Wenn wir wirklich etwas zu erreichen gedenken

Während ich ein paar Tage ruhte, dachte ich nochmals darüber nach, etwas über das Thema „Organisation“ zu schreiben und den viel diskutierten Punkt „Friedensvertrag und allem, was damit in Verbindung steht“ mit in diese Gedanken einzuflechten. Ich denke, dem einen oder anderen mag es bekannt vorkommen. Aber nichts desto trotz, betrifft es alle – und nicht nur die Menschen in „Deutschland“.

Ich schreibe nicht, was der Masse gefällt, sondern was mir im Sinne national-europäisch-globaler Entwicklungen erkennbar und notwendig erscheint. Die Sinnhaftigkeit mag der Einzelne – wie immer – für sich selbst entscheiden.

Erst gestern schrieb jemand in einem Kommentar über die Notwendigkeit eines „Friedensvertrages“. Damit verbundene Bestrebungen gehen gewohnt in die Richtung eines rechtsstaatlichen Schaffens.

An dieser Stelle mag ich zunächst auf den Begriff „Krieg“ näher eingehen, der prinzipiell mit einigen wenigen Bedeutungen in Verbindung steht. Krieg ist –

  • jede Art von Anstrengung, um durch Eroberung fremder Gebiete (Ressourcen) und Völker (Wertschöpfer) und deren Unterwerfung, die eigenen Strukturen aufrechterhalten zu wollen – das ökonomische Prinzip.
  • die Auswirkung maximal gesellschaftlich verschobener Verantwortung und damit verbundene Oktroyierung von Denk- und Verhaltensmustern, um den geistigen Zustand der Unterwerfer wie auch der Unterworfenen beibehalten zu wollen – das Geistige- oder auch  Machtprinzip.

Kampf und Verteidigung sind hierbei jene beiden konventionellen Denk- und Verhaltensmuster, um auf beiden Seiten in einem kollektiv geistig geschlossenen System, gegen Veränderung und Anpassung im Außen zu agieren.
In der Regel sind die beteiligten Gegner nicht in der Lage, sich in einem übergreifenden Lösungsdialog zu bewegen und so geschieht das, was gewohnt geschieht – weil auch ihre „Anführer“ manipulierfähig aufgewachsen sind und aus diesem Grunde auch die große Schar höfischem Volkes.

„Morgen um diese Zeit, halte ich den mächigsten Mann der Welt in der einen Hand und den weltweit gefürchtesten Terroristen in der anderen. Mir gehört der Krieg gegen den Terror. Ich kontrolliere Angebot und Nachfrage.“ Aldrich Killian, Iron man 3

Wir haben es – wie weiter oben beschrieben – mit zwei Prinzipien zu tun, deren Wirksamkeit sich nicht von künstlichen Gesetzen oder Regeln leiten lässt. In der Regel ist das alte System alles andere als daran interessiert, sich verändern oder anpassen zu wollen – bestenfalls lieber „woanders“ (Anmerkung: Wie gut, dass wir einige Veränderungen bereits wahrnehmen können).
Das liegt an jenen Systemfürsprechern, die wir nicht nur in irgendwelchen Eliteabteilungen finden, sondern aus einem Vertrag zwischen Betreuten (die Masse) und ihren Betreuern (Vorgesetzte oder auch die „Für-Sie-Entscheider“) entstanden ist.
Aus diesem Grunde nimmt auch die Verwirrungs- und Aufmischtaktik und der Druck auf dem Kessel zu, wo die gewohnt Manipulierfähigen sich beschäftigend auf die dargebotenen „Unzulänglichkeiten“ stürzen.
Dass wiederum sorgt dafür, dass sie bis auf Weiteres selbst für ein Weiterdenken und Überwinden der Situation unbrauchbar sind.
In der Regel wird übersehen, dass einer dritten Gruppe daran gelegen ist, dass sich diese Situation alles andere als verändern soll (siehe Zitat). Auf der anderen jene, die das damit verbundene Denken und Handeln zu überwinden versuchen. Denn das ist der erste und wesentliche Schritt: Vor anderem Handeln, bedarf es zunächst eines grundsätzlichen Umdenkens.

„Es geht hier lediglich um die sportliche Aufgabe des Weiterdenkens.“

Man sieht: „Krieg“ beginnt stets im Kopf und wird durch die geistige Verfassung bestimmt, in der sich die Teilnehmer bewegen oder durch Umdenken, wie die Verfassung sich verändert.

„Je unbewusster die Akteure, um so kräftiger die Oberarme.“

Im fortgeschrittenen Zustand der Eskalation ist es gewöhnlich zu spät, da das Misstrauen (also projiziertes mangelndes Selbstvertrauen) der Gegner so ausgeprägt ist, dass sie „wohlwollende“ Worte als Versuch der Unterwanderung durch den Gegner interpretieren.
An dieser Stelle, kann man den „Experten“ nur viel Glück wünschen, während man schon mal im nächsten Heimwerkermarkt, nach Besen und Schippe ausschaut hält. Denn gibt es ein Prinzip, was im Alten auch erkennbar ist: „Opfer werden nicht gemacht, sie wurden dazu erzogen und am Ende präsentieren sie sich selbst.“
Das gesamte System wurde aus der Sicht von Opfern entwickelt – selbst die Betreuer werden durch die Opfer „erkoren“.

„Die Schafe wählen ihre Schlächter selbst.“

„Gewalt und Kampf sind Methoden der unwissend bleiben wollend.“

Es lohnt sich aus Sicht der globalen Gesamtsituation Gedanken mit Fokus auf das Individuum zu machen – in einer Situation, in der wir uns alle ohne Ausnahme befinden. Dann wird auch ein Schuh daraus. Jedoch nicht, indem man sich vorstellt: „Wir machen einen Friedensvertrag und damit war’s das dann.“

Denn gilt es, Nachfolgendes bei mit zu bedenken: Alle sitzen in einem Boot – vorher und nachher!

Ebenfalls notwendig ist folgender Sachverhalt zu erkennen – und nahegelegt – auch anzunehmen: Krieg ist nicht etwa nur jene Kampfhandlungen „woanders“, die sich zwischen Parteien in althergebrachter Weise zum Ausdruck bringen.

Krieg beginnt bereits dort, wo natürliches Empfangen durch „Wollen, Kriegen und Erobern“ überlagert wird. Also in dem Moment, wenn man etwas haben will oder weggenommen bekommen soll (an dem man jedoch festzuhalten gedenkt). An dieser Stelle wird klar, dass sich nahezu jeder darin bewegt, solange er dies nicht hinterfragt. Die alte Ordnung ist auf „Krieg“ ausgelegt und ist der Motor von ca. 99,99% der Menschen.

Die Ursache hierfür ist das konventionell-traditionell beibehaltene Verhalten des Habens und Festhaltens, welches in der Gesellschaft als „Egoismus“ deklariert und als unvernünftig und „fortwährend“ zu betreuend beibehalten wird.

Daraus ergeben sich Vorgesetze jeder Art und Re-Gierungen: „Denn Gierige brauchen eine Re-Gierung.“

Solange dieser Sachverhalt nicht verstanden wird, braucht keiner von „Friedensvertrag“ sprechen zu wollen – erst recht nicht unter Zuhilfenahme von Gesetzen. Und schon gar nicht in der Situation, in der sich die Mehrheit aller Nationen gerade bewegen. Und somit wird auch die Aufgabe des Einzelnen erkennbar, wenn er am Ende nicht Teil des „Problems“ werden mag, also jener Teil des geistigen Prinzips der am Vergehen ist.

„Ja, aber die anderen verstehen das nicht.“ „Ich sehe niemand anderen außer dir.“

In der Regel stütze ich mich auf eigene Erfahrungen und greife das Geschriebene nicht aus einem dunklen Kohlenkeller auf. In vielen Gesprächen und Beobachtungen habe ich festgestellt, dass die Opfer über alles lauthals zu klagen wissen, doch wenn sie den Moment haben, jemanden erobern oder unterwerfen suchen, tun sie dies ohne zu zögern.
An dieser Stelle mag man mit mir nachsichtig sein, wenn ich mich selbst dafür hergab, um das Verhalten der anderen zu studieren. Ich bin halt auch gern Systemanalytiker.

Dem Individuum, der Gemeinschaft, eines oder mehrerer Völker kommt – neben dem geistigen Prinzip – ein weiteres hinzu und auch der Grund, warum Kriege geführt werden: das ökonomische Prinzip, was sich aus der Erhaltung der eigenen materiellen Struktur ergibt.

Und nun verbinden wir diese beiden Prinzipien in einer Wechselwirkung und dann wird klar, dass es Sinn macht, auf einer anderen Ebene, als die des gewöhnlichen Rechts in den Dialog zu gehen und der „Friedensvertrag“ etwas ist, was sich am Schluss ganz von selbst ergibt.

Was du bekämpfst, beruht auf deinen gewohnten Konditionierungen
Der einseitige – und wichtig zu wissen – natürliche! Zustand im Empfangen (also materielle Existenzsicherung) bei Geburt, wurde zwischen Mutter und Kind durch einen weiteren, einem geistigen Vertrag (Verhaltensmuster) aus der Gewohnheit heraus geschlossen und in Familie, Kindergarten, Schule und Beruf aufrechterhalten und weitergeführt.

Da die Mehrheit in diesem „Modus Operandi des geistigen Habens im Außen“ wie süchtige Zombies herumläuft und aus dem selben Vertrag entstandenes Verhalten der Projektion (im Außen; die anderen sind Schuld), statt einer Selbstreflektion unterwegs ist, ist Krieg natürlich das beste Mittel, sich wieder gegen die Veränderung des eigenen, geistigen Zustands mit allen technischen Mitteln zur Wehr setzen zu wollen.

Aus diesem Sachverhalt heraus kann man das Manko der Unvernunft förmlich ableiten und somit kommen die Vorgesetzen „berechtigt“ zum Einsatz und mit den Vorgesetzen, alle Methoden und Werkzeuge zur Behandlung der Unvernunft durch „Belohnung und Bestrafung“.

An dieser Stelle mag ich nur sagen, dass diese Methoden zur Gänze keine Daseinsberechtigung mehr haben. Das gilt für jeden, der von „der Neuen Zeit“ träumt und versucht, mit diese gewohnt alten Mitteln erreichen zu wollen.
Ich habe sie kennengelernt, die kleingeistigen Hetzer aus der dritten Reihe, die andere vorschicken, um ihre eigenen Rachgelüste ausleben lassen zu wollen. Ich warne jeden davor, sich derartiger Gedanken im Sinne einer „Beauftragung“ durch jene anzunehmen. Denn jeder ist selbst für sein eigenes Handeln verantwortlich.

Mit den Vorgesetzen kommt eine Organisationsform zustande, die sich zunächst „notwendig erscheinend“ (symbiotisch) über die Zeit zunehmend parasitär entwickelt. Die Hierarchie steht dann Kopf.
* (siehe unten) Dies findet seine Ursache in einem falsch gelernten Verständnis was Organisation selbst ist, wie auch einem mehrheitlich falsch gelernten Umgang mit wahrgenommenen Problemen, die bei ihrer „Lösung“ (Symptombekäpfung) nur zu weiteren Problemen führt.

Bei einer ökonomischen Struktur dient diese dazu, den materiellen Zustand des Individuums sowie seiner Gemeinschaft, im Umfeld ziel- und zweckgerichteter Aufgaben zu einem Gesamtergebnis beizutragen, um so die Lebensgrundlagen gewährleisten zu wollen.
Vorgesetze existieren nur, weil sie Entscheidungen für den Einzelnen treffen, da in der Regel alle für „unvernünftig“ gehalten werden und der Kontrolle bedürfen.

So nebenbei: die zugenommenen Kontrollen im Alltag sind auch ein Phänomen jener unvernünftigen Konditionierung! Also die beauftragten Unvernünftigen beobachten die Unvernünftigen und bestätigen den Auftraggebern den Zustand unvernünftigen Verhaltens. Wer dabei nicht bekloppt wird. 😀

„Du musst mal den Arzt wechseln! Du bist doch verrückt geblieben!“

Bei „Vorgesetzen“ können wir von Fremdregelmechanismen sprechen, die diametral den Selbstregelmechanismen gegenüberstehen. Und an dieser Stelle kommen wir im ersten Schritt von der künstlichen Ordnung der Hierarchie in die natürliche Form einer Organisation.

Selbstregelmechanismen sind vereinfacht ausgedrückt einer der Grundlagen, wo auch der Mensch im Sinne seiner ökonomischen Aufgabe, mit seine Kenntnissen und Fähigkeiten im Umfeld agiert – ohne Vorgesetze.

Ich weiß, dass jeder jetzt gerne wissen und erfahren mag, wie das weitergeht, um evtl. selbst etwas zu organisieren. Etwas Neues zu machen oder etwas umzustrukturieren, sind zwei paar Schuhe.
Reorganisation ökonomischer Strukturen bedarf neben der Erfahrung, einem technischem Ingenieursstudium, Betriebswirtschaft sowie einem Refa-Studium (REFA = Reichsausschuß für Arbeitszeitermittlung).

Man sieht: Reorganisation greift auf das Vorhandene zurück. Bei der „Reorganisation“ eines Bundesstaates, wo man keinen Zugriff auf Vorhandenes (Behördeneinrichtung) hat, auch keinen Sinn macht. Zumal das Geplante wieder nur ein Parasit der ökonomischen Strukturen wäre. Was mit Sicherheit erkannbar nicht mehr passieren wird, siehe: Umwandlung aller Verwaltungsstrukturen und staatlichen Funktionen in Unternehmen. Und diese haben alle keinen! Wertschöpfungscharakter.

Organisieren auf der Basis natürlicher Regelprinzipien hat jedoch nichts mit dem gewohnten, konventionell-traditionellen Verständnis über Organisation (die in der Regel nur auf Hierarchien basieren und durch Personalfreistellungen und Lohnkürzungen glänzen) zu tun.

Und an dieser Stelle befindet sich auf deutschem Boden ein Lösungsmodell zur systematischen Neuorientierung ökonomischer Strukturen auf Basis natürlicher Prinzipien – vereinfacht ausgedrückt.

Um einen Friedensvertrag am Ende zu unterschreiben, bedarf es eines Angebotes, um die überall vorzufindenden ökonomischen Strukturen den eigentlichen Zeichen der Zeit anpassen zu können.
Denn hierarchische Strukturen verwandeln* sich zunehmend in marode, die dann mit vermehrter „Energie durch kriegen“ aufrechterhalten werden wollen.

Wer darin eine Aufgabe sieht, mag also zunächst sein Leben „in Ordnung“ bringen, bevor er von „Reorgansisation“ sprechen mag – es sei denn, er versucht sich im Alten – was allerdings gerade untergeht.

„Wenn die Welt untergeht, dann höchstens die (Welt)anschauung.“ „Gut, dass man als Mensch zum Umdenken in der Lage ist.“

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Und somit gelangen wir wieder zum Ausgang dieses Beitrags.

P.S. In einer Neuorientierung ist der Nebeneffekt die Freiheit – jener Zustand vom Abhandensein von Fremdbestimmung. Das ist doch mal was.

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