Wenn man immer nur das macht, was man kennt…

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…wird man immer nur das erhalten, was man schon hat.

Das gilt für all die, die sich in ihrem gewohnten Handeln und Verhalten wiederfinden – sowohl diejenigen die sich bedienen, wie auch diejenigen, die danebenstehen und zuschauen. Was sollte sich also an vorhandenem Verhalten ändern?

Wo beginntVeränderung?

Sicher ist, dass sich die Mehrheit der Betroffenen mit tradionell-konventionellen Verhalten in einer globalisierten Welt nicht zurechtfinden werden. Schaffen sie sich in der Tat selbst ab. Sollte der alte Spruch „Verhalten verändert sich nie, es stirbt nur aus“ an Ende bewahrheiten? Ich denke nicht.

Doch befinden sich Betroffene und Akteure untrennbar in einem Denkkonstrukt, gelernter Prinzipien vereint, die in Zeiten der Veränderung keine Wirksamkeit mehr besitzen.
Um es präzisier auszudrücken, Hierarchien keine Wirksamkeit mehr besitzen, Isomorphismus, also gleichgeschaltetes Denke, gepaart mit der Vorstellung einer Welt der Teile und Wunschdenken, den neuen Paradigmen wirkfrei gegenübersteht.

In einer Welt der Dinge aufzuwachsen, ist die Mehrheit gewohnt. Was kann es da noch anderes geben? Mehrheitlich bekannte Probleme hatte man schon zu allen Zeiten, in allen erdenklichen Ausprägungen. Gewohnheit und Normalität. Die Probleme des einen, sind die Aufgaben des anderen. Wenn plötzlich viele das gleiche Problem haben, spricht man bei der Lösung von Innovation.

Es sei hier gesagt, das die noch so ausgefeilte Innovation nicht über die Notwendigkeit zur Anpassung an globale Veränderungen hinwegtäuscht. Denn leben wir in einem begrenzten System der Ressourcen. Wachstum als ewiges Heil anzupreisen, nutzt nur denen, die davon profitieren. Tatsächlich ist der ständige Bedarf an Wachstum nur gegeben, weil man vom Mehr des selben nie genug haben kann  – Festhalten an liebgewonnenen Strukturen und Gewohnheiten.

Außerstande die Zusammenhänge zu erkennen, sieht sich der Mensch in einer Welt unabhängig voneinander existierender Probleme zuhause, hat er gelernt, dass Probleme stets durch andere verursacht werden und er darunter leiden muss. Ein Irrglaube. Der Mensch schafft scih immer das Umfeld selbst in dem er lebt und auch mit untergeht, verkennt er die Zeichen der Zeit. Jetzt darüber hinweg zu lächeln, wird an dieser Tatsache nichts ändern. Die Notwendigkeit der Anpassung bleibt.

Auch das Erheischen kleiner Informationsfetzen scheinbar anders gedachter Grundlagen oder die noch so gewitzte Gesprächanbahnung mit dem Ziel, neue Informationen zu erhalten, zeigt, dass sich die Betroffenen schon damit auseinandersetzen.

Sei hier gesagt: Informationen kosten in einer Wissensgesellschaft Geld. Denn erst mit dem richtigen Rezept, kann man mit dem vollen Kühlschrank die Nahrungsmisttel so zubereiten, dass auch eine gesunde Ernährung gewährleistet ist.

Wenn man immer nur das macht, was man kennt…

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