Wie es Euch gefällt. Wie? Es gefällt Euch?

War gerade im offenen Raum, hier und da mal ein paar Beiträge überfliegen. Und wie ich so schaue, wird mir klar, dass sich viel zu viel am alten festgeklammert wird, wo „Deutschland“ leben muss und wenn „wir“ sterben müssen. Wer auch immer „wir“ sein mag.
Ich kann das sehr gut nachempfinden, wenn man nach etwas Ausschau hält, was man kennt und gewillt ist, es beibehalten zu wollen.

Da juckt es mir immer in den Fingern, einen Kommentar zu schreiben, doch bis auf Schweigen oder übliche Verteidigungsalgorithmen, verbunden mit der Erwartung, der Lösung in einem Satz, die dann jedes „Kind“ verstehen soll, „isses a weng dönn“.

Woanders hört ein Blog-Betreiber auf, nach wie vor in gewohnter Denke unterwegs, die üblichen Symptome und Bekanntes aufzählend und vertiefend.
Wer nur Problem sehen mag, hat schon aufgegeben. Und wer mag schon aufgeben?

Auf Youtube wird zensiert. Das kann ich auch verstehen. Denn es macht Sinn, das Gestern mit seinen fortlaufenden Vorhaltungen mal sein zu lassen, statt es immer wieder aufzuwärmen und als hoffnungsvolles Morgen anpreisen zu wollen.

Doch vielleicht gefällt der Mehrheit die Rolle der Klagenden, Beschwerenden und Greinenden. Bis jetzt hat sich noch keiner gemeldet, der was anderes behauptet hat.

„Deutschland muss leben und wenn wir sterben“. Mal ehrlich, wer lässt für ein fiktives Gebilde schon sein Leben? Staaten bestehen aus Personen, auf die die Gesetze zugreifen. Und wie war das mal? Personen sind Fiktionen? Demnach ist alles, was aus ihnen besteht ebenfalls fiktiv, ebenso wie auch die Gesetze.

Warum greifen Gesetze auf eine Person (Persönlichkeit, „Ich“) zu? Weil der Inhaber der Person, sich an den in seiner Person abgelegten Programmierungen festhält, die erst seine Betreuung ermöglicht, bzw. notwendig macht. (Hinweis: die gesellschaftlich tolerierte und betreuungswürdige Unvernunft und Gewissenlosigkeit).

Und was die Gestriggläubigkeit betrifft, beruht sie auf einer Konditionierung in der Regel geschehen in der Kindheit, die sich aus einer Bestrafung für eigenständiges Weiterdenken ergab, mit dem Ergebnis: Gestern war alles besser, verbunden mit Wehklagen bei Veränderungen.

Deutscher Mut zur Voraussicht, scheint irgendwie vergessen zu sein. Viel zu sehr wird sich mit Problemen beschäftigt, diese zu mächtigen Trümmerbergen aufgeschüttet und die Aufklärer-Blogs formschön damit abgefüllt.

Probleme feststellen, ist „einfach“. Zudem schaffen Probleme Aufmerksamkeit, vielleicht weil man sich auf diese Weise auch in einem Klageliedchen(?) geeint sieht. Das klingt jetzt extra provokant.

Warum es provokant klingt? Weil mir an den vielen Menschen gelegen ist, sonst würde ich mir den ganzen Zinnober mit der Schreiberei sparen und hätte – in  der Tat – meine Ruhe.

Wie wäre es mit einem lösungsorientierten Denken… was über gewohnte Verdrängungskonzepte hinausgeht?

Wir haben eine echt tolle Aufgabe und was tut sich? Es wird nach gestern geschielt und versucht, die alte Soße wieder aufwärmen zu wollen.

„Mittlerweile wird der Begriff „Reichsbürger“ recht einfach gehandhabt. Man kann darin den Versuch der Stigmatisierung erkennen, um alles, was nicht in konventionell-traditionelle Denk- und Verhaltensmuster passt, damit belegen zu wollen. Auch erkennbar, dass die Rechtslage in der Tat sich lediglich als reines Glaubensgebilde selbst(!) enttarnt.
Das Stigma läuft nach dem Prinzip: „Du bist solange gut, solange mir dies gefällt.“ Das ist im Kern schon die ganze Nummer. Dass wir es mit grundsätzlichen Umwälzungen in Form eines Paradigmenwechsels zu tun haben, scheint kaum jemand öffentlich nachvollziehen zu wollen. Denn aus dieser Sicht, reduzieren sich „BRD“ und „DR“ insgesamt auf zwei subatomare Randerscheinungen in der Weltgeschichte
.“ Kommentar auf Focus Online

Es geht auch nicht darum in oder nicht in einer „Szene“ zu sein, sondern darüber hinaus alles hinter sich zu lassen, was man sich bisher aufgeknobelt hat.

Ist das nicht eine treffliche Herausforderung für den deutschsprachigen Raum?

Und? Was is’ jetz’? Auf geht’s! 😀

P.S. Habe Verstand, Dich Deines eigenen Mutes zu bemächtigen.

Musikalische Untermalung:

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