Vom Menschsein und seinen Eigenschaften

Es brennt mir die ganze Zeit schon unter den Nägeln, lausche ich hier und dort den Mahnenden, sich endlich zum Menschsein zu bekennen. Vernehmend, die verzweifelten Pfründesicherer, den Urkunden- und Ausweisverfechtern, den mit Angst durchsetzten, ständig „Masse bilden wollenden“ falschen Propheten, den Entweder-Oder-Typen und Typinnen.

Alle sind sie auf dem richtigen Wege der Erkenntnis, jedoch noch nicht erkennend, erkennen wollend oder der Vernunft und Scheinwahrung zum Trotze, dass mit dem vorhandenen Wissen (Glaubenssätzen) keine Lösung zu entwickeln ist. Wie auch, dass es keine abrupte Veränderung gibt, sondern einen schrittweisen Wandel, den man nur durch ein Trauen und einem Vertrag mit sich selbst friedlich begehen kann. Entscheidet man sich einfach selbst und freiwillig dazu. Mein Gott… was für eine Freiheit.

Wird jedoch weiter beharrend über das „personalisiert worden sein“ gesprochen, werden Paragraphen zitiert, gedreht und gewendet, bleibt es bei der alten Waschmaschine mit selbem Programm, Waschmittel und Kleidungsstücken. „Schau Mutti, da ist meine Jacke, neben Deiner Socke.“ *Augen rollender Smiley*

Interessant die Fiktion für die Realität und die Wirklichkeit für eine Illusion zu halten, weil man mit einem verletzten inneren Kind sein ganzes Leben bereits unterwegs ist und am Haben noch festhalten mag ( Ich: Das führt jetzt aber zu weit, Alexander. Ich, nochmal: Wir kümmern uns darum. :-D)

Und wer bei diesem Spiel nicht engagiert mitheult und mitwirkt, weil er erkannt hat, dass es zu nichts führt, wird verurteilt, stigmatisiert und verdammt. Herrlich anzuschauen, wenn „Systemgegner“ sich ihrer eigenen, das System fördernden Verhalten nicht bewusst sind. Nicht erkennend, dass es kein „Gegeneinander“ gibt, sondern das Prinzip des Fokus diesem übergeordnet ist.

Doch welche Erkenntnisse mögen dies nun sein, die dem Einzelnen und letztlich der Gesellschaft weiterhelfen wieder zu „Menschen“ zu werden?

Da ist zum einen das Prinzip von der Wahrnehmung und der Resonanz: „Man kann nur das Erkennen, was man selber in sich trägt – gleiche Muster ziehen sich an.“
Wer also die Welt als Kampf sieht, braucht sich nicht zu wundern, wenn es raucht. Wer kämpft hat verloren. Wer Angst hat verliert. Nur weil die Mehrheit darauf konditioniert ist, muss es nicht heißen das es auch richtig ist. Wir befinden uns in einem Wandel, nebenbei bemerkend. Wer dies ignoriert, sei gesagt: Wer sich nicht anpasst, wird angepasst. Und damit auch die Freiheit, es in jedem Moment selbst neu gestalten zu können ( Daran erinnernd, das zwischen Ursache und Wirkung (Kausal-Prinzip) eine Verzögerung auftritt, die man auf dieser Ebene als Zeit wahrnimmt, bis Veränderung eintritt.).

Darüber hinaus existiert das Prinzip zur öffentlichen Bekenntnis zur Selbstverantwortung. Denn machte sich der Mensch durch Verschiebung der Verantwortung selbst zum Sklaven (Wertschöpfer) und schuf sich so seine Herren (Kaufleute) , die ihm sagten, was er zu tun hat.“

Um es ganz klar auszudrücken: Wer sein Leben auf diesem Gesellschaftsvertrag wissend oder unwissendlich aufgebaut hat, darf sich nicht wundern, wenn er alles Hab und Gut verliert, weil andere plötzlich damit beginnen, bei diesem Spiel nicht mehr mitmachen zu wollen, nicht mehr auf einen „hören“ und beginnen selbst Verantwortung für ihr Handeln übernehmen (oder der Zinseszins den Stecker aus dem System herauszieht, um uns daran zu erinnern, dass es nur um Verantwortung geht und nichts anderes).

Alles was jemand, der sich zum Menschen erklärt mag, denkt, tut, fühlt und wahrnimmt, fortan in seiner Verantwortung liegt. Das ist Selbstermächtigung. Und Verantwortung ist das man zu allem steht was zurückkommt, von dem was man ausgesendet hat, nach dem Prinzip der Resonanz. Man macht sozusagen seine eigene Radiosendung. Wer also noch Schuldige sucht, verkennt die Lage seiner nicht vorhandenen Souveränität. 😀

Souveräner Mensch, formiert sich automatisch zu souveränen Gemeinschaften, und souveränen Völkern – Prinzip der Resonanz.

So gilt es im Kern lediglich nur eine Frage für sich zu beantworten: Bekenne ich mich zum verantwortungsvollen, wertschöpfenden Gestalter auf dem Weg zum Menschsein und bin ich bereit den Preis dafür zu zahlen?“ ( Die Frage ist wie der damit verbundene Akt, rein symbolischer Natur. Mich wundernd, was so mancher Habewas sich vermeintlich darunter vorstellt.)

Bestehende Beziehungen lösen sich mit der Entscheidung zur Verantwortung auf, weil die gemeinsame Basis (der alte ungeschriebene Gesellschaftsvertrag) nicht mehr besteht, die Beziehungsteilnehmer nicht mehr auf der selben Resonanzebene schwingen (Verantwortung verschieben ist ungleich Verantwortung tragen.)

Angst und damit verbundene Ausreden machen sich an dieser Stelle meist bei den Befragten noch bemerkbar, sichtlich daran gehindert das „freundliche“ Vertragsangebot freiwillig entschlossen und kraftvoll annehmen zu wollen, begründet damit: Man müsse noch kämpfen, weil man etwas zu verlieren habe.

Jedoch ist Angst lediglich ein Signal unserer Verhaltensmuster, dass uns zu einer bestimmten Situation Informationen fehlen. Was näher beschriebne bedeutet, dass lediglich Neuronen verknüpft werden müssen. Das ist der Punkt, wo man im wahrsten Sinne des Wortes über sich hinauswächst – auf dem Weg zum Menschsein.

Denn es ist es nur das eigene Verhalten und die stattfindende Anziehung durch das Prinzip der Resonanz ähnlich Konditionierter, welche die Gesellschaft sich ganz von selbst im Bahn halten lässt. Wer beispielsweise mit gelebter Angst „Masse bilden“ möchte, darf sich nicht wundern, wenn die ängstlich erstarrten Hörer seinen Raum füllen.

Würde – was sie ist
In einem alten Grundgesetz fand ich dazu neulich den Ausdruck: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Fragte ich mich an dieser Stelle, wenn man im Verschieben von Verantwortung aufgewachsen ist und dies lebt, liegt der Gedanke nahe, dass man ohne Würde ist und somit auch ein wesentliches Merkmal für das Menschsein fehlt.

Man kann sie jedoch zurückgewinnen, wenn man bereit ist, den Wandel und damit verbundene Anpassung anzunehmen und sich mit sich selbst zu beschäftigen. Denn wer Verantwortung trägt, genießt wahre Freiheit, verwandelt sich allmählich vom Opfer-Täter-Kind zum bewusst, in Vernunft handelnden Gestalter.

Zumal man sich Würde und Freiheit mit keinem Stück Papier der Welt erkaufen kann oder als „Schein“ von einer Behörde, mehrfach im Auftrage unterschrieben, ausgestellt bekommt.

Und erkennend, dass das sich im Verfall befindende System eines der Selbstentmachtung, -ausbeutung, -versklavung und -täuschung war, jedoch notwendig, um zu erkennen, welcher der „eigentliche“ Weg ist. Dafür Dank an die vielen Lehrer.

Es ist ein innerer Akt des Wandels gefolgt von symbolischen Handlungen und Entscheidungen dies auch so zu leben.

Nun spricht es, dass der Mensch sich nur zu seinem Schöpfer bekennen braucht. Dazu bedarf es einer kurzen Betrachtung, da mehrheitlich der „Schöpfer“ ins „Außen“ konditioniert wurde (hier ist die Verantwortung bereits verschoben) und das was da so „übrigblieb“, sich nur irrgläubig, in ständiger Leere befindend und Würdelosigkeit in der Welt herumbewegt, sich mit Materie füllen wollend. Hart es klingt, aber nichts Schlimmes ist. Man kann es ja ändern.

Und es wird auch stets von den „Naturgesetzen“ gesprochen, die ich lieber als Naturprinzipien bezeichnen möchte, die da lauten: dynamisch vernetzte Beziehungsmuster (nach dem Prinzip der Resonanz, schwingend, darin fließend, die Energie), wechselseitige Abhängigkeiten (vom Geben und Nehmen), kybernetische (das Regelnde, Vernunft, Fokus), symbiotische (zum wechselseitigen Nutzen), synergetische (ein Ergebnis, mehr als die Summe seiner eingebrachten Teile ist), kausale (Ursache und Wirkung) und energetische (Fließen von Information, also Energie mit einer bestimmten Signatur, bzw. in einer bestimmten „Form“, wirksam an einer bestimmten „Stelle“) Wirkungsweisen.

Natürliche Kreisläufe und auch die Gestaltung solcher in den von uns geschaffenen Systemstrukturen, Systemen innerhalb von Systemen, Zusammenhängen und Wechselwirkungen usw., sind nur einige weitere Phänomene und Gedanken aus diesem Puzzle von Begrifflichkeiten.

Von diesen Naturprinzipien hatte man sich in weiter Vergangenheit, sichtlich aus Unwissenheit schon lange verabschiedet. Doch mit der Neue Zeit, scheinbar undurchdringbarer, selbstgeschaffener Komplexität, wächst wieder das Bewusstsein für ein holistisches Weltbild – ebenfalls ein Puzzleteil auf dem Weg zum Menschsein.

Eine wundervolle Zeit des Aufwachens. Der Mensch in der Welt, die er erschafft. Nach den Naturgesetzen handelt und lebt, wenn er beginnt sich auf den Weg zu sich selbst zu machen. Der erste Schritt ist die Entscheidung zur Verantwortung.

Wer da noch weiter nur von BRD-Problemchen sprechen mag, sollte nun erkennen dass sie in der Tat eine Betreuungsanstalt ist: Eine für Verantwortungsverschieber, Schuldigen- und Opfersuchender.

Was stattfindet ist größer, als das was der Einzelne mit seinem bisschen Verstand in der Illusion der Kontrolle zu beherrschen glaubt. Und? Man kann es nicht einfach von anderen kopieren. Wie so vieles. Was man dann als leere Worthülsen wahrnehmend sich gelegentlich anhören darf, weil es keine Wirksamkeit entfaltet, kommt es nicht aus dem Herzen.

Einen schönen Sonntag und alle Liebe der Welt.

P.S. So nebenbei erwähnt: Durch Bekenntnis zur Verantwortung bleibt die widernatürliche Organisationsform der Hierarchie aus.

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