Kommentar zu: Wenn das Volk bei zunehmender Gewalt…

Es ist für manchen schwierig, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass über längere Zeit ein – nennen wir es mal „Volk“ – sich so sehr auf seinem Komfortsofa betreuen ließ und ihm die Auswirkungen seines Handelns durch seine Betreuer vom Hals gehalten wurde.

Wenn man jedoch Veränderung will, dann konfrontiert man den Betreuten einfach mit den Ergebnissen seines Handelns. Gewohnheiten, denn:  „Das war ja schon immer so.“

Bisher wurde der Anspruch: „Wir wollen, dass ihr es mal besser habt, als wir…“, irgendwann der nächsten Generation überlassen, nicht selten zeitversetzt untermalt mit: „…wenn ihr so seid, wie uns das gefällt.“

Im Grunde genommen erleben wir eine Art Geburt, während so mancher versucht, die bereits auftretenden Wehen mit Ausflüchten, Kampf, Widerstand, Ignorieren, Schuldzuweisung und Feindbildprojektionen „betäuben“ zu wollen.

Der als Opfer konditionierte, der sein ganzes Leben jedoch nicht wusste, dass er nur als Opfer aufwuchs, ist mit einer derartigen Situation natürlich überfordert und übt sich im gewohnten Klagen, Jammern und Beschweren, Ventilfunktionen für das das selbstgeschaffene Leid, was sich zwischen dem lautstarken: „ES MUSS SICH ETWAS ÄNDERN“ und der insgeheimen Einstellung: „Erst mal woanders oder bei anderen“ aufspannt.

Betrachtet man das ganze Szenario aus dem Blickwinkel stattfindender global-gesellschaftlicher Entwicklung, was nichts mit dem apokalyptischen Gemähre so mancher Opferanwärter zu tun hat, ist nicht nur der deutsch sprechende Mensch damit beauftragt, seine Komfortsofa-Konditionierungen zu überdenken.

Hat man erst einmal verstanden, worum es geht, tut das auch gar nicht nicht weh und man lacht sogar darüber, wenn man den Sinn dahinter begriffen hat. Wenn nicht, bleibt ja nur das übliche Verhalten: „Der und der sind beim BND“ oder was auch immer für ein Tinnef.

Kaum jemand macht sich darüber Gedanken, dass der deutsch sprechende Mensch nicht nur die Aufgabe des Um- und Weiterdenkens auf dem Tisch hat, sondern auch die Welt „neu“ zu entdecken.

Jedoch hat die einst mutige Aufklärerszene, diesen Schritt noch nicht auf der Agenda eines Neuen Volkes der Denker entdeckt.

Natürlich muss man sich dazu vom Komfortsofa bequemen und auch die üblichen Reichsambitionen, die sich insgesamt im fiktionalen Rahmen des Rechtssystems abspielen, hinter sich bringen. auch dieser Umstand ist erst einmal zu verdauen.

Jedoch hat der deutsch sprechende Mensch das mit dem Esau-Segen scheinbar nicht verstanden. Warum auch, er ist ja nur noch damit beschäftigt, überall „Feinde“ zu sehen, die ihm „Böses“ wollen und so verpasst er als den Zug in die Neue Zeit. Und alle wollen den Deutschen nur vernichten. Letztlich regelt sich das ganz von selbst, jeder bekommt solange das, was er sich nimmt – bis er um- und vor allem weiterdenkt.

„Weiterdenken, statt weiter denken.“

Was macht er hingegen „Deutsche Reiche“, „Gelbe Schein“, Gemein-Deaktivierung, Reh-Organisationen und versucht Besitz (was von besetzen kommt)Geld, Land, Hab und Gut zu sichern und zu verteidigen, als ob es nicht anderes gäbe.

Hallo, das positive Recht ist eine Fiktion ins sich, nur der Glaube daran hält den Gläubigen darin gefangen.

Den Deutschen, denn er hat ja eine besondere Aufgaben in der Welt, muss man sich so vorstellen: Er steht in seinem Kopfknast, hat in der einen Hand den Schlüssel und mit dem Daumen der anderen hält er das Schlüsselloch zu und schreit ganz laut: „Lasst mich raus, ihr Schweine!“

Auch das mag von ihm erst einmal erkannt sein. Möglich macht dieses Szenario die meist die fehlenden Selbstreflektion, die durch reine Projektion (Feindbilder, Schuldzuweisungen usw.) überlagert ist, verbunden mit dem verdreht gelernten Umgang mit der Angst.

Der klassische konditionierte Deutsche funktioniert so: „Neues = Bestrafung -> „Gestern war alles besser = Sicherheit.“

Jedoch ist Angst nur ein Signal der Verhaltensmuster, dass zu einer gegebenen Situation einfach nur Informationen fehlen, was wiederum auf eine notwendige Entwicklung hinweist und nicht auf gewohnte Verdrängung.

Verdrängung, die sich neben der Unvernunft (in der Regel propagiert als „Vernunft“) gesellschaftlich toleriert ist und so auch die Betreuungsstrukturen notwendig macht, die sich im staatlichen Gewand inkl. ihrer auserkorenen Vorgesetzten mit ihren Institutionen präsentieren.

Zeit, dass auch der deutsch sprechende Aufklärer mal aufwacht und sich diesem Thema widmet.

Quelle-Beitrag: Volksbetrug