Wollt ihr die totale Überwachung?

Bupp, da isses! Das Gesetz, was alles erlaubt, was lieb und recht ist. Und so mancher kam sich sicher vor, wie auf der Durchwinkpartie. Es ist ja auch so gewollt. Wenn die Betreuer ihre Aufgabe der Betreuung verlieren, sehen sie sich gezwungen, etwas dagegen zu tun.
Der legitimationsfreie Akt politischer Altmacht, treibt neue Triebe und die mehrheitliche Unbewusstheit der Durchwinker sorgt für ein spannendes Kinoerlebnis in der Realität.

Aus Sicht des Ganzen, ist das alles notwendig, da der Schlafende seine Extradosis „roter Pillen“ benötigt. Ich finde es gut, dass es so öffentlich geschieht, weil da draußen immer noch zuviel geschlafen wird. Man muss dem Bürger einfach „den Teufel an die Wand malen“.

Doch kann der Schlafende letztlich immer noch sagen, dass er froh ist, dass es nicht seine Wand ist.

Interessant wäre zu erfahren, was im Mainstream so alles darüber berichtet wurde, so nach dem Muster der ZDF-Nachrichten vom 03.02.2012? Ich hoffe schon.

Ich bin beruhigt, da die selbsternannten „Reichsbürger“ dagegen nur noch wie brave Buben und Mädelein wirken. An dieser mein Aufruf, schon mal auf Laserdrucker umzusteigen und sich reichlich mit Briefmarken zu versorgen.
Was hier entsteht, ist ein Bauernkriege, der hier angezettelt wird. Die Bauern des Volkes und die Bauern der Exekutive.

Man kann so etwas natürlich auch nur mit einem Volk veranstalten, was aus den letzten 100 Jahren letztlich doch nichts gelernt hat. So eine Nummer kann man nur mit Schlafenden veranstalten.
Wenn von „Faschismus“ (was auch immer das sein mag, weil der Hierarchie letztlich egal ist, wie sie betitelt wird) gesprochen wird, macht es Sinn grundsätzlich über bisherige Organisationsformen, die zu einer Hierarchie führen, nachzudenken.

Ob es nun an der Zeit ist, über Neues nachzudenken?

„Nehmen Sie einmal den Fall eines Völkermordes. Da beschließt ein eiskalter Diktator fünf sechs Millionen Männer, Frauen und Kinder umbringen zu lassen. Dafür braucht er doch mindestens eine Millionen Komplizen. Mörder und Henker. Wie macht er das, dass man ihm gehorcht?“

„Indem er die Verantwortung auf viele Leute verteilt*. Ein Diktator braucht einen funktionierenden Staatsapparat. Das heißt, er brauchen Millionen von kleinen Funktionären, von denen jeder eine anscheinend eine unbedeutende Aufgabe wahrzunehmen hat. Und jeder von ihnen wird diese Aufgabe ausführen – mit Kompetenz – und ohne Bedenken. Und niemand wird sich klarmachen, dass er der millionste Teil eines grausamen Verbrechens ist.

Die einen werden die Opfer verhaften. Sie haben nur den Befehl ausgeführt, jemanden festzunehmen. Andere verantworten den Transport in die Lager. Und dabei haben sie nur ihren Beruf als Lokomotivführer ausgeführt. Und der Lagerkommandant, der die Pforte hinter den Opfern zuschlägt, tut seine Pflicht wie ein gewöhnlicher Gefängnisdirektor. Natürlich werden die Mörder und Henker am Ende der Kette besonders ausgesucht. Aber den einzelnen Gliedern der Kette macht man den Gehorsam so einfach** wie möglich.“ Aus dem Film, I, wie Ikarus.

*, ** Der Untergebene lebt im Glauben, dass sein Vorgesetzter die Verantwortung für sein Handeln tragen würde. Siehe auch „Bamberger Polizist“ und „Filialleiter einer Sparkasse“. Die damit verbundene Willensschwäche beruht auf der (unbewusst) konditionierten Obrigkeitshörigkeit aus der Familie heraus, die später durch Belohnung dieses Verhaltens nahezu manifestiert wird („Du bist solange gut, solange mir das gefällt.“).

P.S. Am Ende wird die große Mehrheit mehr Angst vorm Alten, als vorm Neuen haben.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.