Ein souveränes Volk, ein souveräner Mensch und ein Umdenkprozess

Einge Gedankengänge:

  1. Das Werkzeug „Rechtssystem“ wurde zum einen zur Aufrechterhaltung der (System)Ordnung geschaffen, um die systemischen Auswirkungen(!) eines kollektiv tolerierten Egoismus (beibehaltene, vordringlich einseitige Konditionierung im Empfangen) symptomhaft behandeln zu wollen. Der Missbrauch dieses Rechtsystems geschieht durch die Macht, die über dem Recht durch einen oder mehrere Verfechter oktroyiert (auferlegt) wird und das eigentliche Recht darstellt, da das Recht selbst keine Macht selbst darstellt, die sich durch Willkür (opportune Belohnung und Bestrafung) zum Ausdruck bringt.
  2. Das Geldsystem beruht auf der Erhebung von Zinsen (Lebensgrundlage des Lehensgebers (Dar-Lehen), die beim Geldschöpfungsprozess nicht mitgeschaffen werden und so der Lehensnehmer „gezwungen“ ist, für den Lebensunterhalt des Lehensgebers zu arbeiten, siehe Lehensverhältnis*. An dieser Stelle bekommt der negative Zins eine neue Bedeutung. Und was passiert gerade mit den Banken?
  3. Warum sich der Wandel vom Alten zum neuen so zögerlich vollzieht, liegt an der mehrheitlichen Konditionierung, im Außen und „woanders“ müsse sich der Wandel vollziehen. Das wiederum beruht auf der konditionierten Abhängigkeit im Außen zu noch natürlicher Natur Lebenseintritt und später und deren künstliche Weiterführung, in der Familie, im Kindergarten, in der Freizeit, in der Schule und im Beruf durch die mehrheitlich gewohnte Bedingung: „Du bist solange gut, solange mir das gefällt.“ Aus dieser Bedingung erstehen „Belohnung und Bestrafung“, als Methoden der Fremdbestimmung und opportun-willkürlicher Kontrolle über das Leben eines anderen.
  4. Artgerechtes Verhalten führt in der Regel dazu, dass die Vernunft (Kern der Verantwortung und Hort der natürlichen Gerechtigkeit) aufgrund der Fremdbestimmung im Individuum unterentwickelt bleibt und sich so der gewohnte Mensch in vordringlich einseitiger Konditionierung im Empfangen bewegt, fühlt, denkt und handelt. Die Fremdbestimmung hat die Grundlage, dass ein anderer über einen selbst befindet, was „gut und richtig“ sein soll.
  5. Die Fremdbestimmung hat zur Folge, dass das Individuum nur mäßig Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstliebe entwickelt und so von außen manipuliert und instrumentalisiert werden kann.

So lauter die Kernfrage: Lieber Selbst- und weiterhin Fremdbestimmung?

Über diese und weitere Punkte und was sich darüber hinaus damit verbindet, gilt es zunächst nachzudenken. Das Fundament für einen souveränen (und freien Menschen) wird in der Familie gelegt und nicht von einem „hierarchischen Staat“ übergestülpt.
Ob ein Mensch sich als Souverän oder als Sklave entwickelt, wird durch die Beziehung zwischen Mutter und Kind bestimmt. Denn die Mütter bringen alle Menschen zur Welt. Somit ist auch die alte Weltordnung kein Patriarchat. An dieser Stelle mag man auch mal weiterdenken, welchen Sinn es darüber hinaus hat.

Der souveräne Mensch zeichnet sich unter anderem durch innere Ruhe und Ausstrahlung aus, die sich in einem bedingungslosen Geben und Empfangen zeigt sowie der Überwindung von „Gut und Böse“.

Am Schluss wird man erkennen, dass der Frieden sich durch den Umdenkprozess in einem selbst einstellt, denn die Unzufriedenheit ist nur ein Ausdruck des klassischen Egos und des mangelnden Selbstvertrauens. Und somit ist der Akt der Unterschrift unter dem Friedensvertrag am Ende nur eine symbolische Handlung. Denn es geht um alles und nicht nur um die Deutschen.

P.S. Souveränität hat nicht einfach etwas  mit einem neuen Schutzwall zu tun, der auch nur fiktiver Natur wäre.

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