seines „Ichs“ handelt, damit sich dies weiter dahinter verstecken und seinen Menschen beschäftigen kann. Die Angst, die der Mensch in der Regel spürt, ist nur die seines „Ichs“, was ihm vormacht, es sei seine Angst. In der gewohnte form wirkt das „Ich“ wie eine Besetzung.

„Aber das ist doch alles gleich wichtig“, ist eine mir erst neulich wieder begegnete Aussage.

Unordnung begleitet letztlich das Bild eines verletzten, sich schützenden „Ichs“. Denn: Alles Behaltene kann man sicher irgendwann noch mal (für was auch immer) gebrauchen, wenn es gerade in den Fokus gerät.

Auf diese Weise erstickt sich der Sammler langsam an seiner eignen inneren und äußeren Unordnung und längst verlorener Übersicht – erfordern jedes Einzelne des Gesammelten tägliche Aufmerksamkeit.

Das kostet Energie, die für den wesentlichen Prozess der eigenen Entwicklung fehlt. Man verweilt selbstentschlossen in einem Zustand, den man möglicherweise anderen anlastet – eine selbstgeschaffene, kleine Hölle.

Deshalb reicht es erst recht nicht, Informationen nur zu sammeln, wenn keine Auswertung über die tatsächliche Wirksamkeit unter dem Aspekt der Entwicklung stattfindet und so auch weiterführende Erkenntnisse ausbleiben, die zu einer zunehmenden Entlastung führen würden – zumindest für all jene, die dies noch vor sich haben.

Was nutzt ein „Reich“, wenn sich die Welt der Staaten bereits in Auflösung befinden oder diesen Prozess sogar bereits hinter sich haben? So am Rande.

Das Opfer wird stets Informationen annehmen und sammeln, die seine Opferhaltung rechtfertigen. Aus diesem Zustand geht klar hervor, dass es „nicht Herr über sich selbst“ ist und die Aufgabe darin besteht, sich aus der selbst eingeredeten und verteidigten Unmündigkeit zu befreien – also wieder „Herr über sich selbst zu werden“, statt über andere.

Doch lieber wird darüber sinniert, dass man ihm an den Kragen will.

„Sie wollen uns alle, versklaven und vernichten. Die Reihenfolge ist jedoch noch nicht klar.“

Das öffnet natürlich Tür und Tor für alle, die sich daran laben, das Opfer an seinen Zustand zu erinnern, während jene wild mit dem noch zu verteilenden „Feindbild“ herumwedeln – gleiches gilt für das „Freundbild“.

Was gerne übersehen wird (ungeachtet, dass man sich mit dem Thema bis jetzt nicht wirklich auseinandergesetzt hat), dass die alte Ordnung ein Werk von Opfern ist, die andere Opfer dadurch schaffen, indem sie bestrafen und töten, und es auch selbst erleben.
An diesem Punkt kann man auch erkennen, wie weit sich der Mensch vom Leben abgewandt hat, sich hinter Mauern verkriecht, um von da aus den letzten Marschflugkörper starten, den bombentragenden, heiligen Attentäter und den mit einem Messer bewaffneten, gedungenen Mörder entsenden zu wollen.

Der gesellschaftliche Zombifizierung hat längst stattgefunden.

Anmerkung: Wissen Sie, wenn man ein Bild in sich trägt, wie alles anders als sonst sein kann, stellt sich nur noch die Frage, wie man dort hingelangt. Das ist die wesentliche Aufgabe. Doch wie will man jemanden davon berichten?

„Friedliebende Staaten“ – wie es die UN in Art 4 der UN-Charta beschreibt – ist mir zu wenig. Was ist überhaupt ein „Staat“ – besser: Was war ein „Staat“, wenn nicht nur ein fiktives Gebilde, dem jeder sich nur dann zugehörig fühlte, wenn es um seinen Geldbeutel und die Sicherheit vor der eigenen Veränderung ging, während er sich einer Autorität zu unterwerfen hatte.

Da lieb ich mir die Staatenlosigkeit.

Anmerkung: Wer also denkt, er springt wieder ins gemachte Nest, war dies nur der gewohnte Paarungsruf der Betreuer in der alten Ordnung. Wir haben da ein recht großes Projekt vor uns.

Was nochmals die „Friedliebigkeit“ betrifft, hat sie nichts mit Frieden zu tun, denn alle lieben den Frieden, wenn man sie fragt. Während das Handeln, in der Regel das genaue Gegenteil verkörpert, also waren es nur leere Worte.

„Uns ist berichtet worden, es habe zahlreiche Massaker gegeben. Wird die UN einschreiten, um das Blutvergießen zu beenden?“ „Wir sind hier, um den Frieden zu bewahren, nicht um ihn zu schaffen.“ „Colonel Oliver“, Hotel Ruanda, 2004

So wie „friedliebend“ nicht wirklich etwas mit Frieden zu tun hat, so haben „Freiheiten“ und „Freizügigkeiten“ nichts mit Freiheit zu tun und auch nicht mit der oberflächlichen Verlautbarung (siehe: oben), die mir in den letzten dreißig Jahren gleichlautend begegnet ist.

Was die Freiheit betrifft, ist die „Verfassung der vereinigten Staaten von Amerika“ (posthum: Federal Republic of Germany) auch kein wirklich toller Wurf, da sie nur ein vertragliches Regelwerk gesellschaftlich legitimierter Unterwerfung darstellt.
Die Frage bleibt, wer da „das Volk“ ist, denn auf dem Gemälde von Howard Chandler Christy mit den mehr oder weniger bekannten, älteren Herren, sehe ich kein „Volk“. Deswegen kann man sich jede schriftliche Art von Verfassung getrost ersparen. So am Rande.

Also ich bin kein Land und gehöre auch keinem an, und um später wieder beim „Wettbewerb der Unsäglichkeiten“ den ersten Platz machen zu wollen. In einem Nullsummenspiel, ist dies kein wirklicher Gewinn. Ein Nicht-Nullsummenspiel ist dann, wenn es um „die Entwicklung des Menschen“ geht. Denn mit dem Wissen aus denen die Probleme entstanden sind, lassen sich keine Lösungen entwickeln.

Es macht also keinen Sinn, auf „kleinen Brötchen vom vortagsladen“ herumzudenken, um sich dabei auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu einigen.

„Alles muss anders werden, aber bitte nicht hier.“

Denn wie ich „die deutschen Pappenheimer“ kenne, ruhen die sich nach dem ersten Schritt wieder mal für die nächsten tausend Jahre aus, warten und schauen, weil keine „Flocken“ kommen.

Es geht im Kern darum, die größte Überschrift ins Augen zu fassen und sich nicht mit gewohnten Worthülsen zufrieden zu geben. Erst dann werden die Menschen auch wieder zusammenfinden. Es ist eine globale Aufgabe, die – ganz nebenbei – hier ihren Anfang findet.

„Da warten wir erst mal ab“, sagt ein Bekannter stets gebetsmühlenartig zum Ende jedes Telefonats. Apropos „warten“.

„Nur weil zwei an der Bushaltestelle stehen, bedeutet das noch lange nicht, dass beide auf den Bus warten.“

P.S. Wenn Ihnen nach dem Lesen Fragen kommen, ist das ganz natürlich. Wenn Ihnen diese Fragen im Text unbeantwortet bleiben, liegt das einfach daran, dass die Beiträge keine in sich isolierten Gedanken sind und eine Herleitung den Text nur unnötig in die Länge ziehen würde.