Ein Bild der Inszenierung

Die Geschworenen haben entschieden und Österreich hat seine „Staatsabtrünnigen“ in den Kerker geworfen. Dem einen wird es als Unrecht auffallen, dem anderen als gerecht erscheinen.
Der „Große Bruder“ – also das kollektive „Ich“ setzte sich mit Hilfe seiner selbstgeschaffenen Werkzeuge, Methoden und Handlungen – die ebenfalls an einem Glauben an die Fiktion gekoppelt sind – nur zur Wehr.

Doch ist das Ergebnis nur ein Zeichen, dass es nicht ausreicht, nur die eine Fiktion gegen eine andere austauschen oder verteidigen zu wollen und damit habe sich der geistige Vorfall auf beiden Seiten erledigt – in der Hoffnung, sich wieder auf das Tagesgeschäft konzentrieren zu können. Piffedeckel!

Noch schwerer scheint es für jene, dass es sich bei „Staaten“ immer nur um Fiktionen gehandelt hat, die nur aus der Gewohnheit heraus als „real“ angenommen worden sind (weil es ja schon immer so war) und damit der „Infinity War“ gegen Veränderung gerechtfertigt werden soll.

„Der Scheck heiligt die Mittel.“

Zweifellos, dass nach dem Österreich-Szenario der Dreh- und Angelpunkt des global gesellschaftlichen Wandels hier (in D) zu finden ist. Der Deutsche hat die Aufgabe, die Welt neu zu denken.

„Der Deutsche?“ „Ja, der nach RuStaG 1913.“ „Echt?“ „Nein, Scherz.“

Deshalb ist der Druck auch hier so groß und deshalb auch der Widerstand gegen Veränderung. Das trifft auf alle zu, die mehr oder weniger davon profitieren – in der gesamten Gesellschaft.

„30 Silberlinge.“

Nach über 13 Jahren bewusster eigener Erfahrungen mit anderen hat sich gezeigt, dass die Angesprochenen zwar forderten, dass sich etwas ändert, sie sich selbst nicht am Wandel beteiligt sahen. Das ist auch der Grund, warum der selbstgeschaffene Druck in der Gesellschaft weiter zunimmt.

Wer sich dazu entschließt und sich mit den Hintergründen beschäftigt wird erkennen, wie „luftig“ die Nummer tatsächlich ist. Das klappt im Übrigen dann am besten, wenn man das übliche Sammeln von Unsäglichkeiten und Auflisten von möglichen Schuldigen unterlässt und stattdessen den ganzen Zinnober für den eigenen Entwicklungsprozess nutzt.
Wer natürlich durch seine anerzogenen Denk- und Verhaltensweisen „fremdgesteuert“ herumläuft und meint, nur lange genug Schuldige finden zu wollen, sei empfohlen, gerade diese Denkweise zuerst zu hinterfragen.
Denn dann hört auch die Waschmaschine auf in der er sich bewegt, während sich sein „Ich“ einen Ast lacht.

„Das Schöne dabei ist, wenn man erst einmal verstanden hat, wie die Nummer läuft, kann man herzlich darüber lachen. Und wenn ich mich so umschaue, haben die meisten das Lachen noch vor sich.“

Auf der anderen Seite ist es ernüchternd, dass gesellschaftlich nicht wirklich etwas dazu gelernt hat und sich die Geschichte möglicherweise(!) wiederholen würde.
Das dies durchaus gelingen könnte liegt darin, dass so manche energischen Forderer – darauf angesprochen – einem notwendigen Lernprozess doch lieber fern bleiben möchten.

Das liegt daran, dass man sich lieber mit Inhalten, deren Verifizierung und der Findung von noch mehr Details auseinandersetzt, während die Frage ausbleibt, warum sich „Geschichte wiederholt“.
Denn mit dieser Frage gelangt man sofort zum Menschen und seinen anerzogenen Verhalten, die er über die Jahrtausende nicht hinterfragt hat und verantwortlich für eben diese geschichtlichen Phänomene ist. Punkt.

Wenn also die berühmte „Gewalt vom Volke ausgeht“, dann kann sie nur durch ein Umdenken stattfinden – ein Hinweis an jene, die sich Aufgewachte nennen, jedoch weiter fleißig das Alte zu verkaufen versuchen, siehe: DR, UCC, HLKO, IRS, Personenausweise, Gelbe Scheine, Heimatscheine, Staatsgründungen, Gemein-deaktivierung und Reichsreorganisation &c.

„Komisch. Es heißt zwar „Reich“, aber alle haben kein Geld.“

Um sich entwicklungstechnisch eine Unmenge an Zeit zu ersparen: Es macht keinen Sinn, das Rad zum 1001. Mal neu erfinden zu wollen, wenn im Netz bereits genug Erfahrungen dokumentiert wurden. Dialoge erleichtern das Vorankommen.
Die meisten sind bis jetzt in der Art unterwegs, um alles zu finden was beweist, dass die anderen schuld sind. Da es sehr weit verbreitet ist, geht man in der Regel auch davon aus, dass es auch „richtig“ ist.

Ein dabei auftretendes Phänomen ist die reine Sammlung von Unsäglichkeiten, die dies und das beweisen und dann werden noch mehr Beweise gesammelt, die eben dasselbe nochmals beweisen.

Dass eine Mehrheit für Richtigkeit steht, ist im Alten ein Argument, um eben den Sinn von Mehrheiten rechtfertigen zu wollen. Im Kern geht es darum, die gewohnten Denk- und Verhaltensweisen kollektiv zu schützen – mit Hinweis auf ein größeres „Ich“.

Im Kern sind es immer wenige Menschen, die Veränderung bringen, weil sie sich über die gesellschaftlichen Konventionen hinwegsetzen, was die meisten nur mit unvernünftigem Verhalten zu verwechseln meinen.

Was bei der ganzen Informationssammelei übersehen wird, ist den Dingen auch eine Priorität zuzuweisen. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn ein entsprechendes Ziel gesetzt wird – was über den gewohnten Horizont geht – die eigene und damit auch die kollektive Entwicklung. Sonst Kreisverkehr und alles ist gleichzeitig wichtig!
Entwicklung ist ein Verhalten, was nur durch Kampf, Widerstand und Verteidigung – also Verdrängen – ausgehebelt – besser: überlagert werden kann!

„Wenn Dein Pferd tot ist, steig‘ ab.“

Geschichten aus der Welt
Was das Geschichtliche betrifft, wird da immer wieder darauf verwiesen, dass ja die Sieger die Geschichte schreiben.
Schaut man jedoch genauer hin, so sind die Sieger nicht wesentlich schlauer, als ihre unterworfenen Verlierer.
Es ist – vorausgesetzt man hat vor sich entwickeln zu wollen – vollkommen egal, wer was schreibt, wenn die wahrgenommenen Phänomene sich nach den gleichen Prinzip gebären.
Es geht um Mustererkennung und Hinterfragung, warum sich Muster in der Geschichte zeigen. Denn die führt zum Menschen und seinen Denk- und Verhaltensweisen – also auch zu den eigenen. Jetzt verstanden, wie man sich entwickeln kann? Dazu ist der ganze Schauspiel gedacht. Nur hat das die Mehrheit „vergessen“ (worden).

Details von Details, Beweisführung und Klärung der Schuldfrage sind damit nur Beschäftigungstherapie für jene Geister, die sich gerne im Kreise drehen und so zum Spielball all jener wird, die die Bedeutung der „Schuld“ kennen und sich das Unwissen der Mehrheit zu Eigen machen, sie fremd zu steuern.

Wenn es um Kampf, Widerstand, Flucht, Ab- und Ausgrenzen, Aufkochen von Vorgestern, Suche nach Schuldigen und gewohnte Bestrafungsallüren geht, bewegen sich die meisten Aufklärungsinhalte nur innerhalb des Systems.
Aus diesem Grund kann man auch die meisten Lösungen getrost hinter sich lassen. Der einzig sinnvolle Weg aus der wahrgenommenen Sackgasse lautet: Entwicklung.
Darauf lässt sich der Gewohnte in der Regel nicht ein, weil er sich von seinen „Ambitionen“ abgelenkt fühlt.

Wie des Öfteren geschrieben, sind mir vier Optionen aufgefallen, die demjenigen dann zur Verfügung stehen, wenn es mit dem gewohnten Denken nicht mehr weitergeht:

  1. Gewalt gegen sich,
  2. Gewalt gegen andere,
  3. Resignation und Regression oder
  4. Entscheidung und eigene Entwicklung.

Tatsache ist auch: Dass das System (der alten Ordnung) nur eine recht schlechte Simulation vom Leben selbst ist und Geld darin der niedrigste Beweggrund, auf den sich so manche selbst reduzieren. „Goldenes Kalb“. Dabei ist es auch nur der glaube daran, dass Geld einen „Wert“ hat. Wert im Außen eröffnet stets die Möglichkeit der Fremdsteuerung.

Die alte Ordnung, welche durch die anerzogenen Denk- und Verhaltensweisen verkörpert wird, ist damit keine Veranstaltung, die eben mal im Außen „abzuklären“ ist.

Nebenbei stellt sich heraus, wer wirklich etwas zu ändern bereit ist oder ob er nur ein Mitläufer ist und nur „so tut, als ob“, solange es für ihn opportun ist. Wer sich also opportun ausrichtet, darf sich nicht wundern, wenn er selbst Willkür erlebt.

Wer glaubt, er sei unschuldig, verdrängt nur dass das zurückkehrende „Problem“ seine eigene Kreation ist. Das jedoch zu erkennen, dazu fehlt ihm meist das notwendige Verständnis, was ihm nämlich auf dem üblichen Wege der „Erziehung“ aberzogen wurde.

Der gesellschaftliche Verfallsprozess, nährt sich dabei aus einer zweiteiligen Bedingung, die selten im Zusammenhang genannt wird: (* siehe: unten) „Wir wollen, dass ihr es mal besser habt, als wir… wenn ihr so seid, wie uns das gefällt.“

Ja, wie jetzt?
Eine Welt voller Experten bleibt, wie das Auflisten aller einzeln wahrgenommenen „Probleme“ eben auch nur eine reine Ansammlung von „Einzelteilen“, solange nicht disziplinübergreifend gedacht und gehandelt wird. Das Gegenstück zum Experten wird durch den Generalisten verkörpert.

Die Welt der Fachorientierung ist lediglich ausgerichtet auf eine Welt der Symptombehandlung von sicht- und spürbar wahrgenommene Probleme, während die Ursachen unbetrachtet und unreguliert bleiben – verhindert durch konsequente Bereichsabgrenzung und „Zuständigkeiten“.

Was die weggegebenen, geistigen Disziplinen des Menschen betrifft: Die „Experten“ halten gewohnte Reden von ihren Kanzeln und bemängeln, dass sich endlich etwas ändern muss, während sie gleichzeitig signalisieren, dass ihr Revier ja „sauber“ sei.
Und wenn das alle für sich so handhaben und trotzdem „Probleme“ auftauchen, dann kann ja irgendetwas etwas nicht stimmen.

Das liegt wohl daran, dass das gewohnte „Fach- und Revierdenken“ nicht ausreicht – gleich wie viel inhaltlich davon „gesammelt“ wurde.

Das erklärt, warum ein Häuptling kein klassischer Anführer ist, wie man sich diesen immer vorstellt, sondern ein Generalist zusammen mit den „Experten“ agiert.
Den muss man auch nicht wählen, denn generalistische Denke im Sinn natürlicher Strukturen, hat nichts mit Befehlsgewalt („fehl“ von falsch) zu tun, wie sie nur in hierarchischen Strukturen der Fall ist. Von anderen wird das nur erkannt, weil sie es selber in sich tragen.

Fehlt der Generalist, bewegen sich die „Experten“ in gewohnten Denk- und Verhaltensweisen, Stück- und Flickwerk sowie gewohnter Symptombekämpfung, in ständigem Dialog zur Abstimmung.

Damit gelangen „wir“ an jenen Punkt, wo die Grenzen und Konventionen des bisherigen Systems und seiner es erzeugenden Denk- und Handlungsweisen zunächst mental überschritten werden müssen.
Da die meisten jedoch an ihre eigene Entwicklung nicht wirklich „glauben“ – besser: diese erst gar nicht mit einbeziehen, weil gewohnte Außendarstellung und Stellung in der Gesellschaft und Sicherung des Erreichten wichtiger erscheint, drehen sie sich im Kreise, statt sich zu entwickeln. Die vordringlich materielle Ausrichtung macht sie angreif- und steuerbar.

Dass die „Nummer“ eine vordringlich mentale Angelegenheit ist, wird dabei geflissentlich „übersehen“ – besser: in der Regel nicht erkannt.

Dass nicht weit genug gedacht wird, sieht man im Übrigen auch beim Thema „Holocaust“, wo sich darum gezankt wird ob er stattgefunden hat oder nicht und wer „schuld“ ist. Das liegt daran, dass immer nur innerhalb der Konventionen gedacht und argumentiert wird. Dauerbeschäftigung und Verdrängungskonzepte auf beiden Seiten. Schuldzuweisung ist stets ein Verhalten, sich selbst nicht verändern zu müssen.

Es werden die falschen Fragen stellt, die immer wieder zur Rechtfertigung der sie erzeugenden Denk- und Verhaltensweisen führen. Selbstreferenz.

Die Aufgabe besteht darin, diese Selbstreferenzen auf die Denk- und Verhaltensweisen zu überwinden und so den Entwicklungsprozess in Gang zu setzen. Der erste Schritt ist zu erkennen, dass Schuldzuweisung nur ein gesellschaftlich toleriertes Verdrängungskonzept ist, was individuell-kollektiv in den Kreisverkehr und in eine Abwärtsspirale (*) führt.

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Mahlzeit.