Wozu die ganzen Bemühungen?

Gestern fand ein Dialog statt, wo es im Kern um das System und meine Blog-Darlegungen ging und dieser mündete in der Frage, wozu die ganze Betrachtung denn nützlich sei. Die Frage war mehr als nur berechtigt.

Hinzukommt der oft an mich herangetragene Hinweis, dass nicht jeder das versteht, was ich da so schreibe.

Die letzten zwölf Jahre betrachtend, konzentrierte sich mein Handeln zunehmend auf die Betrachtung des Systems, wobei dies zunächst eher harmlos mit dem Thema “Ökonomie“ seinen Anfang nahm.

Später kam das Recht hinzu und damit jede Menge mit Ideen bepackter, engagierter Menschen.

Mehr und mehr ging es auch um seine Mechanismen, die sich im Außen in und durch gewohnte Strukturen und Institutionen (Familie, Kindergarten, Bildung, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft &c.) mit ihren Werkzeugen und Methoden zum Ausdruck bringen.

Selbst involviert in die Projekte, zeigte sich das Handeln zunehmend als Waschmaschine und so manches Thema als wenig erfolgreich oder verschwand stillschweigend oder mit Pauken und Trompeten von der Bildfläche.

Da sich die Vorgehensweisen in den Projekten vom Wesen her ähnelten, machte ich mich eines Tages daran, mehr auf die engagierten Akteure in ihren Reden und Tun zu achten.

Zunächst mir selbst schleierhaft, erschien es so, als ob so etwas wie eine „Programmierung“ das Denken und Handeln der Akteure beeinflusst(e), dessen man sich jedoch nicht bewusst zu sein schien.

Je mehr ich mich damit beschäftigte, desto mehr wurde mir klar, dass es wenig nutzt, an etwas „Neuem“ arbeiten zu wollen, solange das Handeln von dieser Programmierung beeinflusst war/ist – und unbetrachtet – stets zu prinzipiell ähnlichen Ergebnissen führt(e) .

Als sich darüber hinaus das Recht als Beschäftigungsorgie entpuppte, war es an der Zeit, die „Programmierung“ des Menschen genauer in Augenschein zu nehmen.

Denn solange diese unbetrachtet bleibt, wird sich fleißig im Kreise gedreht oder der übliche Hals geschoben.

Denn wer mag schon als klagender Zuschauer auf dem schwindenden Komfortsofa nur noch mit Nebenschauplätzen enden wollen?

Also, liebe Ladies and Gentlemen: Es ist noch nicht vorbei. Das Abenteuer wartet.

Musikalische Untermalung:

P.S. Es ist eine rein verhaltenstechnische Herausforderung, der der Deutsch sprechende Mensch gegenübersteht.