Was auf der einen Seite gern gehört…

…und auf der anderen Seite gern verdrängt wird und es dem einen oder anderen aus den Ohren kommen mag.

Das System lebt nicht nur davon, dass Menschen über andere befinden und nebenbei Märchengesetze beschließen und so etwas wie Steuern, Abgaben auferlegen, die dann bezahlt werden müssen und man diesen dann die Schuld für alles zuschieben kann, wenn es plötzlich brenzlig für einen selbst wird. Es lebt auch von  Willenlosigkeit seinen obrigkeitshörigen Gläubigen, gekauft-belohnt oder einfach nur weil der Vorgesetzte als Autorität etwas „anordnet“ oder „beauftragt“.

„Der Widersacher der Freiheit, ist der willige und belohnte Sklave.“

Das System ist, um es eindringlich zu wiederholen weder die „BRD“, noch sonst eine Art von Staat. Das System ist das Produkt konditionierter Denk- und Verhaltensmuster im Individuum selbst. Das System erzeugt(!) sich über die Programmierungen des individuellen „Ichs“.
Jedoch durch die gewohnte Verdrängung entsteht der Eindruck, es existiere im Außen „für sich“ und würde dann auf die jeweils Betroffenen wirken. Dabei handelt es sich jedoch um eine selbst erzeugte Rückprojektion. Der einzige Unterschied zwischen „bekannten Tätern“ und Opfern liegt bei den Betroffenen, in der Unkenntnis über diesen Sachverhalt.

„Der Mensch macht sich durch Verschiebung der Verantwortung selbst zum Sklaven und schafft sich so seine Herren, die ihm sagen, was er zu tun hat.“

Bist du nicht willig, so brauchst du Gehalt.
Bist du nicht artig, so erlebst du Gewalt.
Bist du nicht artig, so fehlt dir alsbald….

Der Begriff „Gehalt“ bekommt damit auch die Bedeutung, die ihm im eigentlichen Sinne zukommt, von „halten“, „zusammenhalten“. Während der Begriff „Lohn“ mit dem „Lehn“ verwandt ist. Sicher gibt es hinsichtlich der Sprache noch weitere, eindringlichere Begründungen. Freue mich hier auf Rückmeldungen.

„Möchtest du ein Dar-Lehen?“

„Nur Gierige brauchen eine Re-Gierung.“

Das sind alles Hinweise, dass Veränderung nur bei einem selbst stattfinden kann und wenn man sich konsequent für die Neue Zeit entscheidet, ist dies zunächst nur die Entscheidung, und erst dann beginnt die Arbeit an sich selsbt. Es macht Sinn, diesen Weg auch zu gehen. Ich erlebe es als eines der besten Abenteuer überhaupt und ist auch die einzige Arbeit, die einen befreit.

Wenn man bedenkt, dass die Neue Zeit auch eine die der offenen Meinung bedeutet, während „privat“ wieder nur eine Form der Abgrenzung (durch das Ich) ist/war und damit einhergehend, eine Maskierung nach Außen mit sich brachte, dann macht es doch mehr Sinn, mal seine Meinung frei von der Leber weg offen zu äußern. Mit Gesicht und richtigem Namen. Auch das gehört zur Selbstbestimmung.

Und das alles für ein paar Nächte in der Einzelzelle, bei Wasser und Brot (Oder ohne) oder ein SPA-Wochenende mit Waterboarding im Fema-Camp. Scherz beiseite.

Zudem regt es den Kopf an, mal über die Dinge hinauszudenken, statt nur aus Sicht konventioneller Rahmenbedingungen der Beschuldigung und Klage zu agieren und sich hinter irgendwelchen Nicknames und Domains selbstbeschwerend zu verstecken. Selbst die Schaffung alternativer Staaten, ist im Kern nur ein Zeichen der Abgrenzung und Verdrängung. Und verdrängt wird immer das, was zu verdrängen versucht.

„Freiheit durch Schutz und Abgrenzung!“ „So, so…“

Denkt man näher darüber nach, machen sogar die Regierungsbestrebung Sinn, Meinungen verbieten oder wegfiltern zu wollen mit dem Ziel: Nutze Dein Gehirnschmalz.

Wenn ich mich so umschaue, so ist Emanzipation kein Akt, den man früher mal den Frauen zugeordnet hat, sondern ein gesamtgesellschaftlicher und fortwährender Entwicklungsprozess, der sich über die gewohnte, polarisierte Gruppen- und Kategoriebildung und gleichgeschaltete Meinung hinweg hebt (Männer sind… Frauen sind… und Bla und Blubb…).

Es handelt sich dann automatisch um eine geschlossene Anstalt, wenn der Hörer gerne seine Meinung nur von jenen hört, die er dazu erkoren hat und jede weitere Meinung strikt ablehnt. Dabei geht es – bei aller Meinungsvielfalt – diese miteinander in Beziehung zu bringen, dann wird auch ein Schuh drauß und was für einer. Mit in die Betrachtung eingenommen, dass sich bisher als „wichtig“ hervortuende Sachverhalte unter umständen an Bedeutung verlieren.

Das ist beim natürlichen Entwicklungsprozess vollkommen normal. Denn: „Es sind nicht die Dinge, die beunruhigen, sondern die Bedeutungen, die wir den Dingen verleihen.“

Mit „Merkel muss weg“ ist es – vereinfacht ausgedrückt – nicht getan. Das ist nur ein Verdrängungskonzept und damit ein ziemlich ernüchterndes Eingeständnis, wenn an dieser Stelle nicht weitergedacht wird.

Dabei ist es von Bedeutung zu erkennen: Wenn man etwas Neues vorhat, macht es zunächst Sinn, das Alte in seinem Wesen (was nicht bedeutet in seiner Informationsmenge) zu erfassen. Das wiederum bedarf des sich Lösens von der Vorstellung, sich auf reine Inhalte und deren wahrheitsgehaltliche Prüfung in ihrem unbeschreiblichem Umfang erfassen und verstehen zu wollen, was unweigerlich zu Diskussionen und Polarisation und der gewohnten alten Sauce führt.

Tritt das Phänomen zunehmender Informationsflut auf, so handelt es sich hierbei um das Phänomen des „Ichs“, was durch seine Sammlerleidenschaft Wissen als Schutz- und Argumentationswall zu nutzen versucht, während es die Zusammenhänge nicht erkennt, bzw. nicht erkennen will, weil es sich auf diesem Wege umprogrammieren würden, was es ja nicht mag.

Aus diesem Grunde werden vor Gericht und bei Behörden bestehende Zusammenhänge geleugnet und ignoriert, weil sie zu Veränderungen führen würden. Lieber riskiert man einen selbstgemachten Krankheitsfall in Form einer Neurose oder Psychose, was zuzugeben, dass die Nummer wirklich eine andere ist. Man braucht auch niemanden zu überzeugen, es geht darum, was Neues zu machen und nicht nur im Alten herumzuwühlen – ebenfalls ein Zeichen für wirksame „Alt-Ich-Verhaltensmuster“.

„Sie haben uns belogen!“ „Ja, aber immer zweimal mehr, als du!“

Ich bin hier offen und fühle mich nicht belogen, wenn man erkennt, dass es an einem selbst liegt, sich eine Grundlage zu schaffen, von der Man selbst überzeugt ist, ohne dass man sich nur dadurch von den anderen unterscheidet, indem man sagt: „Die anderen lügen.“ Denn das ist nur die „halbe Wahrheit“ oder die „halbe Miete“ und nur der halb gegangene Weg.

Und wer die Frage stellt, was denn nun Wahrheit sei: Wahrheit ist das, was funktioniert.“

Geschichte wiederholt sich nur, weil die sie erzeugenden Denk- und Verhaltensmuster der Menschen in ihrem Wesen bisher nahezu unverändert sind. Da ist es auch vollkommen gleich, wer die Geschichte schreibt. Die Verhaltensmuster dahinter sind ausschlaggebend und es ist vollkommen „Wurst“, wer nun welchen Krieg wegen was auch immer angefangen hat oder angefangen wurde.

„Um 5:45 Uhr wurde ZURÜCKGESCHOSSEN!“ „Und wie spät haben wir es jetzt?“ „Fuffzehn Uhr.“

Man kann die Geschichte der letzten Jahrtausende noch so toll herbeten mögen, solange jedoch nicht der Versuch gestartet wird, zu hinterfragen, warum sich Geschichte immer wiederholt hat, solange bewegt man sich im Alten und in der Gewissheit, alles betrachten zu wollen, außer das, worauf es beim Entwicklungsprozess, ob im Einzelnen oder gesellschaftlich im Wesentlichen ankommt: Auf den Einzelnen selbst und seine Denk- und Verhaltensmuster.

Das Außen ist lediglich das Vorbild, das Innere zu hinterfragen. Dafür ist das doch ganz prima. Lediglich das „ich“ sucht ständig irgendwelche Ausreden, warum dies oder jenes nicht klappt und/oder wo, wer und in welchem Umfang jemand Schuld sein soll.

Schuldzuweisung ist ein Verdrängungskonzept.

„Man kann nur das im anderen Erkennen, was man selber in sich trägt.“ Sigmund Freud (soll das gesagt haben).

Man kann das Beobachtete einersiets zur gwohnten Beschuldigung (also Verdrängung) heranziehen oder damit in die Analyse und Selbstreflektion gehen. Das ist auch schon der wesentliche Unterschied, ob man sich im Kreise drehen oder entwickeln mag.

Denn es geht darum die konditionierten Denk- und Verhaltensmuster zu verstehen und erst dann, kann man gemeinsam etwas ändern.

Das willige Opfer wird hingegen immer klagen und wimmern, es könne ja sowieso nichts tun, während es mit dem Finger auf die vermeintlich als „Feind“ erkannt-deklarierten Provokateure zeigt. Dabei schafft es selbst(!) das Feindbild, weil es eine grundsätzliche Veränderung seiner eigenen(!) Programmierungen durch Ablenkung und Selbsttäuschung zu verhindern versucht.

„Wer die Welt und darin alles und jeden als seinen Feind sieht, hat irgendwann ein Problem mit seinen „Geldmitteln“, sollte dringend den Arzt wechseln oder in die Selbstschau gehen.“

„Der Süchtige wird sich am Ende selbst erlegen, wie das Ich, was sich an seinen Mustern festzuhalten versucht.“

Die Schaffung eines Schuldigen, eines anderen Verantwortlichen und eines Feindbildes, ist lediglich ein Handlungsmittel des „Ichs“, um sich selbst nicht ändern zu wollen!!!

„Der Mensch hingegen glaubt, er sei das „Ich“, wie er glaubt, er sei die „Person“.“

Zum Thema „Netzdurchsuchung“
Wenn bspw. jemand auf meinen Rechner schaut, dann wird er nur die Meinung wiedererkennen, die ich bereits im Blog offen vertrete und auch dazu stehe. Ich bin, der ich bin.

Ich kenne einige, die sich zwar eine Meinung gebildet haben, diese jedoch nicht nach außen vertreten. Da wird herumgedruckst, lieber Hass und Wut im stillen Kämmerlein geschürt, aber nix im offenen Raum gesagt und wenn nur anonymisiert.

So entwickeln menche lediglich Reaktionsmuster, um das jeweilige Thema, mit dem sie sich plötzlich mit einer Frage konfrontiert fühlen und dies abwimmeln wollen. Das hat nichts mit Meinung zu tun, sondern nur ein Argument was auf Gegenwehr (Verdrängung) beruht.

Die Bankenwelt grundsätzlich als Betrüger abtun zu wollen, ist zu einfach gedacht. Gleiches gilt für die Politik.

„Ja, aber die anderen…“

Fremde Gesichter
Warum sind denn die vielen Ausländer hier? Weil alle hier am Pennen sind und erkennbar, dass eine Gesellschaft sich Jahrzehnte gar Jahrhunderte auf dem Rücken fremder Länder ein schönes Leben gemacht hat.
Da werden/wurden bspw. Kleider gesammelt und in die sogenannte „Dritte Welt“ geschickt, was zur Folge hatte, dass dort so gut wie keine ökonomischen Strukturen entstanden sind. Draußen hängt noch ein Plakat, wo für dieses ach so „soziale Tun“ auch noch geworben wird. Und nun kommen sie alle hierher, um sich einfach nur bei uns zu bedanken. Das klingt doch etwas sehr naiv.

Es genügt auch nicht, sich nur darüber aufzuregen. Bei allem geht es darum, den eigenen Gehirnskasten endlich mal in Gang zu setzen.
Die Welt befindet sich im grundsätzlichen Wandel und wer sich als Deutscher fühlt, sehnt sich gerade mal nach der Rückkehr in ewig gestrige Gefilde.
Um es klar auszudrücken: Bei einem Paradigmenwechsel handelt es sich nicht um eine einwöchige Werbekampagne bei McDonalds®.

Es geht ums nach vorne denken und das funktioniert nur, wenn man das Bisherige (konsequent) (in seiner Bedeutung) in Frage stellt.

„Man will die Soldaten nach Hause holen, wenn der Weltkrieg kommt. Das ist ungefähr so, als ob sich alle Fische in einem Aquarium in die Ecke stellen, damit sie vor dem schmutzigen Wasser sicher sind.“

Ich mag es nochmals in den Raum stellen: Jegliche Strukturen, auf denen sich das Alte bisher auszutoben pflegte, sind hinfällig.
Das gilt sowohl für die vorhandenen, wie auch für alle staatsverwöhnten Akteure, die nur wieder neue Machtstrukturen aufzubauen gedenken.
So mancher zeichnet heute, wie ich das noch in 2012 tat, die Organisation einer Verwaltung auf, in der Vorstellung, Schutz würde Freiheit bedeuten. Das ist längst überholt.
Darüber hinaus geht es nicht darum, gewohnte Scheinselbstbestimmung (die gewohnt kollektiv vereinbarte Vorstellung von Souveränität, als eine Eigenschaft eines abstrakten Gebildes, wo man andere erhebt, wo man andere in die Re-Gierung erhebt.) ins Leben zu rufen.

Wenn man an diesem Punkt weiterdenkt, verkommen Wahlen zu einem reinen Verdrängungshandlung, um den gesellschaftlichen Aspekt individueller (natürlicher) Entwicklung weiter aus dem Weg gehen zu wollen, getrieben von gewohnter Randgruppenbildung, Ausgrenzung und Einlass für die belohnt-hörige Flüchtlingsfluten. Man sieht, das Thema „Flüchtlinge“ trägt mehrere Aspekt in sich.

Hear the trumpets, hear the pipers.
One hundred million angels singin‘.
Multitudes are marching to the big kettle drum.
Voices callin‘, voices cryin‘.
Some are born an‘ some are dyin‘.
It’s Alpha’s and Omega’s Kingdom come.
„The man comes around“, Johnny Cash

Man sollte darüber hinaus nicht dem Trugbild konventioneller Politik (egal welcher Partei mit gewohnten Handlungsmustern) verfallen, im Glauben, mit geschaffenem Besitz (besetzen) und große Materieanhäufung und wohlklingenden Projekten sei es getan, während dabei eine zunehmende Mehrheit unter die Räder gelangt und die schrumpfende „Gemeinde der Obrigkeitsgläubigen“ belohnt immer gläubiger wird.

Bei den einfließenden Flüchtlingen handelt es sich auf der einen Seite um ein Aufbäumen, um über Quantität noch etwas Strukturerhaltung bewirken und den Umschwung noch etwas vor sich herschieben zu wollen. Auf der anderen Seite kündigt sich damit auch eine „spätrömische Dekadenz“ an.
Am Ende wird sogar die Mehrheit der Widerständler erkennen, dass nur der Glaube an das System – ob dafür oder dagegen, diesem das Leben einhauchte und über welche Kraft man verfügt hat, ohne dies selbst zu erkennen oder daran glauben zu wollen.

Mach’ doch, was ich will!
Der zunächst mit Würde ausgestattete, gewissen- und vernunftbegabte neugeborene Mensch, wird in der Familie unbewusst zum fremdbestimmten Opfer „umfunktioniert“, um dem System und seinen willigen Teilnehmern zu entsprechen. Das Prinzp dabei ist stets das Gleiche, beruhend auf der Bedingung: „Du bist solange gut, solange mir dies gefällt“.
Womöglich handelt es bei diesen „Konditionierten“ um jene „überflüssigen“ 6,5 Milliarden Menschen auf den Georgia Guidestones, die in diesem Modus unterwegs sind. Ein interessanter Aspekt und gut, dass der Mensch eine Fähigkeit hat, die ihm an dieser Stelle entgegenkommt: das Denken – besser: das Umdenken. Wie gesagt, es kommt auf die Bereitschaft des Einzelnen an, sein „Ich“ neu zu konditionieren.

„Was sollen die Leute nur von uns denken?“ „Ich bin da beruhigt. Die können das nicht. Das hat man ihnen nicht gezeigt.“

Besagtes „Umfunktionieren“ findet statt, indem man ihn mit der „Lüge“ (spontan: liegen, verbleiben) geimpft wird, die den Menschen glauben lässt, dass „andere“ auch weiterhin über ihn zu befinden haben, weil er selbst ja gar nicht vernünftig sei. Fremdbestimmung.

In der Fremdbestimmung geht es wesentlich darum, dass der Mensch den eigentlichen (Ja, das Wort passt da mal hin.) Aspekt seiner Menschwerdung gar nicht erst erlernen soll: die Vernunft in sich zu entwickeln.

Denn mit diesem Schritt, werden die Betreuungsstrukturen zunehmend überflüssig. Und ich kann da jeden beunruhigen: Es genügt nicht, nur einfach Widerstand zu zeigen und damit hat sich’s dann!

„Wir werden alle versklavt!“ „Nein, nur du, du hast das am Besten drauf. Wo kann man das lernen? Gibt es da ein Seminar?“

„Ich habe jetzt einen gelben Schein.“ „Und wie fühlt es sich an?“

„Der Schein trügt, wenn der Schein falsch ist.“ Dagobert Duck

Und da man kein System bekämpfen kann (was ja auch nur ein Verdrängungsverhalten ist und die Handlung sich letztlich gegen einen selbst richtet), schafft man parallel ein Neues, was das Alte überflüssig macht. Und dies geschieht mit Umdenken.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal. Talmud

„Achte auf Deine Aufträge, sie werden zu meinen Steuern.“ Finanzamt

„Wie? Die anderen sind doch daran schuld!“ „Dein „Ich“ erzeugt diese Feindbild in dir und du projizierst es auf alle, die nicht deine Meinung haben. Das „Ich“ ist durch ein lange zurückliegendes Verhalten so konditioniert, dass es jegliche Veränderungen zu ignorieren und zu verhindern versucht.
Da der Mensch sich selbst am wenigsten kennt, jedoch alle Sonderangebote in der übernächsten Woche vorbeten kann, funktioniert er fleißig so und er will es in der Regel auch gerne so beibehalten. Selbst jene, die sich im Widerstand bewegen und herummucken, funktionieren nur, solange sie ihre Verhaltensmuster unbetrachtet lassen.“

Das jeder selbst den Lichtschalter für das System in der Hand hält, hält kaum jemand für möglich.

Die Ursache für die Ablehnung individueller Selbstentwicklung und vorausgehenden Selbsterkenntnissen, beruht auf der Bestrafung des jungen Menschen für dieses Verhalten. „Fremde“ oder für das System (Familie) unübliche Informationen und Erkenntnisse, damit einhergehender Veränderungen des Systems selbst und damit verbundenem Kontrollverlust der nennen wir sie mal „Betreuer“, ist im bestehenden Systemstrukturen ein Greuel.

Jetzt versteht so mancher, warum es „Reichsbürger“ gibt, was bezeichnender Weise noch ein eher harmloses Etikett ist, da sich – vereinfacht ausgedrückt – sowohl die BRDler wie auch die als „Reichsbürger“ klassifizierten, auf der Ebene des Gegeneinanders bewegen, also in einer wechselseitigen Selbsthaltung und Verteidigung ihre Ich-Programmierungen – innerhalb der systemischer Konventionen.

Man hat mich neulich wieder darum gebeten, es doch mal einfacher auszudrücken: „Wer sich selbst nicht kennt, ist am Arsch, dreht sich im Kreis und ist Opfer seiner eigenen Programmierungen und wird zum Spielball des Systems, was sich aus seinem „Ich“ erzeugt.“ Ich hoffe, das war einfach genug ausgedrückt.

Bei den BRDlern und den sogenannten „Reichsbürgern“ liegt es daran, dass man sich im „entweder…oder…“ bewegt, wo im eigentlichen Sinne das „weder… noch…“ gilt. Gestern bleibt gestern. Und Ungesühntes kann man nur vergeben. Es gibt im Alten keine Sieger, sondern nur ernüchterte Verlierer. Ein Nullsummenspiel im vereinbarten Kreisverkehr.

Einzig und allein das Um- und Weiterdenken – über die Konventionen hinaus – führt aus dem System heraus und an diesem Punkt sind wir wieder bei dem Aspekt der konsequenten Infragestellung angelangt. Und dies soweit darüber hinaus, dass es bei einem Lösungsmuster keine Ausgegrenzten mehr gibt – es sei denn, sie grenzen sich selbst aus.

Dieser Prozess beginnt beim Einzelnen selbst, in der Regel durch die Infragestellung im Außen und zunächst durch Widerstand, führt irgendwann zur Erkenntnis und Ernüchterung, dass dies nicht weit genug gedacht war und mündet, wenn er nicht selbst an sich scheitert (Es gibt keine anderen Schuldigen) bei sich selbst und der Entfaltung der Vernunft.

Denn das, was gesellschaftlich als Vernunft verkauft wird, ist nur ein Etikett gesellschaftlich tolerierter Unvernunft (Betreuung des nahezu beibehaltenen, einseitigen Empfangens und damit verbunden auch die Existenz von Steuern und Abgaben.).

„Wer nimmt, bekommt genommen. Wer gibt, dem soll gegeben werden.“

Und wenn man das Wesen der Vernunft erst einmal erkannt und verstanden hat, findet sich dort auch die eigentliche „Gerechtigkeit“ (selbstregelnd, statt fremdbestimmt). Der nächste Meilenstein der damit fällt: die Gerichte und die Exekutive. Der Vernünftige braucht keine Betreuung und somit auch keine, die darüber befinden, was gut und richtig für ihn sein soll, während gewohnt „behandelte“ Phänomene des Systems zunehmend verschwinden.

Das mit der Fremdbestimmung mag vielleicht in jungen Tagen des Menschen der Fall sein. Doch trägt er eine Eigenschaft in sich, durch eigene Erfahrungen zu entwickeln – begleitend nicht bestimmend.

An dieser Stelle wird jedoch die Fremdbestimmung fortgeführt und der Mensch so seiner eigenen Entwicklungsprozesses solange beraubt, solange er sich den Regelwerken des Systems unterwirft: Bedingungsloser Gehorsam und bedingter Besitz. Ihm wird natürlich nichts anderes erzählt, als das, was ihn im System der Betreuung verweilen lässt – bis zur nächsten Legislative.

Die Geschehnisse der letzten Jahre im Rechtssystem sind hierbei der Hinweis, auf die grundsätzliche Fehleinschätzung der Wirksamkeit künstlich geschaffener Rechtsgrundlagen, bei Anwendung von dienstlich oktroyierter Gewalt.
Gewaltverkörperung im Außen, als Spiegelbild mangelnder Selbstdisziplinierung. Staat ist nichts anderes als ein Produkt gleichgeschalteter Individuen, die sich zu Gemeinschaften zusammenfinden, beginnend mit der Familie.

Der Staat zieht sich selbst seine Unmündigen heran, damit er sie gleichsam auch betreuen kann. Das ist die staatlich-geistige Selbsterhaltung im Bildungssystem. Wird dabei eine signifikante Grenze überschritten, so entartet und verfällt auch dieses System. Der Staat ist sozusagen die Meta-Ich-Ausgabe des Familien-Ichs.

Interessant, wenn man sich unter diesem Aspekt die MMR-Impfung und ihre Nebenwirkung „Authismus“ anschaut. Man sorgt für Betreuungsfälle. Siehe auch „Signale aus dem Ärzteblatt“.

Stanley’s Arbeit
Es ist erstaunlich, dass ausgerechnet im Film „Experimenter“ mit einer deutschen Ausgabe des Buches „Das Milgram-Experiment“ von Stanley Milgram hingewisen wird. Im Film „I wie Ikarus“ wird das Milgram-Experiment darüber hinaus vorstellt. Es lohnt sich, den Film anzuschauen.

Es geht bei allem darum, wie der Mensch funktioniert – besser: was ihn funktionieren lässt. Erst so kann er sich aus dem, was er als „Matrix“ bezeichnet zunehmend befreien.

„Selbst wenn du weißt wohin du willst, macht es Sinn zu wissen, woher du kommst. sonst kann es passieren, dass du dich nur im Kreise drehst.“

Aus diesem Grunde macht es mehr Sinn, sich darüber Gedanken zu machen, ob das übliche fortgeführte Geheul (Klagen, Beschweren, Greinen, Hassbotschaften etc.) noch angebracht erscheinen. Ebenso bringt es nichts, nur einen anderen Gang einlegen zu wollen, der sich im üblichen Maße durch „ein mehr des Selben“ oder Gewalt zum Ausdruck bringen würde.

„Gewalt ist nur das Werkzeug einer sich selbst gegenseitig unbewusst haltenden Masse.“

Denn worüber gern noch gestolpert wird, sind die mit einem Verdrängungskonzept ausgestatten „Iche“, die sich mit allerlei Verteidigungs- und Beweisführungspapierkram abzulenken wissen oder schlichtweg verführen lassen.

„Ich habe jetzt schon den dritten Reichsausweis.“

Das man am den Programmierungen im Kern fest zuhalten versucht, erkennt man hübsch daran, dass man sich auf Dinge von gestern in jeglicher Form zu berufen versucht, um irgendwie die eine oder andere Gelegenheit zu schaffen, um Recht und Exekutive doch noch in die Hände bekommen zu wollen. Ich verweise hier (mittlerweile schon gelangweilt) auf Blaise Pascal.

Wie lange mag man wohl noch „richtige“ Unterschriften üben wollen, wenn es die anderen nicht interessiert? An dieser Stelle weise ich darauf hin, dass Rache das älteste Konzept ist, um über das „Ich“, die natürliche Selbstregulierung der universellen Ordnung überlagern zu wollen. Auch hier wird nur das geerntet, was gesät wurde.

Was jene nun betrifft, die das Recht für sich beanspruchen, um es bspw. zum Machterhalt oder zu betrügerischen Absichten der Bereicherung und Systemerhaltung missbrauchen zu wollen oder jene, die sich ungerecht behandelt fühlen, das Recht auf ihre Seite wissen wollen, sei allen gesagt: Es regelt sich letztlich alles von selbst – selbst wenn dies so manches „Alt-Ich“ nicht glauben mag. Nicht umsonst heißt es: „Man erntet stets das, was man gesät hat.“

Da man letztlich immer das erntet (erlebt), was man sein Leben lang „gesät“ hat, ist dies auch ein weiterer Hinweis darauf, wo Veränderung im eigentlichen Sinne stattfinden mag: beim Individuum selbst.

Das System lebt davon, dass eine Mehrheit nach ihrer konditionierten Obrigkeitshörigkeit funktioniert, die sie in ihren Kindheitstagen mit in die Wiege gelegt bekommen hat. Und je mehr sich jemand an materiellen Besitztümern festhält, desto mehr wird er zum willigen Gläubiger der (menschlichen) besitzergreifenden nud vorgesetzten Autorität. Bedingungsloser Gehorsam und bedingter Besitz.

Über die bedingt überlassene Materie herrscht die Autorität über den belohnt willigen Geist.
Dazu gesellt sich, ein mangelndes Selbstvertrauen und -wertgefühl, was sich aus der fortgeführten Fremdbestimmung heraus entwickelt hat – besser: beibehalten wurde. Mangelndes Selbstwertgefühl kann man weder mit Materie noch mit Fremdwertgefühl ausgleichen.

Das Ganze wird getoppt durch eine falsch gelernte Religionsvorstellung, die hier ebenfalls mit Vorgesetzen und Gottesvertretern zu Gange ist.
Wobei es nicht damit getan ist, einfach nur an nichts glauben zu wollen, was im Übrigen grober Unfug ist. Denn Glauben hat nichts mit Religion zu tun, sondern beginnt bereits mit dem was man mit seinen Sinnen wahrnehmen kann und bedeutet im Kern „etwas annehmen“.Was mit der üblichen(!) Bedeutung der „Vermutung“ nichts zu tun hat.

Übergeordnet hingegen schon, weil alles was wir wahrnehmen eine Form des Glaubens ist und hier der Gedanke aufkommt, dass es zwischen Geist und Materie keine Trennung herrscht, also beides untrennbar zusammen gehört.

„Am Anfang schuf Gott Himmel (Geist) und Erde (Materie).“

Alles aus der Sicht altdeutscher Geschichte und Recht betrachten zu wollen, führt demnach zu einer recht eingeschränkten Sichtweise über die Geschehnisse, wenn man die Psychologie (wie funktioniert der Mensch), die Philosophie (auf welchen Weltgrundfesten lebt der Mensch) und den Glauben (wenn man weiterdenkt, sich wirklich eine Lösung findet) dabei außer Acht lässt.

Eines ist sicher, der Mensch schafft die Welt(Anschauung) in der er lebt. Er kann sie auch wieder verändern, indem er sich verändert.

„Die Menschen sind noch gut. Wir kämpfen, wir töten, wir hintergehen einander. Aber wir können uns ändern. Wir können es besser machen. Das werden wir, das müssen wir.“ Bruce Wayne, Batman vs. Superman: Dawn of Justice

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