Was ist das Schubäus Modell?

Oft kommt die Frage auf, was das Schubäus Modell ausmacht. Nun, im Kern ganz einfach: Die Grundlage zur Gewährleistung der Lebensgrundlagen bildet die Ökonomie auf Basis sinnvollen Umgangs mit den natürlichen Ressourcen. Durch die mehrheitlich hierarchischen Ordnungsstrukturen, damit verbundene Aufrechterhaltung, in Kombination mit klassischer Problem-Lösung, die zu vermehrter Komplexität (zunehmende Ineffizienz) führt, verwandeln sich diese lebenswichtigen Strukturen in altersschwache Pflegefälle. Die Systemteilnehmer bewegen sich unaufhaltsam in zunehmendem Druck von Macht- und Befehlsstrukturen und Kontrolle.

Das Schubäus Modell ist hier der Ausweg aus dieser kollektiv selbstgeschaffenen Sackgasse, da es u. a. Selbstregelmechanismen in und zwischen den Prozess-, Informations-, Kommunikations- und Funktionsstrukturen implementiert.

Eine ebenfalls mittragende Eigenschaft neuorientierter Strukturen ist die Verantwortung des Einzelnen für seine Aufgabe, im Kontext eines größeren Ganzen, auf Basis seiner Fähigkeiten und seines Könnens. Dies führt dazu, dass Macht- und Befehlshierarchien aufgelöst werden und wertvolle Energien sich auf die Wertschöpfung und den Gesamtablauf außergewöhnlich auch für die Teilnehmer auswirken, einschließlich der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens an sich.

Durch die Methoden des Schubäus Modells lassen sich verkrustete Strukturen wieder in lautlos fließende zurückverwandeln.

Und erst auf dieser Basis wird – wenn es notwendig erscheint – eine individuelle Unternehmenssoftware (ERP) entwickelt. Das hat den wesentlichen Vorteil, dass mit der schrittweisen Neuorientierung, die für das System unrelevanten Informationen entfallen, die Software gestaltet sich so wesentlich einfacher und klinkt sich in das bereits Fließende lautlos ein.

Ohne vorangegangene Neuorientierung der Prozessstrukturen, führt der Einsatz jeder auf dem Markt befindlichen Unternehmenssoftware nur dazu, Bestehendes in ein noch engeres Korsett schnüren zu wollen, aus denen die Unternehmen und ihre Teilnehmer nur selten herauskommen. Damit verbundene Investitionen, in der Hoffnung auf Lösung, entpuppen sich als zusätzliche Komplexität, die aufrecht erhalten werden will.

Und wohin das für die Teilnehmer letztlich führt ist einleuchtend, schaut man sich die um 400% gestiegenen Ausgaben für Stress- und Burnout zwischen 2009 und 2013 an.

Link zur Webseite: www.schubaeusmodell.de

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