Wirtschaftsordnung

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,712524,00.html

Auch wenn der Wunsch nach zeitgemäßen ökonomischen Regelprinzipien allen am Herzen liegt, bedarf es ein bisschen mehr, als nach dem Wunsch oder dem Auskieren geeigneter „Umsetzer“. Denn noch immer beherrschen aus der Mode gekommene Vorstellungen die Mehrheit der Akteure und Betroffenen. Doch davon will man auf breiter Ebene noch nichts wissen, hofft auf einen lautlosen und schmerzfreien Übergang in neue „Gefilde“. Ein Irrglaube. Denn beginnen die Werte schaffenden „Mitarbeiter“ langsam darüber nachzudenken, ob das Boot auf dem sie sich befinden nicht dazu dient, anderen eine schöne Reise zu bereiten. Gefährlich. Das Fass kurz vorm Überlaufen und hier der Tropfen.

Es fehlt auf breiter Ebene das Verständnis für die Zusammenhänge und so bleibt „Ersehntes“ unter Verwendung vorhandenem Wissen aus, führt weiter zu unliebsamen Verkettungen und Flickschusterei.

Es braucht in der Tat zeitgemäße Regelprinzipien – ausgerichtet an globalen Marktanforderungen, einschließlich adäquater Ausbildungsmuster für die Bildung. Und eines sei an dieser Stelle gesagt: Politik kann mit den üblichen Mitteln keine Lösungsmuster auf den Weg bringen. Denn dort wo angepasst werden muss, greifen klassische Lösungsmuster nicht. Während man weiter versucht mit aus der Mode gekommen Vorstellungen liebgewonnene Strukturen mit allen Mittel „bei Laune zu halten“ und der Hoffnung auf „anhaltenden“ Aufschwung, der die „Unpässlichkeiten“ der nahen Vergangenheit hinfortspült.

Im Kern rufen alle nach einer Lösung, gleichzeitig ist man aber noch nicht gewillt, wirklich Neues zuzulassen, befinden sich die Probanden in einem Teufelskreis, den sie nur durch Veränderung ihrer Verhaltensmuster bewirken können.

So berichtete das Handelsblatt am 11. November 2005 von der Nachfrage deutscher Manager nach „ganzheitlichen Konzepten“. Doch was hat sich bis heute getan? Nichts.

Wie muss dieser Schritt im Detail ausschauen?

Während sich die Mehrheit der Akteure und Betroffenen ständig mit Symptomen auseinandersetzt, liegen die Ursachen heutiger Probleme/Phänomene/Symptome in den unzeitgemäß gestalteten Organisationsmustern ökonomischer Strukturen, zehren mehr und mehr die entstehenden Mittel auf. Diese gilt es Schritt für Schritt neu anzupassen.

Denn entgegengesetzt vorhandenem Denken und Handeln, haben wir es mit dynamischen Zusammenhängen und Beziehungsmustern zu tun, statt einer Ansammlung voneinander unabhängiger Phänomene/Probleme/Symptome – überholte kartesianische Denk- und Verhaltensmuster.  Erst das Verständnis für systemische Zusammenhänge und wechselseitige Abhängigkeiten eignet sich für den Paradigmenwechsel und die Zeit danach.

Doch solange der Umstand überdauerter Denk- und Verhaltensmuster greift, werden sich Krisen und Probleme immer wieder ein Stelldichein geben – der Mensch außerstande dies zu lösen, da er, wie Don Quixote gegen Windmühlen kämpft.

Praxisbewährte Lösungsmuster bietet das Schubäus-Modell des Namensgebers, Beratergeneralisten und Interimsmanager Karl Heinz Schubäus, welches auf Erfahrungen in der Neuordnung der Unternehmen nach einen systemischen/ganzheitlichen Ansatz basiert. Ganzheitlich als bewusster Umgang mit kybernetischen, symbiotischen, synergetischen und kausalen wirkmechanismen. Begriffe mit denen sich die Mehrheit noch nicht einmal ansatzweise beschäftigt hat, klingen die Worte befremdlich, weit weg vom üblichen „Denk-Alltag“.

P.S. Wenn der Gürtel, den man enger schnallen soll, einem selbst nicht mehr gehört, ist es Zeit, sich Gedanken zu machen.

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