Wenn die Vorstellung herrscht…

(v1.4) …es genüge lediglich nur den nächsten einen Schritt zu tun, der zur Befreiung führt – vorausgesetzt, diese ist überhaupt gewünscht – reicht es nicht, einfach einen „Gelben Schein“ zu machen, eine Gemeinde, einen Bundesstaat oder ein „Reich“ „reorganisieren“ zu wollen, eine Personenstandsänderung anzuzeigen, einen Reichsausweis mit sich zu führen, noch sich nur zu entnazifizieren, das „Land“ zu verlassen oder eine „Verfassung“ zu formulieren oder sonst etwas in dieser Richtung. Es ist und bleibt nur der erste Schritt.

Dies nicht selten, während die Sicherung von Besitz, Geld (was nur die Schulden der anderen), Hab, Gut und Liebgewonnenes (Staat, Recht, Land, Grenzen, Pöstchen) oder sein möglicher Verlust weiter ins Auge gefasst werden. Auch das ist nur eine vom „Ich“ geschaffene Illusion.

Der Schritt ist jedoch jedoch keiner zurück, sondern er ist nach vorne gerichtet. So ist es wichtig, sein Denken und Handeln zu betrachten, ob es rückwärtsgewandt ausgerichtet ist, also nur Gewohntes (also Gestriges) wieder nur neu auflegt werden soll oder ob entschieden die Richtung gewechselt wird.

Alles davon bewegt sich innerhalb der alten Ordnung, also innerhalb des Systems, innerhalb der Fiktion. Fiktion nicht als Begründung für die beobachtete Realität, sondern weil das aktuelle System eine Simulation des Lebensprozesses ist, abgewandt vom Lebensprozess selbst – deshalb auch die globalen Erscheinungsformen wahrgenommener Unsäglichkeiten.

„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!“ Brecht

„Wer die Wahrheit kennt, jedoch darüber schweigt ist nochmal was genau?“

Natürlich wird hier gern(e) nicht hingehört und so mancher gibt sich als patriotisches Mimöschen, wenn er mal etwas Kritik „vor’n Hals bekommt“.
Das kommt im Kern vom verletzten „Ich“, was auch nichts mit Würde zu hat, sollte diese „verletzt“ sein: Denn schließlich ist die Würde ja unantastbar, ne?

An dieser Stelle kann sich die Herleitung eines möglichen Horrorszenarios mit den Worten „hätte“, „könnte“, „müsste“, „sollte“ und „was wäre, wenn…und dann“ und „stell’ dir vor, dass…“ getrost ersparen werden, da sie keine wirkliche Bedrohung bedeuten, sondern nur für den gewohnt Konditionierten in eine Selbsthaltung der Angst und selbstgeschaffener Machtlosigkeit erzeugen, wo versucht wird, den Angesprochenen damit manipulieren zu wollen.

„Du brauchst auf keine anderen zu warten, denn die warten auch nur.“

Ob es also ausreicht, sich lieber weiter mit der Betrachtung (selbst)ernannter „Feinde“ und ihren Taten zu beschäftigen und jedem zuzujubeln , der gerade das „Beschwerderuder“ am lautesten in der Hand hält?

Auf der anderen Seite scheint es niemanden mehr draußen zu geben, wie mir einige verbliebene Aufklärer erst neulich im Gespräch sagten.