Das System in Frage stellen, Teil 3

„Die Ausländer müssen weg!“ Als ob das als Problem wahrgenommene Phänomen mit dem üblichen Gehabe zu bewältigen sei. Warum ist es überhaupt ein Problem? Und warum wird es als Problem wahrgenommen? Weil Menschen erstochen, Frauen vergewaltigt und Bürger beraubt werden?

Das war extra provokant formuliert.

Denn irgendwie sieht es so aus, als ob nun für die „Sünden“ der vergangenen Jahrhunderte der Eroberung und Unterdrückung der Zeitpunkt der Abgeltung gekommen ist und die Betreuer keine beschützende und betreuende Ausgabe mehr übernehmen. Im Grunde auch gut so. Denn wie sollte sich der Mensch entwickeln, wenn er in einem System lebt, was eine Entwicklung auszuhebeln versucht, indem er sich von anderen abgrenzt. Soviel zum Thema Grenzen.

„Verzeiht, ich weiß, ihr meint es gut. Ihr habt es nur nicht zu Ende gedacht. Ihr wollt die Welt beschützen. Aber ihr wollt nicht, dass sie sich ändert. Wie kann die Menschheit gerettet werden, wenn sie sich nicht entwickeln darf?“ Ultron, „Avengers: Age of Ultron“

Beispielsweise der „Ur-Deutsche“. Nicht nur er geht seit sehr langer Zeit davon aus, dass es so etwas wie ein Land gibt, in(!) dem er sich „sicher“ fühlen kann und wo er „beschützt und betreut“ wird – bezahltes Betreuen, natürlich. Erst neulich hörte ich, dass die „Germanen“ auch die ansässigen Römer in früher Zeit mal vertrieben hatten. Ich dachte die wären schon immer hier gewesen. Wie sehr man sich täuschen kann.

Im Grunde genommen haben Menschen nur andere vertrieben, was zeigt, dass auch damals schon mit den noch heute wirksamen „Programmierungen“ herumgerannt sind. Wieder ein Hinweis für die Aufgabe des Menschen anhand der Geschichte ENDLICH mal über seine Denk- und Verhaltensmuster nachzudenken, nach denen er und das System funktionieren und für dessen sicht- und spürbaren Auswirkungen er verantwortlich ist, die früher oder später in jedem Fall wieder auf ihn zurückwirken.

So kann man die vielen einfließenden Menschen aus anderen Ländern, auch was Ergebnis „europäischer Kultur“ betrachten, wie dies auch in Franz Hörmanns Gedankengang über die Entstehung der heutigen Ökonomie erkennbar ist.

Um es so auszudrücken: Es sind nicht erst gewohnt die wahrgenommenen Probleme zu lösen, indem man wieder nur üblich vorgeht, was nur zu eine Dauerbeschäftigung führt, da sie nur Symptome sind.

Um Sie an dieser Stelle zu beunruhigen: Es gibt keine Objektivität, also eine Position des Menschen, wo er sich als unnahbarer und unabhängiger Beobachter der Welt erlebt. Das ist eine Illusion, geschaffen eben von jenen Denk- und Verhaltensmustern, die zu überdenken sind.

Was das Thema „Ausländer“ betrifft:

„Das Staatsgebiet oder Staatsterritorium (ugs. manchmal auch nur schlicht als Land bezeichnet) ist neben dem Staatsvolk und der Staatsgewalt eines der drei Elemente eines Staates im völkerrechtlichen Sinne. Es ist der territoriale Bereich, den der Staat dauerhaft und geordnet beherrscht und wo er über eine für dieses Gebiet geltende Verwaltungs- und Rechtsordnung verfügt, die unter anderem die Rechtmäßigkeit und damit die Legitimität des staatlichen Gewaltmonopols für die in ihm lebenden Menschen (Bürger) herstellt.
Dadurch wird in einem Rechtsstaat weitestgehend für Rechtssicherheit und Rechtsfrieden gesorgt und hierzu innerhalb des Staatsgebiets sowohl auf Bürger als auch auf öffentliche Institutionen legitimierter (= gesetzes-/verfassungskonformer) Zwang ausgeübt, um das Verhalten der beiden Parteien im Sinne des Gemeinwohls zu beeinflussen.“ Wikipedia

Man achte nebenbei auf das Wort „geltende“. „Im Sinne des Gemeinwohls“ meint wohlklingend formuliert: zu wissen, was für den Bürger „gut und richtig“ sein soll – mal so zum darauf herumdenken und wie sich dies mit der Realität tatsächlich verhält.

Irgendwie funktioniert das nicht mehr mit den ganzen Regelungen zum Thema „Menschenmassen aus aller Herren Länder“, welche sich in diesem „schöne Lande“ versammeln. ein Land, was keine Grenzen mehr hat, existiert nicht mehr.

„Deutscher ist im Grunde genommen, wer Deutsch spricht und sich wie ein Deutscher verhält. Und vielleicht auch in der Lage ist, die Welt neu zu denken.“

„Asgard ist nie ein Ort gewesen, es ist das Volk.“ Thor, Ragnarök

Da die meisten noch an alten Vorstellung (beeinflusst durch ihre Verhaltensmuster) festzuhalten gedenken, gibt es nur wenige, die sich über die Grenzen gesellschaftlicher Angewohnheiten, Konventionen und Traditionen auf den Weg machen, die Grundlagen bisheriger Gesellschaftsmodelle und deren Werkzeuge und Methoden konsequent in Frage zu stellen.

Innerhalb der klassischen Ordnung (also den im Hintergrund im Einzelnen wirkenden Denk- und Verhaltensmuster) führt gewohntes „Lösungsdenken“ zu keiner brauchbaren Lösung – im Sinne des Wandels wird es sogar unwirksam.

Dass es sich bei einem „Land“ (politisch) um eine kollektive Fiktion handelt – einschließlich ihrer „Abgrenzungsbestrebungen“ und sich dann gern darüber aufgeregt wird, das ja das „Deutsche Reich“ – auch laut Theo Waigel – nicht untergegangen sei, ändert am Prinzip, dass es sich auch nur um eine Fiktion (um ein Glaubensprinzip) handelt, nichts.

„Die Ausländer nehmen uns die Arbeit weg!“ „Ach? Sie haben auch nichts gelernt?“

Die Ursache der Vorstellung, „man“ identifiziere sich mit seinem „Land“, lässt die Frage aufkommen, was denn dazu das Pendant ist, was damit in Resonanz geht.

Im Grunde genommen „ganz einfach“: Der Mensch denkt, er sei sein „Ich“, weshalb ihm das Um- und Weiterdenken und sich ändern recht schwer fällt.
„Sein Land“ ist nur die Ausgabe (s)eines „großer Bruders“, als Produkt gleichkonditionierter Menschen (aufgrund ihrer gleichen Kernkonditionierungen, die ihnen in der Regel in der Familie „implementiert“ wurden.). Der Gruppenzwang ist dabei ein sichtbares Phänomen gleichgeschalteter Verhaltensmuster.

In diesem „Ich“, was wie ein Behälter für Denk- und Verhaltensmuster fungiert befinden sich sozusagen die „Programmierungen“, die nicht nur auf die übliche Fremdbestimmung reagieren, sondern auch Verdrängungskonzepte beinhalten, die sich aus einer einzigen, erfahrene Bestrafung in der Kindheit (in der Regel  in der Familie) entwickelt haben, um weitere mögliche Verletzungen (oder Erinnerungen daran) zu verhindern.

Verdrängungskonzepte sind (wie des Öfteren beschrieben) Kampf, Widerstand, Flucht, Aus- und Abgrenzung, „Unglaube“ („Das glaube ich dir nicht“), Ignorieren, Beratungsresistenz sowie die bekannte Schuldzuweisung.

Die zu überwindendende Bedingung stellt sich in etwa so dar: „Neues = Bestrafung -> Gestern war alles besser = Sicherheit und Zugehörigkeit = rückwärts gerichtetes Verhalten“,

Eine Feindbildprojektion darf bei dem ganzen Thema natürlich nicht fehlen, damit klar ist, wohin die Schuld verschoben wird.

Da die Mehrheit in der Kindheit unter gleichen Einflüssen der Fremdbestimmung aufwuchs und man dafür bestraft wurde, wenn man mal „sein Ding“ machte, was gegen die „Regeln der Autorität“ verstieß, findet die Verdrängung in dieser Strafhandlung ihren Ursprung. In fortgeführter Fremdbestimmung dient die Bestrafung als Mittel, den Bestraften zum Umdenken zu bewegen – in der Regel, um den gegebenen Regeln der Autorität zu entsprechen.

„Wir wollen, dass ihr es mal besser habt, als wir… wenn ihr so seid, wie uns das gefällt.“

Vergessen wird hierbei gern, dass er dann nur „so tut, als ob“, während er sich „woanders“ auslebt. Bestrafung erzeugt Verdrängung, die wiederum kompensiert werden muss. So führt sich das immer weiter fort und führt zu den gesellschaftlich wahrgenommenen Symptomen, die dann wiederum oberflächlich behandelt werden. Alles sind jedoch hübsch und belohnt(!) beschäftigt, während gleichzeitig ignoriert wird, was die Ursachen sind. Denn: Es war ja schon immer so.

Es braucht schon Hintergründe, um zu erkennen, dass das alles so sein muss, damit der Mensch lernt, wie es nicht funktioniert. Am Ende bleiben ihm wohl vier oder fünf Optionen: Gewalt gegen sich selbst, Gewalt gegen anderen, Resignation und Regression oder seine Entwicklung. Die fünfte Option wäre das Wunder.

Der Mensch, der bisher gezwungen wurde, so zu sein, wie anderen das gefällt: Nur Gierige brauchen eine Re-Gierung, wie wird er sich in der Situation bewähren, wenn er plötzlich auf sich selbst gestellt ist?

Der Mensch unterscheidet sich vom Tier durch die Selbstreflektion – vereinfacht ausgedrückt. So erscheint die Verdrängung wie eine Art verdrehte Selbstreflektion zu sein, die den individuellen Entwicklungsprozess nahezu aushebelt und nicht selten in (selbst)zerstörerische Bahnen lenkt. Mit der nahezu Aushebelung des Entwicklungsprozesses bewegt sich der Mensch fortan in einem System, abgewandt zum natürlichen Lebensprozess und versucht sich in der Simulation von etwas, was das Leben verkörpern soll.

Zur Erinnerung: Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder usw. werden nicht geboren. Sie werden dazu gemacht. Man benötigt sie, um Staat, Betreuungs- und Kontrollfunktionen (im Grunde die Fremdbestimmung) weiter rechtfertigen zu wollen. In einem Disqus-Dialog wurde die Behauptung aufgestellt, dass Psychopathen bereits so zur Welt kommen, was nur der Ausdruck der Hilflosigkeit gegenüber der eigenen Veränderung und Anpassung – eine typische Opferhaltung.

Je unbewusster es in einer Familie zugeht, desto mehr bewegt man den jungen Menschen mit allen nur erdenklichen Mitteln dazu, den Vorstellungen der Autorität (in der Regel die Eltern) zu entsprechen. „Du bist solange gut, solange mir das gefällt.“ Oder: „Solange du deine Füße unter meinen Tisch steckst, machst du das, was ich will.“ Und wenn es dann nicht geklappt hat, wird der Mensch entsorgt. Verwunderlich, warum es der Betreuung der Bevölkerung bedarf, die sich ihre eigenen Verbrecher erschafft, während andere für sie „die Kohlen aus dem Feuer holen“ sollen?

„Der Verdränger verdrängt, dass er verdrängt.

„Die Mehrheit der gewöhnlichen Bevölkerung versteht nicht, was wirklich geschieht. Und sie versteht noch nicht einmal, dass sie es nicht versteht.“ Noam Chomsky

Die Bestrafung führt dazu, dass sich ein Zwiespalt im Kind entwickelt, der es einerseits Zuneigung und auch Abneigung zu den Eltern – zwischen Selbst- und Fremdbewusstsein, die dann auf anderem Wege „kompensiert“ werden mag. Agiert der junge Mensch unter elterlich willkürlich-opportunen Aspekten, so wird er sich zunehmend mehr damit auseinandersetzen, um für die Außenwelt zu entsprechen.

Sicher kann man das herunterspielen, doch warum gibt es dann Menschen wie Jürgen Bartsch, David Berkowitz, Albert Henry DeSalvo, Ernst-Dieter Beck oder einen Robert Berdella?

Die Gesellschaft ist ja zu beschäftigt, um selbst darüber nachzudenken, was denn die Ursachen für solche Extrema sind, während sie ihren gewohnten Denk- und Verhaltensmustern nachgeht, die für diese „Auswüchse“ verantwortlich sind, während sie andere darum „bemüht“, der öffentlichen Ordnung  doch das „rechte Antlitz“ zu verabreichen.

Es ist notwendig, den Menschen den Zusammenhang zwischen existenter, gesellschaftlich tolerierter Unvernunft, ihren sicht- und spürbaren Auswirkungen und deren oberflächliche Behandlung durch Bestrafung, geldlicher Absolution sowie über die Bedeutung der Vernunft und des Gewissens aufzuklären, da das Geschäftsmodell und die belohnte Entsprechung einfach zu verlockend sind.

Aufgrund der gesellschaftlich gewohnten Erziehung, die in der Regel in eine Fremdbestimmung mit Glauben an das Geld als Wert mündet, warum sollten jene Menschenrechte erfahren, wenn sie durch die Erziehung ihrer Nachkommen bereits gegen diese verstoßen? Zur Erinnerung:

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“ Art. 1, AEMR

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass zwar überall gefordert wird, dass sich „etwas“ ändert, jedoch niemand „der Erste“ sein mag, da dieser Schritt immer zu Ausgrenzung und Verlust der ihm zugeteilten Privilegien führt und so warten die einen auf die anderen, während jene, die davon profitieren und ab und zu mal ein paar Horrornachrichten streuen, damit alle schön auf ihrem Platz bleiben sollen.

In den über zwei Jahren meines unterwegs sein, sind mir eine Menge Menschen begegnet, die ein „es muss sich etwas ändern“ zwar verkündet und gefordert haben. In der Regel beschränkte sich das, „was sich ändern muss“, auf die Aneignung, Sicherung und Mehrung von Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut.

Handlungsgrundlage „Feind“
Feinde beruhen auf einer Projektion, um die eigene Handlungsexistenz rechtfertigen zu wollen.
Die in der Familie implementierte und in nachfolgenden Institutionen nur weiter genutzte Obrigkeitshörigkeit und damit verbundene Fremdbestimmung sorgt dafür, dass man entsprechende, Befehle empfangende Kompanien vorschicken kann, die den „Rest“ im Auftrag regeln. Dabei geht es darum, die „Regelwerke der Unterwerfung“ anderen überstülpen zu wollen, um so Entsprechung zu erzeugen, was dann Ruhe und Frieden bringen soll. Dass die Mehrheit unter den gleichen Verhalten funktioniert, fällt ihr in der Regel, mangels Selbstreflektion nicht auf, denn der Feind ist ja das Problem.

„Der Terrorist im fremden Land, ist der Held im eigenen.“

Dem Ding einen Namen geben
„Deutschland“ ist das Etikett für eine Fiktion, wie alle anderen Gebilde mit ihren wohlklingenden Namen. Letztlich sind es Verwaltungsgebiete, die unter Treuhand stehen und das solange, bis endlich mal der gesellschaftliche Denkapparat betätigt wird. Ansonsten werden immer nur neue Betreuer von den Betreuten gewählt und den Betreuten ist die Fremdbestimmung familiär sozusagen in die Wiege gelegt. Die Beschäftigung unter dem gewohnten Aspekt der Ökonomie, Geld und Steuern sorgt dafür, dass die jeweils hierarchische Ordnung (aus Vorgesetzten und Untergebenen) sich weiter zu verfestigen versucht.

Hinter wohlklingenden Begriffen wie „Personaldienstleister“ verbirgt sich in der Regel, nur ein Aufseher, der die Wertschöpfungsfähigkeit zu vermarkten versucht. Das in der Regel vorliegende mangelnde Selbstwertgefühl ist dabei der Grund, warum es funktioniert, verbunden mit der Vorstellung, dass Geld einen Wert besitzt, dem man hinterherlaufen müsste, um so an Eigentum, Besitz, Hab und Gut zu gelangen.

Dass es sich auch hier um eine Illusion handelt, man kann etwas sein Eigentum oder Besitz nennen, ist genauso wie die Vorstellung, ein Stück Land sein Eigen nennen zu wollen, weil man es ja mit Geld gekauft hat, was auch nur eine Fiktion darstellt. Als ob da ein angemessener Name etwas daran ändern würde.

Im Grunde genommen kann man nur von Kontinenten sprechen, im Wesentlichen leben Menschen auf der Erde und nicht in(!) einem Land.

Da mag der Deutsche, der mit der Aufgabe betraut ist, die Welt neu zu denken, mal über seinen geistigen Horizont hinauswachsen.

Warum die Farbe egal ist
In 2009 machte ich mir die Mühe, mal alle Parteiprogramme zu lesen, wobei mir bei allen auffiel, dass sie sich gewohnt nur mit der belohnten Beschäftigung mit Symptomen auseinandersetzten und -setzen.

Gestern Abend lag mir das Grundsatzprogramm der „AfD“ vor und wie ich es bereits geahnt hatte, beschäftigt es sich nur mit der Weiterführung mit der Beschäftigung mit Symptomen und gewohnter, konservativer, im Grunde dem Lebensprozess abgewandter Politik. Was war anderes zu erwarten, als das übliche Gestern? Das Programm ist wie andere so aufgebaut, dass es wichtige Entscheidungsgruppen an spricht, während zum Beispiel der Zug, was den Staat, die Behörden und ihre Institutionen betrifft, schon lange der Zug abgefahren ist.

Wer in der Rechtsaufklärung unterwegs ist, und sich über den Tellerrand hinausbewegt, wird irgendwann das andere System erkennen, was zu diesem parallel existiert. Dazu ist es notwendig, das alte in Frage zu stellen, da es das natürliche überlagert.

Was klassische Politik betrifft, wird sich letztlich innerhalb der Konventionen nur darum gestritten, wer dieses Mal das „ewig Gestrige“ dem Bürger, der bis jetzt noch nach dem „ewig Gestrigen“ verlangt, „verkaufen“ zu wollen.

„Der Hörer hört gerne seine Meinung von jenen, die er dazu auserkoren hat, sie ihm zu erzählen.“

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, aus denen sie entstanden sind.“ Albert Einstein

Gesellschaftliche tolerierte Unvernunft, die man gerne dem Volk als „normal“ verkauft und glaubhaft macht, macht das Vorhandensein der „Volksbetreuer“ erst möglich.  Darüber mag man mal nachdenken. Denn es ist eine Verdrehung der Normalität. Nur das Opfer wird es als Schicksal gegeben hinnehmen und wird so selbst zum „unterlassenden Täter“.

In der alten Ordnung  geht es im Kern darum, die Betreuung weiter voranzutreiben, die wiederum Betreuer und fremdbestimmende Vorgesetzte mit sich bringt, die beide in einer Organisationsform zusammenwirken, die der natürlichen Ordnung diametral entgegensteht: die Hierarchie, siehe „Turmbau zu Babel“ oder auch „der Widersacher“.

Der Ursprung der Hierarchie findet sich in der Beziehung des Menschen zu seinem „Ich“.

Solange der Mensch glaubt, er sei sein „Ich“ und sich so gegen Veränderung schützt und verteidigt, bewegt er sich innerhalb der alten Ordnung. Erst wenn er erkennt, dass er ein „Ich“ hat, wird er erkennen, dass er sich ändern kann und damit alles mit.

Das ist die Nummer mit Esau und Jakob und dem Esau-Segen.

P.S. Um die Abgewandtheit zum Lebensprozess nochmals zu verdeutlichen und auch das Thema „Gutmenschen“ damit zu verbinden:

„Kinder verschwinden zu lassen, ist unser persönlicher Krieg, den wir gegen Gott führen. So verlieren die Menschen ihren Glauben und dann werden sie zu Dämonen…“ Prisoners, 2013