„Es“ aus einer anderen Warte betrachten

Versuche es aus einer anderen Warte zu betrachten. Das, was wir als „Universum“ wahrnehmen, ist im Kern ein dynamisches (offenes) System (dynamisch vernetztes Beziehungsmuster und wechselseitige Abhängigkeiten) mit Selbstähnlichkeiten (Natur macht sich die Gestaltung immer recht einfach). Im Wesentlichen geht es um Strukturen (Prozesse und Prozessmuster mit Funktionen (höhere Ordnung) und Information (Energie, Wärme, Liebe, ein Tipp von einem Kollegen, ein Lächeln, ein Gruß) die darin fließt – was man nebenbei Kommunikation ist. Hierbei entstehen/kommt es zu kybernetischen (steuernden), symbiotischen (Zusammenwirken zum mehrseitigem kollektiven Vorteil), zu synergetischen (Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile) wie auch kausalen Wirkmechanismen (Ursache und Wirkung).

Wobei man dabei anerkennen sollte (wenn es das eigene Ich zulässt), dass auch der Mensch „nur“ ein offenes Teilsystem darin ist – und nicht das Ende der evolutionären „Fahnenstange“….

Spirituell gesehen deutet das Verhalten der drei genannten Persönlichkeiten daraufhin, dass sie im Inneren das Göttliche verleugnen – das Ich vorherrscht – und die innere Leere durch „Macht“ (was im Kern das Bestimmen über die Existenz anderer Lebewesen bedeutet.) auffüllen zu wollen.

Konstruktivistisch gesehen ist alles eine Wahrnehmung ein aktives Gestalten, somit auch die eigene Verantwortlichkeit der wahrgenommenen „Unzulänglichkeiten“, die der Beobachter selbst in sich trägt – es also keine „anderen“ Schuldigen gibt, außer sich selbst.

Technologie (mehrheitlich heute verwendete) führt nur zum Schein eine Erleichterung der Menschen. Doch im Kern führt die falsche Verwendung – weil kollektiv „unbewusst falsch“/unwirksam gewordenes Problemlösungsverhalten (Probleme überall dort lösen zu wollen, wo sie für alle sicht- und spürbar auftreten, zu vermehrter Komplexität und damit zu langsam, durch systemische Überfrachtung und Ineffizienz führt; siehe unsere Ökonomie.

Sie hat im Kern die Aufgabe, die Lebengrundlagen(Mensch und Natur) zu gewährleisten, bei arbeitsteiliger Wertschöpfung (bewusste Schaffung von Synergieeffekten) bei sinnvollem Umgang mit den natürlichen Ressourcen.

Der Weg aus der Misere ist für „jeden“ individuell. Das Ziel: ist mehr Bewusstheit und Erkennen (zumindest ist dies bei mir so) der eigentlichen Aufgabe des Menschen: Das Leben bewusst lebend weiterzubringen im Sinne des Ganzen. Veränderung bedeutet Anpassung, Anpassung bedeutet Lernen und Erkenntnis.

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