Wandel erfordert Anpassung

http://tinyurl.com/4yxtlcu (Handelsblatt)

Wenn Realität zur Wirklichkeit wird, werden Wunschträume schnell zu Albträumen. Einziges Lösungsmuster, ist jetzt damit zu beginnen, die ökonomischen Systemstrukturen schrittweise neuzugestalten, um so die notwendige Flexibilität erreichen, die uns maßgeblich noch fehlt.

Denn mehrheitliche Überschuldung rührt aus der Tatsache überfrachteter Systemstrukturen, die mehr nur zur Sättigung von Eigeninteressen dienen, statt das Interesse an einer gesamtgesellschaftlichen Wirksamkeit vorliegt. Dieses Verhaltensmuster führt stets nur in eine Richtung. Aber solange man sich die Mainstreammedien antut, ist ja alles in Ordnung. Ist es das wirklich so oder habe ich da gerade „ein paar Schafe im Trocknen“ verschwinden sehen?

Es zeigt sich, dass Systemstrukturen sich in Auflösung befinden, während die Mehrheit dies versucht zu verdrängen. Lieber passt man sich dem „sicher“ Vorhandenen weiter an, duckt sich noch ein bisschen mehr, nimt weniger und nebenbei 10 Mio. Burnout-Kranke und ca. 3 Mio an Depression Erkrankte in Kauf.

Mal offen. Wie bekloppt und egoistisch muss man sein, um solche eine Situation mitmachen zu wollen? Weil es normal ist?

Nein, weil es nicht anders gelernt wurde.

Wussten Sie, dass man sogar die Vergangenheit im jetzigen Moment neu betrachten und bewerten kann und so auf neue Wege zu kommen? Denn es ist erkennbar, dass vergangenes Wissen, Denken und Handeln uns zu den Problemen führte, mit denen wir uns heute „kämpferisch“ auseinandersetzen.

All dies, weil man lernte Probleme überall dort lesen zu wollen, wo sie sicht- und spürbar in Erscheinung treten und so das gesellschaftlich-ökonomisch-ölkologische Wirkgefüge sukzessiv-kollektiv unterhöhlt wird.

Dabei ist die Lösung so einfach; so einfach, dass die Mehrheit nach über fünf Jahren intensiver Ansprache in allen Ebenen der Gesellschaft immer noch nicht in der Lage ist, eine Entscheidung zu fällen: Außer vielleicht, dass man die garstigen Aufwiegler und Andersdenkender wegignorieren und wegtolerieren möchte.

Ein schwacher Trost, schaut man sich das „Unwetter“ an, welches am Horizont aufzieht.

Dabei ist die Lösung so einfach – nur muss sie gewollt werden. Willensbekundungen, Absichtserklärungen und Brandbriefe in die obersten Etagen reichen bei Weitem nicht aus.

Wir brauchen nur ein paar gestandene Organisationsberater und Macher.

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