Wirklichkeit statt Wunschdenken

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,723747,00.html (Spiegel)

Warum sollte es auch anders sein? Führt vorhandenes Denken und Handeln nur zu mehr des Selben – Lösungen und Möglichkeiten, die die Mehrheit bereits zur Genüge kennt.

Der Mensch schuf sich in Deutschland über die letzten fünf Dekanden eine Welt zunehmender Komplexität und somit abnehmender Effizienz seiner ihn umgebenden und versorgenden Systeme. Anfänglich erfolgreich erweisende Regelprinzipien eines Ludwig Erhard waren auf eine enge Grenzen ausgerichtet, ebenso die Vorstellungen eines John Maynard Keynes.
Mit Verschwinden der Grenzen, wurden diese Regeln unwirksam und solange sich niemand um global funktionelle Regeln Gedanken macht, solange bewegt sich die Mehrheit der Nationen im Dunstkreis der Ungewissheit.

Von Komplexität umgeben, scheint sich der Mensch zum einen zwar im Klaren, dass sich etwas ändern muss, doch fehlt ihm andererseits Erkenntnis und Einsicht, dass dies nur in seinem eigenen Umfeld stattfinden kann – Anpassung an globale Marktveränderungen, weder lautlos, noch „woanders“ stattfindet. Denn aktuell schafft er sich durch seine Verhaltensmuster die Umgebung, die ihm vermeintlich um die Ohren zu fliegen droht.

Ein Ausweg aus dieser Situation, in der sich die Mehrheit aus Protagonisten, Akteuren und Betroffenen befindet, gleicht einer Sackgasse, forciert durch isomorphe Denkstrukturen. Eine Veränderung kann der Mensch nur erreichen, öffnet er sich für neues Wissen. Und neu ist immer das, was sich in Bekanntes nicht so recht integrieren mag.

Heute noch als vollkommen indiskutabel, im täglichen Denken und Handeln integriert, schuf René Descartes vor ca. drei Jahrhunderten durch seine Maschinentheorie ein Weltbild und daraus scheinbar unabhängig voneinander existierender Probleme, Symptome und Phänomene –  die Vorstellung eines mechanistischen Universums. Später verfestigten Isaac Newtons Gesetze der Mechanik diese Erkenntnisse, auf diesen heute mehrheitlich existierende Systeme basieren.

In der Tat haben wir es mit dynamisch vernetzten Beziehungsmustern zu tun, die nach ganz anderen Regeln funktionieren als klassische Ansammlungen von Problemlösungen, wie sie heutige Unternehmen durchzieht, Symptome hervorruft, mit denen sich die Teilnehmer jeden Tag konfrontiert sehen.

Und jeder denkt, dass sei die unabwendbare Normalität.

Demnächst erscheint die erste Broschüre des Schubäus Modells, liefert Unternehmern anhand von Fallbeispielen sinnvolle Grundlagen und Empfehlungen, basierend auf über 40 Jahren in der Neuordnung von Unternehmen. Wie Unternehmer, wenn sie sich damit beshäftigen, sich langsam vom Wust komplexer Sachverhalte trennen können, und was sie im Vorfeld durch falsche Entscheidungen unterlassen, doch auch wo sie ihre Grenzen des eigenen Handelns erkennen können.

Letzlich auch erkennen, wie einfach funktionelle Strukturen aufgebaut sein können, von denen jeder glaubt, das so etwas nicht funktionieren kann, doch zeigt die Broschüre, dass es auch eine andere Normalität gibt.

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