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http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/artikel/a-799997.html (HBM)

An dieser Stelle helfen zeitgemäße Organisationsstrukturen, die sich durch lautlos fließende Kommunikations-, Informations-, Funktions- und Prozessstrukturen auszeichnen und dem System „Unternehmen“ mit seinen „Systemteilnehmern“ wieder die notwendigen Freiräume verschafft, von denen man sich im Übrigen mehrheitlich schon lange verabschiedet hat.

Konsequent systemische Betrachtung und schrittweise Neugestaltung der Organisationsmuster löst die Komplexität und damit verbundene Ineffizienzen auf, wahrgenommene Probleme, Unzulänglichkeiten und Abteilungsgrabenkriege verschwinden von selbst.

Doch aktuell bewegt sich die Mehrheit der Unternehmen und Akteure noch Lichtjahre entfernt von real möglicher Wirksamkeit, weiterhin versucht man mit konventionell-traditionell gelernten Maßnahmen der Sache Herr zu werden.

Doch die Mehrheit hat gelernt, Probleme überall dort lösen zu wollen, wo sie für alle sicht- und spürbar in Erscheinung treten. Aus Sicht des Ganzen ist dies jedoch nur reine Symptombekämpfung, eigentliche Ursachen bleiben unbehandelt. Sogenannte „Lösungen“ führen nur zu weiterer Komplexität.

Komplexe Strukturen werden dann wiederum mit klassisch gelernten Verhaltensmustern „aufrechterhalten“: Mehr Druck in den Hierarchien und somit mehr Gegendruck und Burnout, mehr Energieeinsatz kosten und Umweltbelastung, mehr Aufwand für immer weniger Lebensqualität, mehr Ressourceneinsatz in einem begrenzten System und mehr Geldmittel und somit mehr Schulden Zinsen und Zinseszinsen.

Alles Dinge, die die Wirtschaft jedes Jahr 363 Mrd. Euro an Zeit kostet, die der Wertschöpfung entgeht, weil man sich mit Prozessnebenschauplätzen beschäftigen muss (Produktivitätsstudie, Proudfoot Consulting, 2005). All dies hält jeden Mitarbeiter im Jahr 84 Arbeitstage davon ab, seine eigentlichen Aufgaben erfüllen zu können.

Themen, die den Akteuren zunehmend Bauchschmerzen bereiten. Der Kampf um jede Information beginnt.

Tatsachen, die ihre Ursache darin finden, man habe es mit scheinbar unabhängig voneinander existierenden Problemen zu tun.

In Wirklichkeit ist ein Unternehmen, wie auch das ihm übergeordnete Ganze, die Ökonomie –  ein dynamisch vernetztes Ganzes mit seinen wechselseitigen Abhängigkeiten, dessen Wirksamkeit von der Leichtigkeit seiner dynamisch vernetzten Organisationsstrukturen abhängt. Um neue Effizienz und Freiraum für die Systemteilnehmer zu erreichen, bedarf es hierzu einer anderen Denkweise, um die dynamische Gesamtvernetzung des Unternehmens, seiner Engpässe und Unzulänglichkeiten zu erkennen und diese zeitgemäß neu zu orientieren.

Dazu notwendiges Wissen erstreckt sich fachübergreifend-synergetisch über die Themen der technischen Ingenieursausbildung, Betriebswirtschaftslehre und der Informations- und Kommunikationstechnologie.

Wirksame Ausbildungsmuster auf Basis ganzheitlich/systemischen Denkens und Handelns, die händeringend gesucht werden.

Man muss sich immer nur eines vor Augen führen: Die Ökonomie hat im Kern die Aufgabe, die Lebensgrundlagen einer Gesellschaft zu gewährleisten. Ihre Wirksamkeit bestimmt über die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft.

Dies alles aus Sicht sich global rasch verändernder Markt-, Wettbewerbs- und Anforderungsmuster.

Zeit neue Wege zu gehen. Packen wir es an!

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