Ist es nicht aufregend?

Vereinfacht ausgedrückt, wird in der Regel nicht weit genug gedacht. Hinzu kommt die Vorstellung mit überholten Ansätzen, wie z.B. künstlich geschaffenen Gesetzen, Auferstehung von alten „Staaten“ wieder einen Neuanfang erreichen zu wollen. Das geht alles nicht weit genug.

Das liegt daran, weil es z.B. nicht um BRD oder DR geht, sondern das System an sich, was man auch mit „die alte Weltordnung“ bezeichnen kann, wo die beiden nur subatomare Rnderscheinungen in der Geschichte sind.
Während eine große Mehrheit konditioniert in den Details wühlt, macht sich kaum jemand (besser: fast gar keiner) Gedanken, um was es wirklich geht.
Denn es gibt prinzipielle Zusammenhänge, die über die gewohnte Polarisierung, in der die meisten konditioniert stecken überwunden werden und so sich ein klares und verständliches Bild der alten Ordnung, des Übergangs und den Grundlagen der Neuen Ordnung ergibt.

Das Phänomen hierbei ist, wenn man über die eigentlichen Hintergründe spricht, entziehen sich in der Regel die Gesprächpartner, weil sie zunächst erkennen, dass sie sich die ganze Zeit mit irgendeinem Firlefanz beschäftigt und so eine Menge Zeit verblasen haben und sich selbst gezwungen sehen, noch viel weiter zu denken, als ihnen in der Regel lieb ist.

Natürlich wird alles gut. Denn es gibt Lösungsmuster, die bereits in den Startlöchern stehen. Nur ist zu erkennen, dass die Mehrheit in der Regel nur ihre Ruhe haben will und deshalb sich das Ganze in der Regel mit einem Empörtsein bei jenen schon erschöpft hat.

Und wenn jemand mal danach fragt, wie ein Lösungsmuster denn ausschauen würde, so erwartet er in der Regel eine eindimensionale Antwort in ein zwei Sätzen.

Das ist auch für mich der Grund gewesen, nichts mehr in Sachen Aufklärung in diese Richtung zu veranstalten. Denn jene Experten, die das „Neue“ wollen bewegen sich in der Regel innerhalb der Denk- und Verhaltensmuster der alten Ordnung und so sollten sich Lösungen auch nur innerhalb konventioneller Grenzen bewegen. Das funktioniert jedoch nicht mehr. Denn wir haben es mit einem globalen Paradigmenwechsel zu tun, das ist etwas anderes, als beim Auto mal die Zündkerzen zu wechseln.

Ich konnte über die letzten drei Jahre feststellen, dass die Mehrheit, sogar die Mehrheit der sog. „Systemaussteiger“ auch nur Systemteilnehmer der alten Ordnung sind.

Das liegt daran, dass sich kaum jemand über das Gedanken macht, was das „System“ überhaupt ist erzeugt, weil es in dem Moment ihn betrifft: seine konditionierten Denk- und Verhaltensmuster, sich daraus ergebenden Gewohnheiten und das ergebende Konventionen und davon abgeleitet alle Methoden und Werkzeuge, um die alte Ordnung aufrecht! zu erhalten.

Solange das ausbleibt und sich die „Veränderer“ nicht damit beschäftigen, wird weiter nur in der Problemorientierungssuppe gerührt und man diskutiert über Möhrchen, Rübchen, und Karöttchen.

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