Warum hier keine Katastrophenmeldungen zu finden sind

Klassisch würde man sich Sorgen bei der aktuellen Situation machen, die nicht minder von manchen aus ihrer Angst heraus selbst herbeiredet wird. Die Angst als Projektionswaffe. Das mag auch alles sein – auch die ganzen Vorbereitungen und Aufrufe zur Bewaffnung und die Suche nach dem nächsten Luftschutzbunker. Jeder, wie er es mag.

Viel einfacher und „günstiger“ ist es, wenn die Sache mit dem Vertrauen mal ins Auge fasst. Ach so, man ist ja misstrauisch. Was das eigentlich bedeutet, habe ich ja bereits genug beschrieben. Vielleicht hilft auch ein „gelber Schein“ oder eine passende Staatsangehörigkeit, um dem herbeigesehnten Dilemma Einhalt zu gebieten, so nach dem Motto: „Gemeinsam haben wir stark!“

Seit ich in 2008 damit anfing, die Dinge zu hinterfragen (zunächst mehr unbewusst) hat sich gezeigt, dass man stets zur rechten Zeit das Passende erlebt. Ob das das Thema „Recht“ war, das Thema „Bedeutung der Verantwortung“ oder letztlich auch „was das eigentliche System ausmacht“, aus dem sich immer mehr verabschieden wollen, es in der Regel jedoch nur im Außen versuchen und nicht selten scheitern.

Dies, während jene Akteure weiter nach „Gleichgesinnten“ suchen, die sich auf ihrer Wahrnehmungsebene bewegen und nicht selten besteht die Vorstellung, dass nur eine Mehrheit (mit gewohnt konventionell-traditioneller Sichtweise) sich durchsetzen würde. Im Kern wird jedoch alles an Konventionen in Frage gestellt und da bleibt auch kein Auge trocken.

Jedoch ist dies dieses Mal anders und ich muss sagen, dass ich sehr froh bin mittendrin zu sein und das alles erleben zu dürfen. Denn alles Wahrgenommene und Veröffentlichte und Verteilte trägt wiederum zum Chaos bei, damit sich aus dem ganzen Durcheinander etwas Neues entwickeln kann.

Wenn man solch einen Moment natürlich noch nie bewusst erlebt hat, ist es verständlich, wenn „die Buxe voll“ und das Geschrei groß ist. Vor allem dann, wenn man versucht, sich gegenseitig in der Angst zu halten.

„Lasst uns treffen und gegenseitig die Angst nehmen!“ „In einem geschlossenen System, ist das bestimmt recht nett.“

Das System ist in jedermanns Kopf und selbst die Mehrheit der „BRD-Gegner“ tragen es fleißig mit sich herum. Mich wundert bei der ganzen Sache nur, warum sich zu wenige damit beschäftigen.

Ach so, ich vergaß. Vordringliche Außenorientierung ist ja dass, was den meisten zueigen sind, und wie sagte eine Bekannte die Tage: Die meisten haben Angst sich selbst zu betrachten und zu erkennen, dass sie sich selbst etwas vormachen.

In der Regel ist es hier Scheitern an sich selbst, wenn Akteure aufgeben. Denn es geht nicht um die Dinge im Außen, sondern um die im Inneren – bei jedem Einzelnen und im Vertrauen, dass sich alles von selbst regelt. Denn das Innere, ist lediglich der Spiegel des Inneren und hält sich in der Wechselwirkung am Laufen.

Natürlich bedarf es dazu auch des Loslassens und wenn ich zurückblicke, war das bisher eine Menge – im Inneren – wie auch im Außen. Und es ist immer leichter loszulassen, wenn man das sicher Gefühl hat, seine Aufgabe zu kennen. Und das was bleibt, ist das, was von eigentlicher Bedeutung für einen selbst ist.

Hinüber in die Neue Zeit.

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