Vom gelernten Bedarfsdeckungsprinzip

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,740205,00.html (Spiegel)

Bedarfsdeckungsprinzip: Der Mensch lernte, Problem überall dort lösen zu wollen, wo sie sensuell in Erscheinung treten. So schuf er sich die Komplexität, die ihm mit der Zeit zum Verhängnis wird.

Unzulänglichkeiten in den Lebensmitteln durch Symptombekämpfung eindämmen zu wollen, löst nicht die Ursachen, welche sich hinter den uns anschreienden Problemen verbergen.
Weitere Kontrollen werden die Ursachen ebensowenig lösen, wie eine weitere Zunahme der Macht der in Verantwortung berufenen.

Es ist erkennbar, dass zu bestrafendes Handeln ökonomischen Handeln vorausgeht, wenn auch auf eine unverantwortliche Art. Auch hinter dem Handeln ist erkennbar, dass unverantwortliches Handeln zu den Problemen führt. Und…es wird jeden Tag gelehrt und praktiziert.

Lösung finden wir zum einen in der Annahme der eigenen Verantwortung für das tägliche Handeln und seiner Auswirkungen. Dies ist jedoch nur ein Schritt, mehrheitliche Probleme, mit denen man sich heute auseinandersetzt, in den Griff zu bekommen.

Der Dioxin-Skandal zeigt klar, dass ökonomische Teilsysteme (Unternehmen) durch selbiges Bedarfdeckungsprinzip degeneriert funktionelle ökonomsiche Strukturen zu altersschwachen Pflegefällen, die mit allen Mittel am Lebne gehalten werden wollen.

Was muss sich also ändern? Die Strukturen und ihre Rückkehr zu neuer Wirksamkeit.

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