What if…

(v1.4, optimiert) Das Handeln ist stets ein sichtbares Zeichen, was sich aus den Denk- und Verhaltensweisen ergibt – nicht das Reden selbst. So manches geht leicht von den Lippen, während die Übersicht fehlt und sich am Ende doch herausstellt, dass das Gepriesene, doch nicht dem Ziel entsprach, was man sich zunächst erhoffte.

Während sich die klassische Politik mit der Fernsehserie „Klima“ weltweit noch einen Namen zu machen versucht, verbirgt sich dahinter lediglich der Aufruf an den Einzelnen, den Gedanken- und Handlungshorizont seines Tuns und seiner Auswirkungen und damit verbundener Rückmeldungen näher zu betrachten, darüber zu reflektieren und sein Handeln entsprechend anzupassen.

Das funktioniert übrigens nicht, wenn Vorgesetzte einem sagen, was „gut und richtig“ sein soll und das Vorgegebene dann brav und artig eingehalten wird, was sich für den gewohnten Denker durch eine Belohnung (Anerkennung seines Handelns) zum Ausdruck bringt. Das Geld, was man ja haben „müsse“, dient so zur Rechtfertigung des Getanen. Darüber hinaus:

„Für mein Handeln trägt mein Vorgesetzter die volle Verantwortung.“ Polizeibediensteter in Bamberg, 2015

Mangelndes Selbstbewusstsein ist ein Phänomen klassisch erfahrener Erziehung, da nicht nur dies, die notwendige Fremdbestimmung, zur Aufrechterhaltung der alten Ordnung (in der Organisationsform der Hierarchie) negativ beeinträchtigt.

In so manchem Gespräch, wenn es um ein Umdenken geht, kam in der Regel die Aussage: „Ja, wie soll man das denn den anderen beibringen? Die verstehen doch gar nichts!“

Warum sollte man „den anderen“ etwas beibringen? Die Aufgabe besteht darin, es selbst zu verstehen und zu verinnerlichen. Erst dann ändert sich etwas.

Lediglich in der Schule hat man das Lernen „falsch“ beigebracht bekommen, da ein „Vortänzer“ die Aufgabe bekam, es „den anderen“ beizubringen, was er in der Regel auch nur mit Hilfe von Noten (Abgestuftes Werkzeug der Bewertung durch Belohnung und Bestrafung), als sichtbarer Ausdruck für „artiges Lernen des Vorgegebenen“ vermochte.

Dies, weil man den Kindern im Vorfeld (in der Familie) bereits beigebracht (ankonditioniert) hatte, dass man artig sein soll, sonst hätte man ein Problem.

„Wenn es dir nicht passt, kannst du ja ausziehen.“ Vater zu seinem zehnjährigen Sohn

Man darf sich nicht wundern, wenn die Gesellschaft ihren eigenen Untergang heranzieht.
Das ist auch gut so. Denn nur so kann etwas Neues entstehen. Dazu ist es notwendig, das Alte nur in Frage zu stellen.
Die Aufgabe besteht nicht einfach darin, irgendwelche erkorenen „Widersacher“ durch gewohnte Verdrängungskonzepte zu beseitigen.

„Die Rache ist mein; ich will vergelten. Zu seiner Zeit soll ihr Fuß gleiten; denn die Zeit ihres Unglücks ist nahe, und was über sie kommen soll, eilt herzu.“ 5. Mose 32: 35

Da hat der Moses ordentlich „auf die Kacke gehauen“, doch im Grunde genommen meint er nur: Es regelt sich von selbst.

Ich mag Probleme, denn handhabe ich diese seit längerem als Herausforderungen, um das System in Frage zu stellen. Dazu muss ich niemanden verdrängen oder abschaffen, denn das regelt sich – wie gesagt – dann von selbst.

Die Natur mit ihren Klima(Prozessen), eine Ebene auf der der gewohnte Mensch meint nicht zu denken brauchen, kommt jedoch auch ohne den Menschen – besser: ohne die aktuelle Ausgabe seiner Denk- und Verhaltensweisen (menschliche Prozessebene) aus.

Es ist im Übrigen nicht der Stärkere, der überlebt, sondern derjenige, der die Natur und ihre Mechanismen versteht – letztlich nur in sich zu erkennen braucht, die nur durch künstliche (anerzogene) Regelwerke überlagert sind. Hausaufgabe.

Übrigens wird die ganze Klima-Hysterie auch veranstaltet, um sich auf der einen Seite die anerzogenen Ängsten zunutze zu machen, während dahinter die Absicht steht, die „Klimakonzepte“ gegen Entgelt und Dauerbeschäftigung propagieren wollen.
Ungewollt legt man den Menschen jedoch nahe, sich über die Verantwortung für das eigene Handeln Gedanken zu machen, was jene in der Regel mit einer Wahl abzugeben meinen, um noch mehr Zeit zum Arbeiten und Geld verdienen zu haben. Alles andere interessiert nicht, was sie zu fremdgesteuerten, unvernünftigen und gewissenlosen Sklaven werden lässt, die sich selbst „entleben“.

Was unter Klimaschutz verstanden wird, ist im Rahmen gewohnter Denke ungefähr so, als wollten sich ein paar Fische in einem Aquarium selbst dazu ermächtigen und dafür zu sorgen, dass niemand von außen Kratzer an die Scheibe macht. Soviel zur gesellschaftlichen, gelegentlich mit „rechtmäßig“ erworbenen Doktortiteln ausgestattete, gesellschaftliche Randgruppe der Politiker und im Hintergrund der Geldleiher.

Ich selbst war immer nur ein mittelmäßiger Schüler. Als klassisch ausgedrückt – meine Söhne die Schule besuchten, stellt sich schnell heraus, dass ihre Hochsensibilität und Hochbegabung in einem konventionellen Umfeld recht schnell zum Problem (auch für das Umfeld) werden würde. Mobbing ist lediglich die unbewusste Absicht, fremde Denk- und Verhaltensweisen aus dem gewohnten Umfeld entsorgen zu wollen.

Eines Tages kam mein 12-jähriger Sohn Maximilian zu mir.
„Du, Papa? Du hast doch gerade die Avocado gekauft.“ „Ja.“
„Und nun hast du den Kern gepflanzt.“ „Ja.“
„Und sicher willst Du, daß auch etwas wächst.“ „Ja.“
„Und wenn es dann gewachsen ist, dann willst du sicher auch ernten.“ „Klar, deshalb habe ich das auch gemacht.“
Mein Sohn umfasste meinen Oberarm, schaute mir in die Augen und sagte leise: „Papa, das hast du gut gemacht.“
Ich fühlte mich geschmeichelt und da umfasste er plötzlich nochmals meinen Oberarm, schaute und sagte: „Das ist aber auch wiederum schlecht.“
Ich war sichtlich verwirrt und fragte warum. „Weil der Mann, der dir die Avocado verkauft hat, kein Geschäft mehr mit dir machen kann.“

Wenn ein Mensch nur dann zur Gruppe gehört, wenn er schlechte Noten schreibt und sonst getriezt wird, stellt sich die Frage: Sollte man so einen Zirkus überhaupt mitmachen? Nein.
Ein System, was nur darauf ausgelegt ist, ständig gleichgeschaltete Menschen produzieren zu wollen, das stellt man in Frage.

In einer anderen Schule ging das sogar soweit, dass Schüler mit einer durch Computer veränderten Stimme zuhause anriefen, um Märchenstunden über – klassisch ausgedrückt – meine Söhne erzählen zu wollen. Ich hatte es damals aufgezeichnet und auf einem Elternabend darüber berichtet. Es war in der Familie auch bekannt, wer der Sprecher war. Ich enttarnte ihn bereits am Telefon.

Zwar wurde sich am Elternabend darüber aufgeregt, dennoch wurde es toleriert.

Der Mensch in der Rolle als Klassenlehrer hatte recht wenig Rückgrat. Beim Zelten zog die Mehrheit der Schüler am Lagerfeuer offen(!) über ihn her.

Einer „meiner Söhne“ beendete im Übrigen das ganze „Schulgewurschtel“, den Terror und das Mobbing, indem er keine Leistungen mehr brachte und absichtlich(!) schlechte Noten schrieb. Am Ende schrieb er sogar seinen Namen nicht mehr auf eine Klassenarbeit.
Dieser Umstand eskalierte dann zu einer mir sehr recht kommenden Katastrophe, wo ich mich erst so recht zuhause fühle und dann einschritt – gegen die Schule.
Da sich zunächst auch herausstellte, dass niemand wirklich an einer Lösung interessiert war, man verkroch sich hinter Pöstchen und fehlendem Mitgefühl, hat es mir dann gereicht.

Ich mache so etwas auf meine Art und sehe die Dinge dann als sportliche Herausforderung, während der Teilnehmer in der Rolle als „Sparringspartner“ meist überfordert ist.
So offenbart er seine Werkzeuge und Methoden, die mir dann wieder genüge, um sie in Frage zu stellen und mittlerweile das gesamte System. Er verrät und  offenbart sich und auch das System, nach dem jene handeln.

„So. Und sie beide sind diejenigen, die hier die Vertrauensbonbons verteilen?“ Zu zwei Lehrern, die meinten sich über das Leben anderer erheben zu wollen.

Mein Sohn ist, nach seiner öffentlichen Diffamierung (wegen der fehlenden Benamung der Arbeit) durch die Klassenlehrerin vor der Klasse, nicht mehr in die Schule gegangen. Ihm ging es danach nicht mehr so gut. Man bedenke: hochbegabt und hochsensibel im Affenstall.
Mein anderer Sohn versuchte sich noch eine Weile in der Anpassung. Ich schrieb der Geschäftsleitung einem langen letzten Brief, in meinem üblichen Stil, dann ging er nicht mehr dort hin.

In einem letzten Dialog warf man mir vor, ich hätte kein Schuldempfinden (was dem Vater also zum Hauptverantwortlichen Aufseher über seine Untergebenen machen soll). Das mit dem fehlenden Schuldempfinden, fiel mir im Übrigen auch das erste Mal auf. Danke für den Hinweis.
Gewohntes praktiziertes Schuldempfinden ist nur ein anerzogenes Mittel, dass sich der „andere“ über ihn erheben kann. Auf der anderen Seite gab es auch genug, die sich selbst unterwarfen, um später eine Erhebung vorwerfen zu wollen.

Direktor: „Es geht nicht um die Kinder!“ Ich: „Es geht immer um die Kinder.“ Dann verkroch er sich hinter seinem Vorgesetzten.

Mein letzter Satz im Gespräch war – nach einer inszenierten(!), theatralischen Pause: „Tun sie einfach das, was sie für richtig halten.“

Ich mache solch einen Mist gerne mit, weil sich auf diese Art und Weise das System offenbart. Da ich nicht mehr so „funktioniere“, wie man sich das erhofft, entsorgen sich die Akteure nur selbst, weil sie sich mit dem Gesagten letztlich nur selbst schaden. Das lässt man dann einfach nur zu.

Ein System, was den Prozess der Hörigkeit nur weiter zu verfestigen beabsichtigt, hat im Kern keine Daseinsberechtigung. Es ist nur dazu da ist, um in Frage gestellt zu werden – die Bedingung, warum es vorhanden ist.

„Eine alte Frau steigt in den überfüllten Bus. Auf einem Platz sitzt eine dunkelhäutige Frau. Die alte Frau meint: „Früher wäre man aufgestanden.“ Darauf die dunkelhäutige Frau: „Früher hätte man sie gegessen.“

Die Mehrheit der – sage ich mal – „Gutmenschen“, ist sich nicht wirklich bewusst, dass sie an einem System teilnehmen, was sich vom Grundkonzept her gegen das Leben selbst wendet, was sie mit arbeiten und Geld verdienen selbst am Leben halten.
Die belohnte Aufrechterhaltung dieses Zustandes, geschieht durch Geld und dmait verbundener Fremdsteuerung der Massen und auf der anderen Seite dem Glaube, dass mit Zahlen bedrucktes Papier, einen Wert haben soll.

Die meisten sind sich darüber nicht bewusst, dass sie durch ihre anerzogene isolierte Betrachtung, an einem größeren „Vergehen“ teilnehmen, was man im Übrigen durch Vorhaltung „anderer schwerer Verbrechen“ zu überdecken versucht.

Anerzogene Schuld lässt die Fleißigen fleißig sein – bei gelegentlicher Auffrischung. „Die Kuh bekommt man nur von der Arktis“, indem man das System in Frage stellt und nicht mit gewohnter einfacher Denke bewaffnet versucht, „Schuldige“ finden zu wollen.

P.S. Und nur wer sich den Regeln des Systems, seiner Methoden, Werkzeuge, Konventionen und „Götter“ unterwirft und bereit ist, sich belohnt selbst zu „vergessen“ (im Kern geht es um menschlich-persönliche Entwicklung, nicht vordringlich um beruflich-persönliche im Rahmen belohnter Fremdbestimmung), „gehört“ dazu.

„Vater, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun.“ Lukas 23, 34, Satz 1

Musikalische Untermalung: