Der Bußfertige erkennt nicht die Zusammenhänge

http://tinyurl.com/36p4862 (FAZ)

Es gibt ein klassisches Beispiel vom Zins: Wenn man jemandem vor 2000 Jahren einen Cent mit einem Zinssatz von 5% geliehen hätte, würde man heute 286 Mrd. mal die Erde in Gold zurückverlangen können.

Der rechte Preis ergibt sich von alleine – sinngemäß. Leider nur mit den rechten Regelprinzipien. Aktuelle Regeln neigen eher durch Wunschdenken und persönliche Befindlichkeiten geregelt zu sein, welche zunehmend in eine Richtung tendieren, deren sich die Akteure durch Anwendung konventioneller Lösungsmuster zu entziehen glauben. Da wir uns seit einiger Zeit in einem Paradigmenwechsel befinden, bleiben konventionelle Lösungsmuster zunehmend wirkungslos. „Gib mir die Welt plus 5%“ kann nur zu Unzulänglichkeiten führen, einschließlich: „Tue was ich sage, aber nicht was ich tue.“

Im Wesentlichen führt uns die Spur des Geldes zurück in die Vergangenheit, wo es als Tauschmittel für Waren und Dienstleistungen diente; heute gern dazu benutzt wird, in Unternehmungen investiert zu werden. Und dort muss notwendige Veränderung stattfinden.
Nicht durch weitere Überfrachtung, Anreihung von „Lösungen“ und gewonnten Problemverschiebung durch Neuverschuldung, sondern durch sinnvolle, an globalen Anforderungen ausgerichtete Organisationsmuster und global funktionellen Regelprinzipien, die aktuell noch ausstehen. Dies wird auch eine Weile noch so bleiben.

Während man sich aktuell noch ganzheitlichen Prinzipien und damit verbunden, dem Systemdenken verschließt, sind die Zeichen des Paradigmenwechsels klar zu erkennen, werden sie auf breiter Ebene falsch interpretiert. Was verständlich ist, liegt der Versuch nahe, die Probleme ein für alle Mal mit vorhandenem Wissen aus der Welt schaffen zu wollen.

Dies wird erst gelingen, wenn man sich für die eigentlichen Ursachen, daraus entstehenden Handlungen und dem Systemdenken öffnet. Auf Seiten der Fragenden kommt natürlich auch die entsprechende Frage auf: Was muss sich verändern, was sind die Ursachen, um sich in gewohnter Weise schnell entschieden wieder dem Tageschaos widmen zu können?

Jedenfalls geht es nicht darum, einen Schuldigen finden zu wollen, basiert die Frage auf Intentionen gewohnter Denk- und Verhaltensmuster, verbunden die Erwartungen einer schnellen, klassischen „Problemlösung“. Ein gelernter Irrglaube – der endlich ein Ende finden muss.

Denn entstehen mehrheitliche Probleme/Symptome aus Wechselwirkungen überfrachteter, zähfließender Prozessstrukturen. Systemdenken bietet dauerhaft Abhilfe u. a. die Zusammenhänge erkennen und angemessen handeln zu können.

Das Schubäusmodell stellt diese Erfahrungswerte in hoher Konzentration zur Verfügung, basierend auf 40 Jahren ganzheitlicher Neuordnung, abgerundet durch 15 Jahre wissenschaftlicher Recherchen.

Denn erst mit der Anpassung der ökonomischen Strukturen werden sich die Auswüchse, mit denen sich die Mehrheit auseinandergesetzt sieht, wieder zu einer vertretbaren Normalität zurückkehren. Dies erfordert allerdings ein Ablassen von Erb- und Altlasten unzeitgemäßer, gelernter Denk- und Verhaltensmuster.

Somit ist der erste Schritt, sich mit „neuen“ Ansätzen zu beschäftigen.

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