Denkimpuls „Volk“

Des Öfteren taucht der Begriff des „Volkseigentums“ auf. Handelt es sich hierbei um ein natürliches Volk oder um „Volk in politischem Sinne“?

„Volkszugehörigkeit definiert sich durch Volkstum, Abstammung, Sprache, Erziehung, Kultur.“ Auszug aus dem Bundesvertriebenengesetz (ohne räumlichen Geltungsbereich)

„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.
Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden.
Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“ Napoléon Bonaparte

„Deutscher ist, wer Deutsche isst.“

„Also… nach RuStaG 1913…“

„Aber wir haben doch das Völkerrecht.“

Also ich spreche „deutsch“ – auch wenn mich trotzdem nicht jeder versteht. Was die Menschen zusammenbringt, ist die Fähigkeit zur Kommunikation. Das gilt für alle Völker. Oder benötigt noch jemand eine schriftliche Genehmigung, dass er zu den Seinen sprechen darf?

Was ist überhaupt „Erziehung“? Das Auferlegen der Fremdbestimmung, um später in einem Staatsgebilde dem Denken der gleichgeschalteten Massen zu entsprechen? Wir haben Wandel, Ladies und Gentlemen!

Und der eine „Deutsche“ verflüchtigt sich in Alltagsablenkungen, gewohnte Obrigkeitshörig- und –gläubigkeit, während der andere auf vorgestrige „Gepflogenheiten“ zurückzugreifen versucht, mit der Sehnsucht nach Führung auf beiden Seiten.

„Wir wollen einen souveränen Staat!“ „Was ist das denn?“

Wir haben Wandel, Ladies und Gentlemen! Da wird neu gedacht und nicht das Gestern aus dem Keller geholt und mit dem Zettel „Ich will das…“ vor die Tür gestellt und dann hat sich der Fall. Es sei denn, es ist wieder Herbst.

„Ja, aber die anderen…“ „…ist nur ein Verdrängungskonzept.“

Nutze man die Hinweise und Signale zur Entwicklung, statt als Waffe, um weiter am Gestern festhalten zu wollen!

„Gestern, ja – jedoch nur im Sinne seiner Infragestellung.“

Sind die Signale nicht ohrenbetäubend genug, sich mal auf den Weg des Denk- und Infragestellungsprozesses zu machen, statt sich bei einem konditioniert, gesitteten Verdrängungswettbewerb über die Symptome des Systems auszulassen?

„Ja, aber die anderen…“ „…sind auch nur Signale, mal den eigenen Gehirnskasten in Betrieb zu nehmen.“ „Ja…, aber…“

Ein Volk (politisch) gibt es nur dann, wenn es auch ein Staat (mit Grenzen, als Abgrenzung gegenüber anderen Staaten) existiert, siehe: klassische 3-Elemente-Lehre von Jellinek: Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt.

Das politische Volk untersteht freiwillig der betreuten Unterwerfung unter Beibehaltung ihrer ankonditionierten Unvernunft und damit einhergehender BETREUUNG. Spätestens hier sollten die Glocken läuten. Hinweis: „Erst am Tun wird man sie (dann) erkennen…“

Der „Staat mit wohlklingendem Namen“, ist nur der stellvertretende „Große Bruder“ des kleinen „Ichs“, was sich an seinen gewohnten Denk- und Verhaltensmustern festklammert und durch Abgrenzung (Staatsgebiet) gegen andere „Staaten“ nach außen darstellt – die von der Grundkonditionierung genauso gestrickt sind.

Politische Systeme sind virtuelle Gebilde der Abgrenzung und Schaffung von Betreuungsanstalten mit Beschäftigten, die diesen Zustand selbst aufrechterhalten. Das berühmte „Ich muss doch…“, ist hierbei der selbstgeschaffene Zwang eines kollektiv wirkenden Systems, erzeugt durch ein Meta-/Mega-Ich.

Hinweis: Dort wo die Hierarchie als Organisationsform vorliegt, herrschen die sie erzeugende Denk- und Verhaltensmuster. Welche politische Ideologie dabei praktiziert, ist vollkommen Wurst: Solange nicht umgedacht wird, geht es immer um Betreuung und Aufrechterhaltung der gesellschaftlich tolerierten Unvernunft!

„Abgrenzung, Verdrängung, Flucht, Kampf und Widerstand sind die Handlungsboten der Altgläubigen. Und wenn alle ganz hübsch und gewohnt im Außen unterwegs sind, bleibt der eigene Gehirnskasten ausgeschaltet.“

Darin eingeschlossen, Recht und Gesetz sowie, was sich als „Staatsgewalt“ nach zieht, was beides nur Mittel zum Kaschieren (Symptombekämpfung) der gesellschaftlich tolerierten Unvernunft ist, mit eingebauter Beschäftigung, Betreuung und fremdbestimmter Gerechtigkeit.

Was das „Völkerrecht“ betrifft, so stolperte ich über den Artikel 35, Abs.1: „Der Zugang zum Gerichtshof steht den Staaten offen, die Vertragsparteien dieses Statuts sind.“

In diesem Zusammenhang (mancher mag das vielleicht „differenziert“ sehen, also im Kern den Zusammenhang leugnen) dieser Gedanke:

„…Und dieser Aufstieg geht einher mit einer gewaltigen Beschleunigung der technologischen Entwicklung.

Tatsächlich aber sind die europäischen Völker ihre Staaten, ihre nationalen Volkswirtschaften, sind alle Unternehmen, von der Entwicklung der Welt, von der ich sprach, auf das Stärkste berührt. Sie wissen es nur noch nicht. Sie haben es nur noch nicht verstanden…“ Helmut Schmidt anlässlich der Verleihung des Preises des Westfälischen Friedens 2012, Quelle: Youtube

Der Mensch gehört keinem Staat an. Er orientiert sich lediglich an den Prinzipien der Schöpfung. Ein wesentliches davon ist die Vernunft, die sich durch intuitiv getriggertes, bedingungsloses Geben und Empfangen auszeichnet und das Gewissen, mit dem Gefühl, was „rechtens“ ist, was man nicht kaufen kann.

In der Vernunft findet sich auch die eigentliche Gerechtigkeit, die man – mittlerweile erkennbar – bei einem von Kantinenwirtschaft durchfilzten Gericht findet, sondern nur in einem selbst entwickelt werden kann.

Das muss jedoch alles so sein, damit man „erkennt“, wie es NICHT funktioniert!

Bedingungsloses Geben und bedingungsloses Empfangen orientiert sich am Leben selbst, was uns vor über 3.5 Mrd. Jahren geschenkt(!) wurde, was sich durch Fließen(!) zum Ausdruck bringt.

Das was sich hingegen aus der Rechtfertigung zu weiterer Betreuung der konditionierten(!) Unvernunft (künstlich verlängert durch die Bedingung: „Du bist solange gut, solange mir das gefällt.“) heraus entwickelt hat, ist jenes System, dessen sichtbare Auswirkungen mehr und mehr das Tageslicht erblicken.

Da alle staatlichen und behördlichen Einrichtungen „verunternehmt“ worden sind, stellt sich die klassische Frage: Wie lange existiert ein Unternehmen, dass selbst keine Wertschöpfung betreibt, jedoch von der Wertschöpfung anderer lebt?

Wer mag, schaue sich dazu die beiden Sendungen der „Anstalt“ vom Oktober und November diesen Jahres an. Das ist noch mal was „zum ganz lauten Läuten“.

Also, Ladies und Gentlemen. Wir haben Wandel.

Musikalische Untermalung:

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