Wie man die Leute manipuliert

Gedanken über die Aussagen der Politik und der Art und Weise, wie mit dem sogenannten „Volk und seinen Bedürfnissen“ umgegangen wird, ist ein übliches Szenario.
Kaum jemand erkennt darin die Notwendigkeit, dass das sogenannte „Volk“ endlich mal aufwachen soll, während es sich dem „Diktat“ als „Victim of Circumstance“ unterwirft, weiter an seiner Lebensqualität den Veränderungen „entgegenspart“ und häufig alles dabei ignorieren, was seinen Lebensstandard gefährden könnte.

Auf der anderen Seite gibt es jene, die sich lauthals über die abstrusen Polit-Aussagen aufzuregen wissen, während sie durch ihre Konditionierungen manipulierbar genau dahin geführt werden das zu tun, was sie sollen: ins Nachdenken, besser ins Denken zu kommen.

„Wenn Du willst, dass jemand das tut, was Du willst, so erzähle ihm vom Gegenteil.“

Das mag jetzt vielleicht etwas zu einfach gedacht erscheinen, macht jedoch bei dem ganzen Tamtam Sinn, wenn es darum geht, dass es nicht damit getan ist, nur einfach gegen die alles zu sein, da es sich bei diesem Verhalten nur um ein Verdrängungsprinzip handelt.
Das heißt jedoch nicht, dass man das Dargebotene umgekehrt einfach annehmen soll. Es geht ums Weiterdenken – also über das Gewohnte hinaus!!!

Ich finde es gut, wenn die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird, da es sich in der Regel nicht um Meinungen, sondern nur um Kopien von Meinungen handelt.
Ärgert sich an dieser Stelle nun so mancher Leser? Gut. Dann ist es an seiner Aufgabe über das Gewohnte hinauszudenken, was das Alte schlichtweg überflüssig macht und nicht einfach damit getan ist, es nur einfach verdrängen (bekämpfen) zu wollen. Gehirnschmalz ist gefragt.

Was die Politik ihren Schößlingen niemals selbst sagen würde ist, dass man die Schößlinge bisher gar nicht aus der betreuten und wohlbehüteten Kindheit heraus entlassen und über die beibehaltene Unvernunft die Betreuung einfach nur fortgeführt hat.

Was Meinungen betrifft, so gibt es mehrere Kategorien von Meinungsträgern. Einige davon sind –

  • jene, die sich ihres belohnten Vorteils willen keine leisten und schweigen,
  • jene, die sich ihres belohnten Vorteils willen die Meinung des Belohnenden leisten und wenn sie mal aufmucken, artig kuschen,
  • jene, denen der Prozess der (eigenen) Meinungsbildung schlichtweg zu anstrengend ist,
  • jene, die sich dem Willen nicht unterwerfen, jedoch lieber eine Meinung der Masse annehmen, aus der Angst heraus auch da ausgegrenzt zu werden und es sich aus Sicht des Systems bereits um eine widerständliche Meinung handelt.
  • und jene, die sich dem Willen nicht unterwerfen und sich eine eigene, aus der Sicht des Systems widerständliche Meinung bilden.

An dieser Stelle mag ich eine konstruktiv-destruktive Kritik anbringen – je nach dem, wie man sie deuten mag: Es nutzt wenig, sich an den Rockzipfeln der alten Ordnung festzuhalten.

Was das Rechtssystem betrifft…
…lebte es lediglich vom Glauben, „gerecht“ sein zu wollen, zusammen mit seinen willkürlich-opportun-gerechten Vorgesetzten, die über andere befanden (sich erhoben oder erhoben wurden), während man damit nur die „öffentliche Ordnung“ (Hierarchie) versuchte weiter aufrechterhalten zu wollen, indem man sich lediglich an den Symptomen einer gesellschaftlich tolerierten Unvernunft widmete, ohne der Kernursache der Entwicklung der Unverunft zu Vernunft eindringlicher nachzugehen. Einer Kernursache, die wirklich von Relevanz für das funktionieren eines Systems darstellt.

Was das Geldsystem betrifft,…
…lebte es lediglich vom Glauben, dass es im Außen etwas gäbe, was dem Menschen einen Wert verleihen sollte (um ihn so weiter in der Abhängigkeit halten zu wollen) und der Mensch jetzt erst am Anfang seiner selbstbestimmten Entwicklungskarriere steht und dies nicht nur im Sinne seines zu schaffenden Selbstwertes.

…lebten die Banker bisher von den nicht mitgeschaffenen Zinsen, die sich aus dem Nichts geschaffenen Zahlenwerte ergaben – Sichteinlagen auf dem Konto eines Dar-Lehensnehmers.

Was die Konventionen betrifft,…
…lebte der Mensch von der Vorstellung, es gäbe einzuhaltende geistige Grenzen, die existierten jedoch nur aus seiner gelebten Unvernunft, seines sich daran klammernden Ichs.

… lag und liegt die Entscheidung stets bei den Eltern – im Näheren bei der Frau, ob das gemeinsame Kind in einer fortgeführten Fremdbestimmung aufwächst (was zur alten Ordnung führt) oder sich durch ihr beider Begleiten der junge Mensch zu einem selbstbestimmten Menschen heranwächst.

Was die Religionen betrifft,…
…lebte der Mensch von der Vorstellung, dass so etwas wie das „Göttliche“im Außen und „woanders“ sei, vertreten durch einen menschlichen „Vorgesetzen“ und diesen dabei auch anzuerkennen.

Was die Politik betrifft,…
…lebte sie von den beibehaltenen Konditionierungen ihrer sie wählenden Masse, jedoch nie um wirklich Wirksames zu bewirken. Denn mit Gesetzen und Verordnungen ist und war es halt nicht getan. Einer Masse, die es gewohnt war, sich betreuen zu lassen, vorangehend ein Kreuz zu machen, welches sie am Ende doch wieder zu tragen hatte. Die Politik tat nur das, was ihr innerhalb der alten Ordnung möglich war – ebenso wie der Wähler.

Was „Staatsgebilde“ betrifft,…
Waren es lediglich künstliche Gebilde der Abgrenzung, hervorgegangen aus den Ich-Programmierungen des Individuums. So etwas wie souveräne Staaten gab es nicht, weil es immer nur souveräne Menschen geben kann und Souveränität (in der Bedeutung der Selbstbestimmung) nichts mit Überheblichkeit zu tun hat. Selbstbestimmung wählt keine Betreuer. Man meide hierarchische Organisationsformen.

Was die Heulerei betrifft,…
…lebte eine Masse von der Schuldzuweisungen und Suche nach Verantwortlichen. Doch letztendlich war jeder mitverantwortlich und das was man säte, das erntete man am Ende. Das hatte er in seinem Irrsinn nur übersehen, weil verantwortungsloses Leben nur eine zeitlang funktioniert, bis die Wirklichkeit und die Realität eingreift.

Was alles betrifft…
… dient es lediglich dazu, um zu erkennen, wie es nicht funktioniert und durch den Prozess der Infragestellung lösen sich die Überlagerungen des Alten auf und legen den Weg frei. All das muss also so sein.

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