Weil alles wie „von selbst“ läuft

Mehr und mehr treffe ich auf Menschen die erkennen, dass aktive Aufklärung in Form „notwendiger Überzeugungsarbeit“ lediglich den mehrheitlich konditionierten „geistigen Widerstand“ am Laufen hält.
Aus eigener heraus Erfahrung kommt irgendwann für jeden der Moment, wo er an einen Punkt gelangt und seinen Geist selbst in Bewegung zu versetzen hat und sich dabei mit einer Entscheidung konfrontiert sieht.
In der Regel dann, wenn das Vertraute sich „verändert“ und/oder gar zu verfallen droht. Das Komfortsofa ist rein mentale Angelegenheit. Umdenken -> Umhandeln.

„engl. familiar = gewohnt, vertraut“

Als ich vor einigen Jahren das erste Mal die Webseite „www.brd-schwindel.org“ besuchte, war das übliche Gefühl eher unangenehm und je mehr ich mich im Netz umsah, umso mehr verstärkte sich dieses „Gefühl“. Doch bedarufte es irgendwie einer Lösung für jene „Themen“, mit denen ich mich seit geraumer konfrontiert sah.

Als Google mir in 2011 „OWiG ungültig“ vorschlug, kam ich auf eine Seite, wo mir förmlich die Kinnlade herunterfiel und ich rief einen Kollegen an und der nannte mir noch eine andere Seite, wo das Wesentliche in der Übersicht zusammengefasst nachlesbar war. Allein die Auswirkungen des ungültigen OwiG sind enorm.
Von da an ging die Schreiberei erst richtig los. Es kam vermehrt „gelbe Rückpost“ zurück und auf der anderen Seite schien man sich an dem Geschriebenen nicht zu stören. Es wurde ungehindert „weitergemacht“.

Aufklärung tat Not und so verging die Zeit und in 2012 hatte ich den Gedanken, dass es doch irgendwo noch andere geben musste, die das Gleiche erleben würden und so kam ich ins DPVM, wo dann „24/7-Volksaufklärung“ an der Tagesordnung war.

Dort war auch zu erkennen, dass Menschen sich erst in Bewegung setzen, wenn das Gewohnte oder Erwartete plötzlich nicht mehr eintrifft oder man sich plötzlich mit seltsamen Phänomenen von „Ungerechtigkeit“ ausgesetzt sieht.

In gewohnter Manier versucht man sich dann dagegen gewohnt zur Wehr setzen zu wollen. Ja, zur Wehr setzen. Gewohnt. Warum sollte das bei Überzeugungsarbeit nicht ebenfalls der Fall sein?

Denn durch gewohnte Reaktionen bei der Aufklärung, fand man sich durch pauschale Stigmatisierungen in der Kiste der „Verschwörungstheoretiker“, „Reichsbürger“, Nazis“, „Rechten“, „Linken“ und sonst was wieder.
Wenn man dies jedoch hinterfragt, war erkennbar, dass es sich lediglich um „Worthülsen“ handelte, die wie psychologische Waffen eingesetzt wurden, um die „Abtrünnigen“ zur Raison zu bringen.
Später war erkennbar, dass „artgerechtes Verhalten“ stets mit einer erzwungenen Unterordnung unter den Mantel gesellschaftlicher Konventionen verbunden ist.
Dies, weil die Manipulierfähigkeit des Individuums seit seiner Geburt ein oktroyiertes Verhaltensmuster ist, was durch Übertragung und Annahme stattfindet.

„Linke und Rechte sind die Handlanger der Mitte.“

Dies „bestimmt“ zumindest die goldene Mitte, die ja zur Erhaltung der gesellschaftlichen Ordnung „verpflichtet“ (bestimmt) wurde und bisher alles daran setzte, den „Volksgewohnheiten“ gerecht zu werden und nun jedoch die bereitwillige Umsetzungsprise verpasst. In der Regel durch entsprechende Informationen.

„Ich finde Wandel prima – vor allem in Afrika, China, Frankreich, Spanien, Griechenland und Amerika tut sich sehr viel.“

„Verdrängung ist eine Methode, sich Raum und Zeit und notfalls eines unabdingbaren Schicksals als Werkzeuge habhaft zu machen, um sich aus dem Wandel zumindest eine Weile „herausrechnen“ zu wollen. Diese Verschiebung führt in der Regel zu weiterem Druck, der sich verzögert und mit erhöhter Kraft wieder zurückmeldet.“

Was bleibt, ist den Weg immer weiterzugehen. So mancher verfängt sich dabei in Denkmustern, die ihn dann im Kreisverkehr verweilen lassen. In der Regel im Glauben lediglich ein Schritt würde genügen.

„Gib mir reichlich. Was habe ich aus der Situation, in der ich mich befinde zu lernen?“

Mittlerweile ist erkennbar, dass das „System“ selbst Signale setzt, dass es so nicht weitergehen wird. Die Mehrheit der sich betroffen Fühlenden interpretiert das aus der gewohnten Sicht, dass man in eine neue Weltordnung „gedrängt“ werden würde und es werden die düstersten Szenarios aufgemalt.
Schaut man jenen in die Augen, so kann man ein gewisses Verständnis für die Macher der neuen Ordnung schon aufbringen.
Wenn die sich betroffen Fühlenden darüber nur im Klaren wären, dass sie lediglich Opfer ihrer eigenen Verhaltensmuster sind, denen sich unbeirrt unterwerfen, was sogar soweit führt, dass „positive“ Entwicklungen nicht hören wollen, als Wunschdenken abgetan oder offensichtlich ablehnen oder übersehen.

„Jeder ist seines Glückes Schmied.“

„Einem Fisch kann man nicht erzählen, dass er im Wasser schwimmt.“ Nicht selten war darauf die Antwort: „Ja, aber ein Fisch kann ja auch nicht reden.“

Demnach ist eine „Fisch-Wasser-Metapher“ mit der „Mensch-Verhaltensmuster-System-Beziehung“ durchaus gleichsetzbar und dass es keiner direkten Aufklärungsarbeit zu leisten braucht, wenn kein natürliches Interesse auf der anderen Seite besteht.

Da macht das Schreiben von Blog-Artikeln eher Sinn, da man nicht jedes Mal das „Rad neu erfinden“ braucht.

An dieser Stelle mein vereinfacht dargestellter „roter Erfahrungsfaden“: Information über tatsächliche Rechtssituation -> Gewohnheit -> Eigene Infragestellung -> Konflikt -> Recht-> Rechtmäßigkeit -> Verantwortung -> Verhaltensmuster -> Konventionen und Gewohnheiten -> Psychologie -> System und seine Erzeugung -> Verhaltensmuster -> Umdenkprozess beim Individuum -> Neuorientierung.

Einen derartigen Prozess kann man sich nirgends abkopieren oder mal eben schnell etwas davon überspringen zu wollen.
Hingegen gelangt man bei den Themen „Konventionen und Psychologie der Massen“ an einen systemwesentlichen Dreh- und Angelpunkt, aus dem sich das System heraus erzeugt und davon abgeleitete alle entsprechenden Methoden und Werkzeuge (Verhalten, Gewohnheiten, Konventionen, Recht, Gesetz, Geldsystem, Betreuungseinrichtungen, Weltanschauung).

Auch hat man jederzeit die Entscheidung einen Schritt in eine andere Richtung zu gehen, der jedoch nicht gleich ins nächste „Reichsschlareffenland“ führt, was auch nur ein Austausch eines Hamsterrades gegen ein anderes wäre.

Freiheit ist nicht etwas, was man sich für „einsfuffzich“ beim Discounter holen kann. Freiheit ist etwas, wo man sich mit der Arbeit an sich selbst erreicht.
Das aktuelle System bietet geradezu einen riesigen Fundus, um den eigenen Umdenkprozess auf Trab zu bringen – lediglich die eigenen Denk- und Verhaltensmuster (Konditionierungen) stehen einem zunächst im Wege. Wie gut, dass man Umdenken nur selbst verhindern kann.

„Watson? Wo ist meine Pfeife?“

Verstand ist dabei wie eine Werkzeugkiste, die es ab und zu mal aufzuräumen und auszumisten gilt. Denn nicht alles ist ein Nagel und lässt sich entsprechend mit dem Hammer „bearbeiten“.

Es ist besser mit Freude den Dingen zu begegnen, als ernst und verbissen, womöglich bei hartem Stuhl auf das eigene Ende zu warten, was man letztlich auch selbst gestaltet, weil man sich selbst aus der Handlungsfähigkeit herausnimmt.

Es macht keinen Sinn, einem Tiger vom Vegansein zu überzeugen, einem Urwaldmenschen einen roten Flitzer verkaufen oder einem Fisch vom vergifteten Wasser erzählen zu wollen. Derartige Erwartungen führen nur zur Selbstenttäuschung.

„Was funktioniert, ist das was selbst machbar ist, nicht das was man sich wünscht, erhofft oder zu erzwingen versucht.“

„Und wer nix kann, kann halt nix. Und zumindest sollte er anderen nicht im Wege stehen.“

Nachtrag: „Interessantes aus der FGO“

Abschnitt I, Gerichte

§ 1 Die Finanzgerichtsbarkeit wird durch unabhängige, von den Verwaltungsbehörden getrennte, besondere Verwaltungsgerichte ausgeübt.

§ 2 Gerichte der Finanzgerichtsbarkeit sind in den Ländern die Finanzgerichte als obere Landesgerichte, im Bund der Bundesfinanzhof mit dem Sitz in München.

§ 3 (1) Durch Gesetz werden angeordnet

  1. die Errichtung und Aufhebung eines Finanzgerichts,
  2. die Verlegung eines Gerichtssitzes,
  3. Änderungen in der Abgrenzung der Gerichtsbezirke,
  4. die Zuweisung einzelner Sachgebiete an ein Finanzgericht für die Bezirke mehrerer Finanzgerichte,
  5. die Errichtung einzelner Senate des Finanzgerichts an anderen Orten,
  6. der Übergang anhängiger Verfahren auf ein anderes Gericht bei Maßnahmen nach den Nummern 1, 3 und 4, wenn sich die Zuständigkeit nicht nach den bisher geltenden Vorschriften richten soll.

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