Wie ich mir die Welt (für mich) vorstelle, Teil 1

Ich habe mir gerade gedacht, es einmal vollkommen anders zu schreiben. Das liegt auch daran, dass mich die anderen Themen im Kern nicht mehr interessieren. So manche Info poste ich nur noch, weil ich das Gefühl habe, jemandem könnte es zur Hilfe gereichen.

Kurz ausgedrückt: Für alle wünsche ich mir, dass für sie die Zeit kommt, wo sie wieder gemeinsam miteinander lachen können. Wie es zustande kommt, kann ich mir nicht vorstellen, jedoch das Bild schon. Mehr braucht es für mich auch nicht.

Ich arbeite seit über elf Jahren an einem Thema, bei dessen Darstellung som anchen Anwesenden relativ schnell das Weite suchen lässt und überfordert ist.
Das liegt daran, dass ich am Anfang davon ausgegangen bin, die Menschen wären sich ähnlich. Ähnlich im Denken, ähnlich in den Themen. Doch musste ich bis heute feststellen, dass sie alles andere als gleich oder ähnlich sind.
Das liegt auch an ihrer Aufgabe, wenn sie sich über ihre mal bewusst sind.

Sehr oft habe ich gehört, dass sich kaum jemand mit diesen meinen Themen beschäftigt. Und da sich niemand anderer dieser Aufgabe angenommen hat, wurde sie zu meiner.

Als ich in 2005 noch als Medienentwickler tätig mit dem Thema „Schubäus‘ Modell und Ökonomie“ begann, war mir die Tragweite der damit verbundenen Aufgabe alles andere als klar. Das kam erst viel später und ab diesem Moment gab es auch kein Zurück mehr.

Das hat auch nichts mit diesen „Reichsthemen und Staatsangehörigkeiten“ zu tun, die haben darin keinerlei Bedeutung. Es ist die Art des Denkens an sich, was wohl so manchem ein Warnsignal zu sein scheint, warum ich mich dann mit dem Rechtsthemen beschäftigt habe. Nicht umsonst wurde in 2006 das Unternehmen finanziell ausgeplündert und dadurch unterwandert. Das ist mir aber gleich.

„Watson, wo ist meine Pfeife?“

Mich kann nichts aufhalten, noch nicht einmal wenn die Jungens vom Sonnenstaatland irgendeinen Blödsinn über mich posten, während sie in einem Dialog mit mir, zwei Tage nicht wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Wie ich mich fühle und die Welt für mich sehe
Ich erkenne, dass ich nicht hierher gehöre. Das schreibe ich hier und heute, glaube ich, das erste Mal.
Die Menschen sind mir fremd, fippsig, willkürlich und permanent mit irgendeiner Unsicherheit über möglichen Kontrollverlust verwachsen – ob sie 20, 50, 60 oder 80, männlich oder weiblich sind.
In dieser Zeit wird sehr deutlich, wer das ganze Leben nichts gelernt hat und nur auf dem Wissen anderer sein Leben begründete.

Ich komme mir wie Joshua Bell vor, der einen Monat im Eingangsbereich einer U-Bahnstation stand und mit Geigespielen nicht einmal 40 Dollar am Tage damit machte und niemand ihn erkannte.

Wenn ich in Fulda über dem Universitätsplatz gegangen bin, war ich in einer Menschenmenge stets für mich. Es ist wie das Betrachten einer Parallelwelt – fremdartig.

wz12013 stand ich im Wohnzimmer und hatte das erste Mal Heimweh – obwohl ich in dem Moment „zuhause“ war. Ich weiß nun, dass ich nicht wie die Mehrheit bin. Habe jedoch immer versucht, ein Teil von ihr zu sein. Diesen Gedanken habe ich letztendlich hinter mir gelassen, denn es ist Wunschdenken.

Nun sind es über elf Jahre her, wo ich mir zur Aufgaben gemacht habe, über Schubäus‘ Modell zu schreiben, zu informieren, zu telefonieren und es darzulegen.
In 2013 kam ein weiteres Thema hinzu: „Gesellschaft“, und danach wurde alles noch abenteuerlicher. Von Anfang an war mir der Preis, den ich zu zahlen hatte bewusst.
Denn was nutzt eine Welt, in der lange Gesichter und Klagen den Tag füllen? Allenfalls als Aufforderung, dass da noch etwas anders sein muss, als das, was man kennt.

Da ich Menschen auf Augenhöhe begegne, stellt sich bis heute jedoch heraus, dass sie einem selbst noch lange nicht auf Augenhöhe begegnen wollen. Denn sind sie voller Angst und Misstrauen, man könne ihnen etwas wegnehmen. Als ob Besitz das Einzige auf der Welt sei. Und so musste ich feststellen, dass das Können den Unterschied in dieser Welt ausmacht und hier viel gemauschelt, getäuscht und getrickst wird.

„Am falschen Ort, zur falschen Zeit bedeutet immer, dass man etwas zu lernen hat.“

Ob die anderen meine Themen verstehen, liegt bei ihnen selbst. Es steht im Netz und wer was wissen mag, halte ich auch Vorträge.

Im Kern habe ich meine Aufgabe darüber zu berichten erfüllt: Ökonomie und Gesellschaft. Erst die Tage habe ich einen Brief nach Amerika, einen nach England und einen per Internet nach Russland gesendet.

Sich eine Welt vorzustellen, wo die wesentlichen Dinge wieder funktionieren, ist wahrlich eine Herausforderung. Ich kann dabei immer nur von mir sprechen. Denn letztlich liegt es an jedem selbst, was er daraus macht. Und Ungläubige habe ich auch genug kennen gelernt, abgesehen von den vielen falschen Propheten.

Es ist schon interessant, mit einer anderen Denkweise die Dinge zu betrachten und an etwas Wunderbarem teilzuhaben, wenn es einem auch mehr als nur Gelassenheit zu haben abverlangt.

So stelle ich mir meine jetzt eigene Zukunft vor, dass ich im Schubäus Modell die Aufgabe der Kommunikation weiter innehabe und in einer grenzenlosen Welt unterwegs bin. Warum ich so fest daran glaube? Ganz einfach, weil es keine abstrusen Theorien sind, auf denen sich diese Vorstellungen entwickeln.

Für so manche mögen es Theorien sein. Das liegt jedoch nur daran, dass die meisten davon keine wirkliche Ahnung haben. Das musste ich ebenfalls über die letzten Jahre mit Erschrecken feststellen. Und dass sich jene um alles Mögliche kümmern, nur das nicht, was wirklich wichtig ist, da es für sie als unmöglich erscheint.

„Da sieht man wieder, wie die Schule funktioniert: Sie bringt dir alles bei, was du später nur in einer Sendung „Wer wird Millionär?“ gebrauchen kannst, jedoch nur vor dem Fernseher sitzt, weil du dich nicht anzurufen traust.“

Die große Mehrheit (ca. 99,9%) wird in ein System hineingeboren, wo sie als Nutzer des Systems aufwächst und das System noch nicht einmal wahrnimmt – lediglich seine Auswirkungen.
Aus meinen Erfahrungen der letzten Jahre wollen sie es auch nicht wissen. Wenn ich davon spreche, kann ich ihre Gehirnwindungen knarren und das „Klick“ hören, wenn sie sich ausgeklinkt haben.

Die Gesamtsituation kann man ungefähr so beschreiben: Diese 99,9% sind Seeleute, die auf einem Schiff aufwachsen, welches sie noch nie von außen gesehen haben. Sie schauen aufs Meer und gehen ihren Aufgaben nach.

Die restlichen 0,1% sind Schiffbauer, die immer dann benötigt werden, wenn es für das Schiff Zeit wird, ins Dock zu fahren. Und mittlerweile hat das Schiff ordentlich Schlagseite.

Der Schiffbauer muss wissen, was das Schiff wieder auf Fahrt bringt und was die einzelnen Aufgaben der Seeleute betrifft – vom Jungmatrosen, über den Smutje, den Maat bis zum Kapitän. Er selbst war einmal Seemann, bis er Schiffbauer wurde. Wenn das Schiff wieder seetüchtig ist, ist die Aufgabe des Schiffbauers erfüllt und die Fahrt kann für die Seeleute weitergehen.

Was mich bei meiner Aufgabe so in der Ruhe lässt: Wer schon einmal Telefonate geführt hat, wo mit 100 bis 200 Millionen US-Dollar oder einer Anfrage aus Indien, die Versorgungskette zwischen 500 Millionen Farmern und 1,3 Milliarden Menschen neu zu orientieren, die Bedeutung des Modells plötzlich klar wird, wird mich verstehen und nicht mehr diskutieren.

Projekte durchführen, die komplexe Strukturen langsam wieder einfach werden lassen, wo anschließend Arbeit nicht mehr als Arbeit erfasst, sondern sich in ein einfaches Tun verwandelt, das ist das, was mir selbst Freude bereitet. Denn die Welt befreit sich nicht über eine Staatsangehörigkeit.

Ich mag in einem Haus an der Küste wohnen, was den Menschen, die mir nahestehen und mit denen ich zusammenarbeite offen steht. Wo „Erbsen zählen“, wie ich es seit Jahren hier in Deutschland bei den Menschen erlebe, der Vergangenheit angehört – ebenso wie lästige Detailkrämerei oder wenn die Angst, morgen nichts mehr zu haben, das Denken der Leute bestimmt. Ich bin auch in meinem Heimatort zuhause.

Mich wundert es nicht, dass diese Denke, dem Wandel und der Welt von Morgen im Wege stehen und jene, die sich daran festklammern dabei munter alles Unkonventionelle kategorisch ablehnen. Die deutschen Denkmuster stehen in der Tat im Wege.

Ich habe aufgehört in einer Menschenmasse nach jenen zu suchen, da ich Menschen traf, die zuerst fragten, was sie bekämen, bevor sie etwas zu tun bereit waren. Jene brauchte es nur, um zu erkennen, dass man selbst anders ist.

Mit Menschen zusammenarbeiten, wo barrierefreies Denken vollkommen normal ist, wo Menschen Teil meines Lebensumfeldes sind, die mich in dieser jetzigen Zeit begleitet haben, man sich gegenseitig half und beistand, beisteht. Meine Söhne – einfach da, wenn immer ihnen danach ist – und vielleicht auch eine neue Liebe.

Sie sind einfach da und bewegen sich vollkommen frei. Es fühlt sich fast wie ein Schweben an. Ein Umfeld, wo Sonne und Wärme die Herzen erfüllt und die Diskussionen ums Geld nur noch eine dunkle Erinnerung aus der Vergangenheit darstellt.

Wo es einen vollen Kühlschrank, ein warmes Bett und Wohlstand ohne Übertreibungen und vor allem ohne Diskussion gibt.

Wo Menschen einander auf Augenhöhe begegnen, man sich einfach versteht und die Bedeutung des notwendigen Denkens und Tuns einfach klar ist – locker, leicht, einfach und klar. Man gibt man empfängt – einfach so.

Das Haus selbst ist sehr groß, und von der Sonne durchflutet und in der Abendsonne kann ich auf der Terrasse stehend den Trawler raus aufs Meer fahren sehen und die Möwen, die ihm folgen.
Zur Linken des Hauses, ein kleiner Wald mit Tannen und zur Linken die Sanddünen, die an den Klippen enden und bis zum etwa einen halben Kilometer entfernten Leuchtturm auf einer kleinen Landzunge reichen.

Über eine Steintreppe links neben der Terrasse gelangt man hinab zum Strand. Gerade höre ich das Meer rauschen. Die Sonne steht tief und meine Hände ruhen auf einem warmen Handlauf aus Edelstahl. Ich kann die Wärme der untergehenden Sonne spüren und das Meerwasser riechen. Heute Abend wird es frischen Fisch geben.

Das Wohnzimmer durch die Terrassentür betretend, alles licht und hell.

Links eine Tür zur Bibliothek. Rechts vom offen gestalteten Wohnzimmer befinden sich eine kleine Bar und weiter hinten das Badezimmer.

Direkt an der Glasfront gelangt man innerhalb des Wohnraumes über eine umrahmende zweistufige Treppe in eine etwas tiefer gelegenen Bereich, wo sich in der Mitte eine Feuerstelle befindet und darum gemütliche Sitzmöbel angeordnet sind.

Über eine Treppe am hinteren Ende des Zimmers gelangt man zu einem Zimmer mit einer kleinen Terrasse oberhalb des Badezimmers.

Vor dem Wohnzimmer befindet sich der Eingangsbereich. Über eine Treppe findet man den Weg zu den beiden Gästezimmern mit einer weiteren kleinen Terrasse über der Bibliothek. Über eine dreistufige Eingangstreppe durch die Doppeltür betritt man den Eingangsbereich. Die Treppe nach oben zur rechten, den Eingang zur Küche zur Linken.

In der Küche steht der Herd in der Mitte des Raumes mit einer Abzugshaube. Im hinteren Bereich eine Tür, die in den Keller führt.

Große Fenster lassen einen unbeschwerten Blick in den Garten mit Blumen und Sträuchern das Hantieren leicht erscheinen. Ein Blick hinaus und nahe am Fenster geht nach links ein Steinweg zum kleinen Vorplatz, wo man bei den hohen Sträuchern den Wagen parken kann. Blickt man den Weg entlang nach rechts, gelangt man um das Haus herum über eine schmale Treppe auf eine kleine Terrasse.

Wenn ich zum Meer hinaus und zur Rechten schaue, kann ich entlang der Sanddünen einen alten Handlauf aus verwittertem Holz erkennen, der einst den Weg am Klippenrand bis zum Leuchtturm hinüber markierte. Geht man vom Vorplatz rechts neben dem Haus den Weg entlang, gelangt man zu einer kleinen Treppe, die eine Etage nach unten führt und eine Tür zu einem Wohn- und Arbeitsbereich unterhalb der Terrasse freigibt, mit Blick auf das Meer.

Ich spreche immer viel von Arbeit. Jedoch empfinde ich das, was ich tue, nicht als Arbeit im gewohnten Sinne, denn sie fällt mir einfach nur leicht. Ich brauche mich nicht zu quälen oder deswegen gereizt sein – weil ich einfach nur das tue, was ich am besten kann und mit mir die Kollegen, die dies ebenfalls tun. Auch das habe ich in der Vergangenheit bereits erlebt, wie erfolgreich dies sein kann. Wenn man das macht, was man am besten kann, verliert Arbeit und der Gedanke an Geld jegliche Bedeutung, denn alles kommt dann zu einem von selbst.

Die Aufgabe, riesig, der Mut und Entschlossenheit zum Handeln sind vorhanden.

Wie es geht, auch.

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