Wachsdoom

http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,765325,00.html (Manager Magazin)

Woher immer diese Fokussierung auf Wachstum? Antwort: Weil es zum einen Zinsen und Zinseszinsen gibt, Geld aus dem Nichts geschaffen ins System als reale Forderung kommt und zum anderen, weil der Mensch sich selbst!, durch ein falsch gelerntes Verhaltensmuster, die Komplexität und damit verbundene Ineffizienz in den Systemstrukturen schuf, die ihm nun zum Verhängnis werden.

Zusätzlich werden die Systeme durch den globalen Wandel unterlaufen, Betroffene,  Akteure und Protagonisten, außerstande sich dem Wandel entziehen zu können, weil konventionell-traditionelle Lösungsmuster (z. B. das „Von mehr des Selben-Prinzip“) unwirksam geworden sind.

Da wird plötzlich klar, warum alle Bauchschmerzen haben, die meisten jedoch nicht wissen (wollen) warum. Die wilde Suche nach Lösungen und Schuldigen nimmt ihren gewohnten Lauf, gelerntes „Gegeneinander“ beherrscht die Köpfe.

Um die Strukturen „zu erhalten“ kommen nun mehrheitlich konditionierte Verhaltensmuster zum Tragen: Mehr Arbeit für weniger, mehr Energie und den Problemen, mit denen wir es zu tun haben, mehr Druck aus den Hierarchien und somit mehr Gegendruck, mehr Geldmittel und somit mehr Schulden (siehe oben).

Wir Ihnen langsam klar, dass es so nicht weitergehen kann?

Die Antwort auf mehrheitlich existierende „Probleme“ (eigentlich Symptome) liegt in der Aufhebung der Komplexität in den Systemstrukturen; beginnend mit den ökonomischen Systemen.
Denn die sind Basis einer Gesellschaft, wie wir sie kennen; ihre Kernaufgabe: „Gewährleistung der Lebensgrundlagen durch Schaffung von Werten auf Basis eines (normalerweise) sinnvollen Umgangs mit den natürlichen Ressourcen.“

In Zeiten globaler Verschiebungen, die mehrheitlich als „geht mich nichts an“, „woanders“ und vor allem „als lautlos“ interpretiert werden, ist vorhandens Wissen, denken und Handeln unwirksam geworden. Und noch immer wägt man sich in alten Gepflogenheiten und toleriert kollektiv notwendiges Handeln weg oder euphorisiert sich mit neuen Erkenntnissen ohne Handlungsmuster.

Die Zeichen der Zeit stehen auf Anpassung und damit verbunden die Ausrichtung an global! wirksame Markt- und Wettbewerbsstrukturen.

Andere Nationen haben die Zeichen der Zeit erkannt.

Auch die EU wird in dieser Form nicht weiter existieren können, weil ihr die gemeinschaftlich-verbindende wirksame Basis fehlt.

Und mit Geldmittel allein kann man dieses System nicht aufrechterhalten. Es bedarf nur sinnvoll-wirksamer Strukturen.

Wir müssen nur den Wandel von entropischen zu syntropischem Handeln vollziehen.

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