Wenn’s nur dann stimmt, wenn’s von „außen“ kommt

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,738245,00.htm (Spiegel)

Sich von rein äußerlichen Zuständen abhängig zu machen, ist kein gesunder Weg. Denn dies funktioniert nur wenn im „Inneren“ die Funktionalität gewährleistet ist. Davon ist jedoch die Mehrheit der ökonomischen Strukturen Lichtjahre entfernt. Diese Zahl sollte man sich immer vor Augen halten:

Das Handelsblatt veröffentlichte am 23. 9. 2005: „Immer beschäftigt, aber nicht effizient“, eine der spektakulärsten Zahlen der deutschen Wirtschaftsgeschichte:

Die verschwendete Zeit in deutschen Firmen verschlingt jährlich 219. 000. 000. 000.- (219 Mrd. Euro) oder 9,7 % des BIP.

Eine – laut Handelsblatt – jährlich durch Trödelei, Trägheit, Bequemlichkeit, Passivität, nicht endende IT-Experimente, Fehlhandlungen und prozessbehindernde Maßnahmen, sinn- und nutzlos vergeudete Summe.

Um nun inhaltlich auf die vorangegangene Aussage näher einzugehen: Klassisch würde man jetzt die betreffenden Menschen zur Verantwortung ziehen und entsprechend in gewohnter Weise handeln.

Doch kaum jemand macht sich Gedanken um Wechselwirkungen in Prozessen. Der Mensch versucht mit dem vorhandenen Wissen, der Methode der „Problembekämpfung“ mehr Klarheit zu schaffen. Tatsächliche Ursachen bleiben meist im Hintergrund verborgen, beeinträchtigen weiter das System „Unternehmen“, aus der „Lösung“ wird über die Zeit wieder ein Problem.

Gerade mit derartigen Konstellation muss sich der Mensch täglich auseinandersetzen.

Und jeder denkt es sei normal.

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