Wenn Sie sich bedroht fühlen…

… ist dies nur ihr „Ich“, was sich nur an seine erste Verletzung durch eine Bestrafung erinnert fühlt. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, auf den eigenen, anerzogenen Verhalten herumzudenken, verbunden mit der Frage, warum man selbst so reagiert.

Das gleiche trifft im Übrigen auf das Thema „Angst“ zu. Denn die wurde „nur“ verdreht gelernt und soll unter den bekannten Gefühlsumständen dazu dienen, eine eigene Entwicklung zu verhindern.

„Wenn Du merkst, dass es irgendwie kein Ende hat, so geh‘ an den Anfang zurück.“

Vielleicht erscheint dieses – vielleicht sogar der ganze Blog – nicht sonderlich wichtig, gibt es ja genug „andere Probleme“, wie „Verlust des Landes und seine Besetzung durch Fremde“, davonlaufende Kosten, Arbeitslosigkeit, Geldverschwendung, ein merkwürdige Politik, eine etwas „EU“, die alles Mögliche macht, mit denen man sich zu beschäftigen hat.

Doch sind all diese Geschehnisse nur Geschehnisse und nicht die Bedeutungen, die den Geschehnissen zugeordnet werden.

Geschehnissen eine Bedeutung zuzuweisen, ist beeinflusst von den eigenen Denk- und Verhaltensweisen. Sie bestimmen, wie etwas gedeutet wird und somit auch, wie man darauf reagiert und damit umgeht.

„Ich will die Schweine hängen sehen…“

Wer „Feinde“ sieht, sich bedroht fühlt, ängstlich und gewaltbereit durch den Tag geht, sollte zunächst damit aufhören, andere für seine geistige Haltung verantwortlich zu machen, um so seine weitere Haltung rechtfertigen zu wollen.

„Gewalt ist nur das Werkzeug der Unwissenden – und ihrer Gegner.“

Selbst wenn der Gewalt fern geblieben wird, herrschen im gewohnten Denker eine Menge Verdrängungskonzepte und dazu bereit gelegte Begründungen.
„Ja, aber ich muss doch…“, „Ich kann ja nicht anders…“ oder: „Ja, aber die anderen…“

Wie Sie es drehen und wenden mögen, gleich wohin Sie gehen und sich hinter irgendetwas zu verstecken versuchen, Sie sind derjenige, der verantwortlich für das ist, was ihm widerfährt – einschließlich damit verbundenes Leid und Konsequenzen.

Die Mehrheit wird dies von sich weisen und andere dafür verantwortlich machen.

Diese in der Tat – weit verbreitete Opferhaltung – die in der Gesellschaft als vollkommen „normal“ angesehen wird, sorgt dafür, dass auch entsprechende Informationen und Nachrichten dazu führen, dass Sie weiter in dieser Haltung verweilen (können und wollen).
Dies wird damit gefüttert, in allem etwas sehen oder zu erhoffen, was „das Leben“ bedroht oder bedrohen könnte. Im Kern fühlt sich nur das „Ich“ bedroht und auch in seiner „Würde“ verletzt. Deshalb ist auch die Würde des MENSCHEN unantastbar.

Und wer die Verantwortung abgibt, z.B. bei der Wahl von Vorgesetzten(!), oder bei der Gestaltung entsprechender Regelwerke und Strukturen, die dies fördern, darf sich nicht wundern, wenn er sich selbst zum Unwürdigen macht.

Wer nun meint, „man“ müsse sich die Verantwortung wieder „zurückholen“ oder andere dazu „zwingen“, tut gut daran, all das zu unterlassen, was mit einer „Abgabe“ im Zusammenhang steht.

Ähnliches trifft auf die verallgemeinerte Forderung nach „Menschenrechten“ zu. Wer den ersten verstanden hat und sein Verhalten damit in Verbindung bringt, wird unter anderem erkennen, dass sich der Rest aus der Logik heraus „selbst“ regelt – vorausgesetzt, er unterlässt ihm die individuell-gesellschaftlich anerzogene Schuldzuweisung.

Was das Opfer betrifft hüllt es sich nicht selten in Konjunktive möglicher(!) zukünftiger Szenarien ein, wo es sein Rolle nach vorne projiziert und so vor sich herschiebt. Das wiederum ist die Grundlage für die weitere Selbstopferung der eigenen Entwicklung.

„Wenn…, dann…“

Um es greifbarer auszudrücken, wie man aus diesem Verhalten herauskommt, gibt es nur einen Ausweg: die Vergebung dessen und jenem Menschen, was er einem angetan hat, weil der andere es nicht anders wusste, weil auch er nie darüber nachdachte, warum er so gehandelt hat.

„Denn sie wissen nicht, was sie tun.“

Man sieht ganz deutlich, welche Kraft im Menschen ruht und es an ihm ist, die Dinge in Richtung natürlicher Entwicklung zu lenken.

Jedoch bepackt mit Vorwurf, Schuldzuweisung und möglicher Zukünfte, wird sich der Mensch niemals „frei“ fühlen, hofft er vergeblich, dass das, was er selbst entschlossen vor sich herschiebt, eines Tages verwindet.
Nicht selten erntet er nur das, was er gesät hat und fühlt sich am Ende auch noch bestätigt, was ihm geschieht und in seinem Handeln, um es möglicherweise verhindern zu wollen. Dabei ist lediglich das Verhalten zu hinterfragen, warum er selbst so handelt, siehe: die im „Esau-Segen“ ruhende Aufgabe.

Die Vorstellung, im Außen müsse sich erst etwas ändern, um alsdann gestärkt aus dem Schatten der Unterwerfung hervorzutreten, wirkt mehr als eine zunehmend verblassende Hoffnung* auf Erlösung – dies durch einen Führer, einen Messias, der irgendwann daherkommt und alles fein in Ordnung bringt… so wie es früher mal war.

Ich kann Sie da wirklich beunruhigen: Das Gestern offenbart erst durch seine Infragestellung das Morgen, nicht durch seine Beibehaltung.

Jesus, der Messias, Maria, Esau, Jakob und wie sie nun alle heißen. Es sind lediglich gelernte Vorstellungen aus der Sicht einer anerzogene Personifizierung. Gelehrt von Vorbildern aus Büchern – nicht selten über den Verlust klagend, getragen von Jammern, Heulen und Zähneknirschen.

Im Grunde genommen hat man den Menschen einen „falschen“ Schlüssel über die Art der Interpretation von Gleichnissen gelehrt, der ihn an Personen, vermengt mit geschichtlichen Geschehnissen glauben lässt.
Auf diese Weise lässt sich auch der zeitlich-räumliche Abstand und die herbeigebetete Hoffnungs- und Alternativlosigkeit rechtfertigen, da zwischen heute und damals bereits über 2000 Jahre liegen.

Raum und Zeit existieren nur innerhalb dessen, was mit Materie und gewohnten, anerzogenen Verhalten in Verbindung steht.
Und so wird nur das geglaubt, was als Wort geschrieben steht: Personen, Geschehnisse und Orte – nicht selten verbunden mit der kindlichen Vorstellung von „Gut und Böse“.

„Der Terrorist im fremden Land, ist der Held im eigenen.“

Dabei wird übersehen, dass jene biblischen Gleichnisse nicht einfach so funktionieren, dass Judas Jesus für 30 Silberlinge verraten hat und die Schlussfolgerung daraus, der Verrat an Jesus war – wohl bemerkt „war“.

Es funktioniert anders: Judas steht für den gewohnten Menschen, der sich selbst und seine geistige Entwicklung (Bewusstwerdungsprozess) gegen Geld verkauft.
(Anmerkend: Der Glaube, dass Geld einen Wert hat und den Menschen – wenn er nur viel davon hat – „bereichert“ überspielt die Tatsache, dass er es nur in Händen halten kann, wenn er sich im Schweiße seines Angesichts verdingt.)

Gleiches Prinzip der Interpretation trifft auch auf die „Tempelreinigung“ zu, wo Jesus die Kaufleute verjagt.
Mehr geht es darum, sich der anerzogenen, künstlichen Denk- und Verhaltensweisen, die eben jenes System mit seinen anerzogenen Annehmlichkeiten erzeugen, selbst entschlossen (im Prozess der Selbstentwicklung) zu entledigen.

Raum und Zeit spielen auf der Symbolebene keine Rolle mehr, und so lassen sich die Erkenntnisse direkt auf den Menschen übertragen – im Jetzt.

Selbst bei Adam und Eva ist es zeitlose(!) Nummer: Eva (das Symbol für das Empfangen) und Adam (das Symbol für das Geben), hätte sich keiner von beiden einen Apfel nehmen(!) können, da sowohl Geben und Empfangen stets in Form von Geschenken stattfinden, was das ureigene Prinzip des Lebens (personifiziert durch: Gott, Allah &c.) selbst ist siehe: das Symbol „der Baum des Lebens“.

Die Erkenntnis vom „Baum der Erkenntnis“ verweist am Ende darauf, dass der Mensch lernte, wie das Leben nicht funktioniert, damit er sich dem Leben und seinen Prinzipien wieder zuzuwenden.

Die „Hochzeit von Kana“ und die Verwandlung von Wasser in Wein, ist lediglich die Aufgabe des Menschen selbst – im Prozess seiner eigenen Entwicklung – die aus seiner oberflächlichen Lebensweise heraus entstandenen inneren Werte, in tiefgreifende Bedeutungen im Sinne des Lebens zu verwandeln.

Man hat den Menschen bisher Märchenstunden darüber erzählt, um sie so unbewusst weiter in der Vorstellung der „Materiewelt“ verweilen lassen zu wollen und sie nahmen sie willig an. Denn fürs Denken wurde man ja nicht bezahlt.

Dann wird auch klar, dass man statt der zehn Gebot lediglich das erste benötigt und alles andere nur für all jene ist, die nur so tun, als ob sie an das Leben glauben, während sie in der Simulation von Leben unterwegs sind.
Denn wer das erste Gebot verstanden und verinnerlicht hat, wird erkennen, dass sich die anderen durch den ersten von selbst regeln und nicht selten sogar überflüssig werden lassen.

Das gleiche Prinzip trifft auch auf die Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu. Der erste ist für den Menschen selbst und seine Entwicklung, während sich die nachfolgenden zum einen daraus ergeben oder von selbst in Luft auflösen. Denn kein Mensch, lebt in einem Staat.

„Vernunft ist der intuitiv getriggerte Prozess zwischen bedingungslosem Geben und Bedingungslosem Empfangen. Sie ist der Hort der Gerechtigkeit, des Friedens und der Freiheit im Menschen selbst. Sich daraus entfaltendes Gewissen lässt ihn spüren, was rechtens ist.“

Die Bedrohung
Da die Mehrheit in einer als „normal“ angesehenen Verdrängung (und damit verbundenen Konzepten) unterwegs ist, funktionieren Bedrohung und Einschüchterung überall da ganz prima, wo sie systemopportun (Erhaltung und Bewahrung) sind oder ihre Verfolgung wird unterlassen, wo sie eben mal nicht systemopportun ist (Der Zweck heiligt die Mittel: Kampf gegen mögliche Veränderung) – systemorientierte Gerechtigkeit: Der aufmüpfige „Feind“ muss(!) bekämpft werden.
Solange zwei einander bekämpfen, sind die dahinterliegenden Motivationen und Ideologien, im Sinne des Lebens nicht weit genug gedacht.

Die Entscheidung liegt also beim Menschen, ob er sich weiter nur im „Schein“ bewegt und sehnsüchtig auf „Erlösung“ aus der kollektiv geschaffenen Misere hofft, während ihm zunehmend mehr und mehr Unsäglichkeiten begegnen, die er durch Verdrängung und Rechtfertigung – er könne ja nicht anders – zu handhaben versucht.

Wenn nicht als er selbst, kann etwas daran ändern. Entschließt er sich dazu, sich aus den gewohnten Sicht- und Handlungsweisen zu verabschieden, die ihn durch seine anerzogenen(!) Verhaltensweisen, die Dinge so sehen lassen (nicht selten aus der Sicht eines Opfers), so wendet er sich langsam wieder dem Leben zu .

„Wer sich wie ein Opfer benimmt, darf sich nicht wundern, wenn er wie eines behandelt wird und sein Leben auch so erlebt. Den Zustand kann nur der Mensch selbst ändern.“

„Im Grunde genommen verhindert das Opfer selbst, dass sich etwas ändert, während es gleichzeitig auf eine Lösung hofft. Die sich daraus ergebende Dynamik zwischen offensichtlichem Wunsch nach Veränderung und dem Festhalten an der bisherigen Einstellung erzeugt ein Potential, was erst durch Festhalten zu wahrgenommenem Leid führt.“

Wer der Meinung ist, er sei kein „Opfer“, stelle sich die Frage, warum er sich schützen muss, Grenzen benötigt, andere zu seiner Verteidigung vorschickt, sich Masken und Nicknames zulegt und ihm sein „Ich“ vorsichtshalber schon mal einen „Feind“ zur Verfügung stellt.

Die aktuelle Gesamtsituation zeigt, dass der Mensch wohl doch nicht so „schlau“ zu sein scheint, als er sich das in der Vergangenheit unter Gleichgesinnten selbst vorzumachen glaubte.
Zu sehr ließ und lässt er sich noch von Titeln und Pöstchen und Expertenwissen beeindrucken. Und statt selbst zu denken, betätigt er sich nur allzu gerne dem „Vorgekauten“ von Gestern.

Nicht selten will er für neuer Erkenntnisse Beweise, um sich nicht dem Prozess logischer Herleitung erst gar nicht stellen zu müssen, was nicht selten die Überwindung der klassischen Grenzen zwischen den Disziplinen bedeutet.
Genau an dieser Stelle wird deutlich, dass der Mensch selbst alle Disziplinen, die seine eigene Entwicklung fördern, in fremde Hände gab, wo sich die üblichen „Erhebungen“ ihm gegenüber bildeten: Politik, Recht, Theologie, Bildung und Wissenschaft, Philosophie, Präventivmedizin (Ernährung) und Psychologie.

All diese Disziplinen sind jedoch nicht im Sinne gewohnt inhaltlichem auswendig lernen und anschließender Wiedergabe zu handhaben, was dann so klingt, als ob es echtes Wissen sei.
Man sieht hier ganz deutlich, dass zwischen künstlich und natürlich nur ein ganz schmaler Grat besteht und sich Wissen nicht einfach durch Inhalte zeigt.

Eine geschichtliche Herleitung von Ursachen und Auswirkungen ist je nach Beschäftigung eine inhaltliche Herausforderung., viel und lange über etwas zu sprechen, was bereits geschehen ist – während jedoch wesentlichste den Menschen selbst betreffende Frage ausbleibt: Warum es in der Geschichte immer wieder zu den gleichen Erscheinungen kam. Denn erst aus dieser Sichtweise geschieht Umdenken, bedeuten Raum und Zeit keine Rolle mehr.

Entschließt sich der Mensch zu seiner eigenen Entwicklung, dient das Bisherige lediglich zur Infragestellung und nicht zur Beibehaltung oder fortwährenden Betrachtung auf der Suche nach noch mehr Details von Details.

Da spielt es auch keine Rolle, ob „Sieger“ oder „Verlierer“ die Geschichte schrieben, weil beide Rollen nur Erfindungen innerhalb des Spiels sind – erfunden vom Menschen selbst. Einem Menschen, der solange wiederholt, bis er selbst um- und vor allem weiterdenkt.

„Weiterdenken, statt weiter denken.“

Das Feindbild
Das geschaffene „Feindbild“ dient lediglich dazu, die eigenen, ordinären Denk- und Handlungsweisen beruhend auf Verdrängungskonzepten eben damit rechtfertigen zu wollen. Das kann der gewohnte Denker solange nicht erkennen, wie er nach den Prinzipien der alten Ordnung unhinterfragt nur „funktioniert“.

Damit will sich bis jetzt kaum jemand auseinandersetzen, meist in der irrigen Vorstellung, die anderen müssten ja erst mal weg. Oder es genüge nur laut genug zu klagen, zu Jammern, um damit weitere „Mitstreiter“ finden zu wollen, um in der irrigen Vorstellung von Mehrheiten etwas ändern zu wollen.

„Mehrheit ist im Alten kein Garant für Richtigkeit, sondern nur für Mehrheit.“

Jene entmachten sich damit nur selbst. Ob da mitmachen „schick“ ist? Wohl kaum.

Typische Denk- und Handlungsweisen – im Sinne von Gegnerschaft – führen zu den üblichen Ergebnissen. Dabei geltende Werkzeuge und Methoden führen stets zum Ursprung der Infragestellung der eigenen Verhaltensweisen – des Punktes individuell-kollektiv anerzogener und vereinbarter Verdrehung: der Abkehr vom Leben selbst und hinein in die Simulation. Dies wird jedoch im Sinne des Selbstschutzes unter Beibehaltung der bisherigen Denk- und Verhaltensweise geflissentlich übersehen.

So ist ein gewohntes Handlungsmuster der tägliche Krieg, wo keiner das Opfer seines selbst erkorenen „Feindes“ sein will und so lieber zum zum Täter wird… gegen das Leben selbst. Doch das fällt den Betroffenen nicht auf, denn die „funktionieren“ ja nur nach ihrem „Ich“, was sie zum Werkzeug macht.

Das geschieht aus der Verdrängung heraus und ist einer der wesentlichen, individuell-gesellschaftlichen Verhalten und einer der wesentlichen Kernmechanismen des Systems der alten Ordnung.

Wer also fragt, was „man“ denn tun kann, möge damit beginnen, die gewohnte Schuldzuweisung schrittweise zu unterlassen, indem er sich in seinem Verhalten beobachtet und so mehr und mehr in der Selbstdisziplin(!) entwickelt, um wieder „Herr über sich selbst“ zu werden.
Es ist schwer zu beweisen, wenn individuell-kollektiv die Teilnahme an einem „Verbrechen“ (nämlich am Leben selbst) ignoriert wird, während eine anerzogene auf Verdrängung basierende Vorstellung darüber besteht, es gäbe sonst nichts anderes, als das Bekannte.

Es ist nicht der kleine Schikanierer von nebenan, den es in Frage zu stellen gilt, sondern das System selbst, für dass er und die selbsternannte Mehrheit steht.

Und bei genauerem Hinschauen kann man sogar erkennen, dass zwischen dieser Mehrheit und jenen, die sich Aufklärer nennen und ihren auserkorenen ‚Widersachern‘ nur ein inhaltlicher (streit darüber, welche Inhalte „gültig“ sind) jedoch kein systemischer (ob es ein dem Leben zugewandtes oder ein vom Leben abgewandtes System ist) Unterschied besteht.

Wer sich also innerhalb der alten Ordnung bewegt, darf sich deshalb nicht wundern, wenn „Gerechtigkeit“ so definiert wird, wie sie für das System (zu seiner Erhaltung und Verteidigung seiner selbsternannten, selbst erfundenen „Feinde“) nützlich ist.

Wenn jemand der Meinung ist, „überall“ Feinde zu sehen, ist es nicht er, der für ihn darüber entscheidet, sondern seine anerzogenen Denk- und Verhaltensmuster, die ihn so „funktionieren“ lassen – sein „Ich“.

Gerade deshalb besteht die Aufgabe darin, die damit verbundene, ebenfalls anerzogene Opferrolle – die sogar soweit gehen kann, sich nicht selbst ändern zu können –schrittweise zu verlassen.
Und genau das versucht das System (in der Regel auch das gewohnte(!) Individuum) zu verhindern.

Zwar wird überall gefordert, dass sich etwas ändern soll, während insgeheim gehofft wird, selbst nicht davon betroffen zu sein.

Was die Zusammenarbeit betrifft
Mit der Zusammenarbeit ist es prinzipiell nicht viel anders, sie ist dann gewollt, wenn sie opportun ist – in der Regel im Sinne gewöhnlicher(!) Vorstellungen (Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut, deren Mehrung, Sicherung und wirksamer Verteidigung). Jene folgen den Regeln einer Ordnung, deren sichtbare Erscheinungsformen sie gleichzeitig zu bekämpfen versuchen – während sie die Ursache in sich tragen.

Zusammenarbeit funktioniert im stattfindenden Wandel und darüber hinaus nur dann, wenn es um die individuell-kollektive und vor allem beibehaltene Entscheidung geht, sich entwickeln zu wollen, um wieder nach den Regeln des Lebens selbst zu leben, was jetzt nicht bedeutet, wieder im Wald leben zu müssen.

Es geht um das Erkennen und anwenden der Regeln des Lebens selbst.

Dazu gehört nicht, dass „der Stärkere gewinnt“, sondern all jene, die sich zu entwickeln wissen.

* Hoffnung ist jene Haltung darauf zu warten, dass andere einem „die Kohlen aus dem Feuer“ holen.

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