Wo bleibt der Klimawandel-Hänsel?

Es wird ganz gruselig. Nicht nur die Wissenschaft sagt eine Katastrophe voraus, gegen die der Asteroideneinschlag vor 65 Mio. Jahren, wie eine extra Portion „Schlagoberst“ auf die Sachertorte zu wirken scheint. Selbst die vielen apokalyptischen Seher und das Orakel von Delphi sind der gleichen Meinung. Sogar Außerirdische hat man schon munkeln hören – haben zumindest die „Aufklärer“ behauptet.

Schade, dass der Mensch – außer sich zu beklagen (kollektiv nennt sich das demonstrieren) – nicht wirklich was gelernt hat. Mit dem Denken hat er es nicht so, da das nicht bezahlt wird.

Der Klimawandel, ein abstrakter Feind, den man nicht bekämpfen kann, schon gar nicht, wenn dieser „Feind“ vom Menschen selbst erzeugt wurde. Schließlich sind alle doch so lieb und wollen doch nur arbeiten und Geld verdienen gehen. Da ist gar keine Zeit, sich einen solch übermächtigen „Feind“ auszudenken.

Im Grunde sind wir alle am Arsch! Mir selbst ist schon ganz schlecht! Und man kann – verdammt nochmal – nirgendwo hinrennen! Die Kartoffeln für die proaktive Umsetzung des Hooten-Plans habe ich mittlerweile für den Kartoffelsalat verwendet. Es gibt so viele Pläne, da weiß ich nicht mehr, welchen ich davon zuerst umsetzen soll.

„Der Vater kommt abends von der Arbeit. In der Küche sitzt die ganze Familie und weint bitterliche Tränen. „Was ist denn passiert?“ Die Mutter wendet sich unter Tränen zu ihm: „Wir waren heute alle im Keller und da liegt der Rechen auf der Treppe.“ „Und?“ fragt der Vater. „Stell dir vor, unser kleiner Sohn würde die Treppe alleine hinabsteigen, über den Rechen stolpern und sich zu Tode stürzen. Das wäre ja so schrecklich.“

Um es jetzt letztmalig zu sagen: „Gerechte Politik“ sorgt für Arbeit und Wohlstand…“

Was muss man nochmals tun, damit man Geld bekommt? Ach so, man „muss“ ja dafür arbeiten gehen. Woher kommt denn das ganze Geld? Von den Banken. Und wer darf das „Geld machen“? Ach so, auch nur die Banken. Und wie kommt das Geld in den Markt? Durch jede Art der Neuverschuldung im Akt der Dar-Lehensvergabe. Aha. Und wie ist das mit den Zinsen aus? Ach, die werden gar nicht mitgeschaffen. Das ja‘n Ding. Und wie kann man die dann zurückbezahlen? Ach so. Durch noch mehr Arbeit. Von was lebt eigentlich so eine Bank? Von der Dar-Lehensvergabe… und von den Zinsen.

So eine Bank ist ja ganz pfiffig. Sie schafft das Geld durch einen Buchungssatz (manchmla auch durch Bilanzverlängerung): Durch Eintippen eines Betrages (bestehend aus Zahlen) in so einen Computer. Der Betrag erscheint später als „Sichteinlage“ auf dem Konto des Dar-Lehensnehmers. Der Glaube des Kontoinhabers und das Währungszeichen macht es dann zu Geld.

Die Frage ist, was soll da bewahrt“ werden? Was macht eigentlich die Politik dabei?

Immer wenn es heißt, dass das Bargeld abgeschafft werden soll, dann klammert sich der Gläubige noch ein klein wenig mehr an „seine“ Kreditkarte und „seinen“ Geldbeutel. Es ist ja auch immer so wenig davon da. Also muss man noch mehr arbeiten, um in den Genuss der „finanziellen Freiheit“ zu gelangen. Arbeit macht also doch frei? Äh…

Der Akt der Dar-Lehensvergabe muss wahrscheinlich auch sehr anstrengend sein und so entstehen auch die „Kosten des Geldverkehrs“ (Betriebswirtschaft), die man allgemein mit „Zinsen“ bezeichnet. Das hatten wir schon.

Wüsste der gewöhnliche Gläubige, dass „Familie“ nur eine künstliche Institution – eine Hülle ist, ein gebautes Haus, wie alles andere, ihm nicht gehört, weil niemandem irgendetwas gehört, würde er sich einen lachen.

Doch die Lage ist ernst – zu ernst, Selbst mit dem Dar-Lehen der Bank ein Haus gebaut wurde – was auf aus dem Nichts geschaffenen „Werten“ basiert und Zahlen in der Natur nicht existieren. Was ist das dann eigentlich, woran er zu glauben meint? Durch das hintertiger hinter dem Geld, wird der Mensch nicht einfach für Getanes belohnt, sondern dafür, seine Zeit nicht für die eigene Entwicklung verwendet zu haben, seiner eigentlichen, seiner wesentlichen Aufgabe.

Um es mal so auszudrücken: Am Ende wird der „Gottesstreiter“ Jakob mit leeren Händen dastehen und erkennen, dass seine Methoden zu nichts geführt haben, selbst dann nicht, wenn er genug „Seinesgleichen“ um sich zu scharren versuchte. Eine Erkenntnis aus dem Gleichnis von Esau (Mensch) und Jakob (das „Ich“ des Menschen).

Es ist eine Fehleinschätzung, in der Regel aus Ermangelung der eigenen Fähigkeiten, man bräuchte weder eine theologische, noch eine philosophische oder gar eine psychologische Sichtweise und was sonst gern als „recht nett“ bezeichnet wird, um die „wahrgenommenen Probleme in den Griff“ zu bekommen.

Wenn Sie lesen, dass mit der gewohnten Denke die für „wahr genommenen Probleme“ verantwortlich sind, diese gar nicht damit gelöst werden können – egal wie sehr Sie daraufzuhauen bereit sind – okay, Sie schicken lieber jemanden vor – es wird nichts.

Mit der gewohnten Denke aus der die Probleme entstanden sind, kann man diese nicht lösen. Vielleicht reicht es ja aus, wenn Sie hier nur kräftig genug – weghören geht ja nicht – also „wegschauen“. Sie können den nächsten Absatz einfach überspringen.

Die meisten halten sich nur für schlau und deshalb haben Sie Probleme, die Dinge zu verstehen, deren Lösungen über den ihnen anerzogen zugestandenen Denkweisen liegen. Es ist sicher nicht damit getan nur zu sagen, dass sie im Grunde genommen „dumm“ sind, weil das auch nichts bringt.
Auch fehlt es nicht an notwendigen Informationen, jedoch führt auch kein weiteres Terabyte (1000 GB) zu nichts, wenn die falsche Fragen (in Sinne der Erhaltung) gestellt werden und nciht im sinne der individuell-gesellschaftlichen Entwicklung. Erstere Fragen sind jene, die zum geistigen Kreisverkehr führen.

Jemand erzählte drei Stunden über die Weltgeschichte. Nach den drei Stunden stellte ich die Frage, ob er schon mal darüber nachgedacht hätte, warum immer wieder die gleichen Phänomene auftauchten und welche Denk- und Verhaltensweisen denn für diese Phänomene verantwortlich seien.
Mit dieser Frage überwindet man auch die Raumzeit und gelangt in den Prozess der Selbstreflektion im Jetzt und damit auch der eigentlichen, der wesentlichen Bedeutung von Geschichte.

Gleichzeitig lässt sich beobachten, dass jene wie lebende Bücher sind, die jedoch selbst nichts unternehmen, sich selbst in einen Zusammenhang damit zu bringen – schließlich ist es ja schon ein paar tausend Jahre her.
Das war dann für mich der Grund, so manches Gleichnis in der Bibel z.B. „Abraham und Isaak“ zu entpersonifizieren, weil es hier um das Vertrauen des Menschen zum Leben selbst geht.

Wie man auf die Gleichnisse schaut, wird durch die erfahrene Erziehung bestimmt sowie dem Glauben zum Lebne selbst.
Nicht der Mensch bestimmt, sondern seine Denk- und Verhaltensweisen, was er sie zu sehen in der Lage ist, ob er sich an die alte Ordnung klammert, die ihm das vorgibt oder ob er – es mag jetzt flach klingen – an das Leben selbst glaubt.

Wirklich interessant ist jedoch die Denkweise der Verfasser der Gleichnisse, um etwas so auszudrücken, wo sich in der Leser in der Herausforderung sieht, über den gewohnten Wahrnehmungshorizont hinauszudenken.

Sicher mag dagegen arbeiten gehen und Geld verdienen, Eigentum, Besitz, Macht, Hab und Gut zu mehren viel einfacher erscheinen, weil man ja fürs Denken nicht bezahlt wird und man sich so in einem geistigen Gefängnis bewegt, wo die Regel lautet: „Traue keinem anderen, der will dir nur alles wegnehmen.“

Richtig lautet der Satz: „Vertraue dem Leben, dir kann nichts genommen werden, weil Dir sowieso nichts gehört.“

„Preußen“ wird da auch nicht weiterhelfen, weil das nur eine Rechtsfiktion und ein Glaubensgebilde von vorgestern ist und „leider“ – innerhalb der alten Ordnung – Mehrheiten benötigt. Selbst die Änderung der Meinung darüber, könnte man nur oktroyieren, was auch nur das Gestern widerspiegeln würde.
Zumal es nur der Versuch wäre, eine Fiktion gegen eine andere austauschen (im Sinne von eines Verdrängens) zu wollen – auch nur ein Verhalten aus der alten Ordnung – gleich wie sehr man sich daran klammern mag.

Es ist eine Illusion, dass sich der Einzelne objektiv zur Welt bewegt, während er meint, nur die Augen verschließen zu müssen, sich gewohnt seiner belohnten Beschäftigung widmet – da er mit dem „Rest“ nichts tun zu haben meint. Schließlich müsse er ja erst einmal „seine“ Probleme lösen. Was gehen ihn – bitte schön – die „Probleme“ der „Anderen“ an?

Darüber hinaus, was könne er bspw. schon beim Klima tun? Oder bei der Politik? Die machen ja sowieso nur das, was sie wollen – egal, wen er wählt.

Wählen „muss“ man ja schon. Sonst kommen ja die Rechten an die Macht, und das ist in jedem Fall nicht gut. Dass zumindest hatte man mal in Geschichte so gelernt und wenn man sich umschaut, sind ja andere auch dieser Ansicht, also muss es auch stimmen.
Es ist ein Unterschied, ob man mit einfacher Denke komplexe Sachen zu verstehen versucht oder mit Komplexität umgehen kann, um darin auch das „Einfache“ zu erkennen, was sich hinter dem Kompliziereten zu verstecken versucht und das Kompizierte erzeugt.

Anerzogene und gesellschaftlich tolerierte Kleingeistigkeit ist jedoch nur dazu gedacht, damit leicht und einfach verstanden wird, was „gut und richtig“ sein soll. Weil eine Mehrheit etwas macht, was seinen Einstellungen und Sichtweisen gelegen kommt, wird er sich – bestätigt – dazugesellen.

Realität und Fiktion
Dass das Kino auch deswegen geschaffen wurde, um dem Menschen vorgaukeln zu wollen, nur es selbst sei eine Fiktion, belässt den so gläubigen Menschen in einer Scheinwelt, denn lautet die Frage nicht: „Was soll im Kino denn real sein?“
Die Frage lautet eher: „Kann es sein, dass die Welt, die ich so unhinterfragt angenommen habe, nicht vielleicht eine kollektiv geglaubte Märchenstunde ist?“

Mit der ersten Frage schiebt er den Aufwand der Hinterfragung seiner und der Glaubenssätze der Gesellschaft vom Tisch. Denn das kostet Zeit – und die wird nicht bezahlt (Zahlen). Zahlen sind demnach nur eine Überlagerung von etwas, was man nicht zählen kann und lenken seinen Fokus, seine Aufmerksamkeit.

Aus diesem Grunde kann man bereits an der Frage erkennen, wie der Fragende gestrickt ist. Erst die zweite Frage erfordert eine tiefergreifende und vor allem logische Antwort/Erklärung.

Das natürliche Hinterfragen, Neugier (das Gegenteil von Besitzgier) und das Forschen, wurde den meisten durch eine einzige Bestrafung aberzogen.

„Unsere Welt folgt einer naturgegebenen Ordnung, und wer versucht sie umzukrempeln, dem wird es schlecht ergehen.“ „Haskell Moore“, Cloud Atlas, 2012

Die „naturgegebene“ Ordnung hat jedoch nichts mit der Natur zu tun. Genauso, dass ein Bier „nur natürlich“ (weil im Kern künstlich), da die verwendeten Zutaten aus „der Natur“ sind. Wenn die erwähnte Ordnung von der Natur gegeben wäre, könnte man sie nicht umkrempeln und somit müsste man sie auch nicht verteidigen. Also ist das noch etwas anders…

Das irgendetwas nicht stimmt, erkennt man, wenn eine längere Stille einkehrt, weshalb wohl die Welt der Gewohnten so laut ist – denn das lenkt sie von dieser Stille ab.

„Du bist hier weil du etwas weißt, etwas, was du nicht erklären kannst. Aber du fühlst es. Du fühlst es schon dein ganze Leben lang, dass mit der Welt etwas nicht stimmt. Du weißt nicht was, aber es ist da – wie ein Splitter in deinem Kopf, der dich verrückt macht. dieses Gefühlt hat dich zu mir geführt. Weißt du wovon ich spreche?“ „Morpheus zu Neo“, „Matrix“, 1999

Ebenso wenig wie Zahlen in der Natur vorkommen, weiß der Boden, dass er „deutsch“ oder „preußisch“, Spätzle „schwäbisch“ und der Honig „türkisch“ sind.

Irgendwie scheint der Mensch doch nicht so objektiv der Welt gegenüber zu stehen, schließlich„muss“ er ja arbeiten und „Geld verdienen“ – in der Regel in einem Unternehmen, was nicht selten mit Materialien jeder Art umzugehen hat, die man in ihrem Ursprung nochmals wo findet? Ach so, in der Natur.

„Und Geld war nochmal was?“ „Mit Zahlen bedrucktes Papier, wobei Zahlen in der Natur nicht existieren.“ „Ach so. Ich hatte das mal wieder vergessen.“ „Ein Schuldschein ist es darüber hinaus und ein Symbol.“ „Ein Symbol?“ „Ja, es erinnert uns auf seine Art und Weise daran, dass wir uns wieder unserer inneren Entwicklung zuwenden. Deshalb auch die „Schuld“.“

So am Rande. Den Begriff „man“ verwende ich in der Weise, um etwas in den Raum zu stellen, auch weil ich außer mich selbst, niemanden so gut kenne, wie er sich selbst und der weiß für sich mit dem Geschriebenen auf seine Art und Weise umzugehen. Das „wir“ verwende ich hingegen selten, weil sich dahinter meist der Versuch künstlicher Gleichschaltung verbirgt. Im ALten ist das „wir“ kein echtes, sondern nur ein gesteuertes – durch das Geld fremdgesteuert.

Anmerkung zum „Wir“: „Gemeinsam sind wir stark,“ meint im Umkehrschluss, dass der Einzelne schwach ist und nicht selten in seiner Meinung gewohnt ignoriert wird, weil ja die Mehrheit bestimmt, was „gut und richtig“ sein soll. Doch was passiert, wenn sich viele schwache Einzelne zusammenfinden?
Sie sind gemeinsam auch nur schwach, da weil sie noch immer nach ihren gewohnten Denk- und Verhaltensweisen und Glaubenssätzen „funktionieren“. So lässt sich eine Gruppe auch genauso gut „manipulieren“, wie ein gewohnt konditionierter Einzelner.
Eine Gruppe bietet jedoch den Vorteil, dass sich der Einzelne dahinter verstecken kann, um – unter dem Schutz der Gruppe – sein Ding zu machen. Darüber hinaus können Einzelne zum rechten Zeitpunkt im Sinne der „gemeinsamen Sache“ vorgeschoben und geopfert werden &c.

„Der Mob muss endlich auf die Straße.“ „Das wird in Deutschland schwierig sein.“ „Warum?“ „Weil keiner der Mob sein will.“