Von Kolonien und…

Peter Frühwalds Blog bringt so manche gute Steilvorlage für weiterführende Gedanken. So erschien heute der Beitrag “Kolonialgebiet Deutschland” von Globalfire.tv. Gespickt mit bekannten Erkenntnissen, die so manchem Leser den Blutdruckspiegel durch die Decke jagen.

Es wird sogar von jüdischen Finanz-Oligarchen gesprochen und was sonst noch so alles mit Deutschland trakiert wird. All das Festegestellte hegt keinen Zweifel über den tatsächlich Sachstand – nicht nur in diesem Land. Man mag da mal weiterschauen. auch in anderen Ländern ist es sicher nicht viel anders.

Aber wir wollen ja die Flinte nicht gleich ins Korn werfen und das Ganze mal locker als Herausforderung sehen. Ich liebe das: Verschwörung, Gier, Neid, Missgunst, Geheimdienste, Täuschung, Aussichtslosigkeit, Gold, Schätze, Magie, Mord und Totschlag, Machtkampf, Endzeitstimmung, Entführung, Stigmatisierung, Isolation, Hochverrat, Rebellion, Widerstand, Imperium. Kino ist ein echter Dreck dagegen.

„Luke, ich bin Deine Mutter.“ 😀

Wer allerdings nur greint, wimmert, klagt und sein Leid zu Markte tragen mag, um sich von anderen „die Angst nehmen zu lassen“, ergötzt sich im Kern nur an den „unüberwindbaren“ Gegebenheiten, um selbst nur an Aufmerksamkeit  kommen zu wollen. Es geht da definitiv nicht darum, etwas bei sich verändern zu wollen.

„Du, im Kern will ich keine Bewusstwerdung!“ „Viel Spaß imWandel.“

Klagenmauern und deren Kopien werden ja reichlich überall aufgebaut. Es wird betrachtet, analysiert, diskutiert, lamentiert und energetisch ausgewogen. Klageweiber sind in dieser Zeit sicher gut bezahlte Jobs.

“Ein wirklich leistungsfähiger totalitärer Staat wäre ein Staat, in dem die allmächtige Exekutive politischer Machthaber und ihre Armee von Managern eine Bevölkerung von Zwangsarbeitern beherrscht, die zu gar nichts gezwungen zu werden brauchen, weil sie ihre Sklaverei lieben.” Aldous Huxley, Schöne Neue Welt

Natürlich kann man jetzt wieder gemeinsam in die Kollektivtröte hineinblasen und sich an dem Ungemacht schulterklopfend ergötzen.Und so findet man sich im Kollektiv vereinbarter Problemorientierung wieder.

„Wenn man alle logischen Lösungen eines Problems eliminiert, ist die unlogische obwohl unmöglich unweigerlich richtig.“ Sherlock Holmes

Ich finde das Ganze sehr spannend und danke jedem der dazu beiträgt, dass sich ein Volk sich selbst bewusst wird. Auf jeder Seite der einen Medaille.

Wer glaubt, es gäbe ein Stück Papier, ein Ding oder eine Sache in dieser Welt, was einen Sachstand den Menschen betreffend als festgeschrieben sieht, der irrt. Kein Papier der Welt versklavt ein Volk. Es ist lediglich ein symbolischer Akt bestätigender Opfer-, Sklave-, und Betreuterkonditionierungen. Und am billigsten hat man das usige Volk im Griff, indem man „Angst- und Horrormärchen“ streut. Und das Verteilen solcher Informationen sorgt perfekt für  gegenseitige (geistige) Selbsthaltung. Das ist das, was die Menschen gleichmacht. Die Gleichschaltung greift bereits lange vor 1933.

Und damit kann man gute Geschäfte machen: Indem man die Menschen in vorgespielter Unsicherheit bei kontrollierter Beschäftigung hält, ihnen Scheinprobleme vorgaukelt, denen sie dann demonstrierend oder petierend zu Leibe rücken. Alles tun, nur nicht bei sich selbst beginnen, etwas verändern zu wollen.

„Deshalb mache ich lieber mein Ding.“ „Du bist ja ein Egoist.“ „Ja, dann mach‘ doch mit.“

So mancher hat das bereits für sich erkannt. Ich bin aus dem ganzen Geplänkel raus. Auch das haben einige erkannt. Und jene, die dies noch nicht erkannt haben, braucht man nicht zu überzeugen. Man belässt sie in ihrem Glauben.

Wer klagt erhält gesellschaftliches Gehör, Mitleid, Aufmerksamkeit und schafft sich so seine Täter, Gläubigen und Betreuer.

Tja… es gibt für jeden eine individuelle Lösung.Interessant ist bei diesem Satz stets die Reaktion auf der anderen Seite, die dann eine Erwartung hegt, dass hier nur eine Sicherheits- und Besitzstände erhaltende Lösung Gültigkeit besitzt. „Du musst mich überzeugen“, ist in diesem Fall nur ein Verhalten, um an die Aufmerksamkeit des Überzeugers kommen zu wollen.

Wie sehr sich die Betroffenen an ihre Muster klammern, auf der Suche nach Schuldigen und Lösungen – im Umfeld gesellschaftlicher Vereinbarungen.

Auf diesen Grundlagen baut sich alles auf. Und wer glaubt, dass der Glauben nur etwas mit Kirche zu tun hat, irrt. Die Matrix lässt schön grüßen.

Wer in seinem Ungemach angestauten Frustes sich in die Lage versetzen mag, irgendwann über andere „urteilen oder betrafen“ zu wollen, wie es sicher dem einen oder anderen unter den Nägeln brennt, der findet sich schnell in der alten Weltordnung wieder. Das regelt sich also von selbst.

„Wie von selbst?“ „Ganz einfach. Ein Ganzes, wie wir es hier vorliegen haben, regelt sich immer von selbst.“

Ich liebe es. Eine tolle Zeit. Ein herzliches Danke an alle – für alles.

Es bedarf halt eines schritweisen Infragestellens von allem, um zum einen den Sinn des Ganzen wie auch den Ausweg zu erkennen.

Interesant ist hierbei, dass bereits in 2013 in Einzelgesprächen der Sachverhalt klar erkannt wurde, jedoch in der öffentlichen Gruppe tabuisiert, bzw. außen vorgelassen wurde. Da darf man sich nicht wundern, wenn man das Lager verlässt.

Wenn wieder einmal jemand in den Raum stellt, ich würde mich auch nur im Kreise drehen, mag es ihm gern so scheinen. Doch bin ich keine Erklärung schuldig oder gar Rechtfertigungen.

Womöglich hat der eine oder andere in der Tat recht, wenn er sagt, dass 99,9% nichts tun (können). Okay, vielleicht doch eines: Wegschauen. Nicht vor den Problemen, sondern vor den Lösungen.

„Was können wir tun“, wäre hier die übliche Frage. Und genau das muss sich jeder für sich selbst beantworten, für sich entscheiden und öffentlich alleine dazu stehen.“

So bleibt vorerst nur das Schweigen, verbunden mit der Frage, von was man sich noch so ablenken lassen mag.

„Es gilt erst einmal ein Bewusstsein des Missstandes zu schaffen. Jetzt nicht gleich zu fragen: „Gib doch die Antwort.“ Ein Dutschke will keine Antwort geben. Das wäre genau die manipulative Antwort, die, ich nicht zu geben bereit bin. Denn was soll es bedeuten, als Einzelner Antworten zu geben, wenn die gesamtgesellschaftliche Bewusstlosigkeit bestehen bleibt. Die muss durchbrochen werden, dann können Antworten gegeben werden…“ Rudi Dutschke