Konkretes

Die Tage erhielt ich einen Brief, worin sich der Verfasser konstruktiv darüber äußerte, nicht allzu abstrakt in meinen Beiträgen daherzukommen. Diese Sichtweise mag und kann ich nur teilen und bestätigen.

Auf der anderen Seite lässt es sich jedoch nicht vermeiden, wenn es darum geht, „das System“ in(!) dem die Menschen leben und was sie auch selbst(!) erzeugen, verstehen zu wollen und sich nicht nur mengenmäßig inhaltlich mit seinen sicht- und spürbaren Erscheinungsformen aus „Schönem und Unsäglichkeiten“ zu beschäftigen.

„Konkret“ meint: Erkennen, wie es nicht „funktioniert“ und dass nahezu alles dazu geschaffen wurde, UM zu zeigen, wie es nicht „funktioniert“.
Das ist die Erkenntnis aus dem Alten und dass sich der Mensch andere Regelwerke zu Eigen macht, als den Versuch zu starten das Leben immer wieder nur „nachmachen“ zu wollen.

„Funktionieren“ meint: global-gesellschaftlich und global-ökonomisch lokal fühlend, denkend und handelnd.
Dies mit der Erkenntnis, dass sich bisher nahezu kollektiv vom natürlichen Lebensprozess abgewandt wurde und der sich daraus ableitenden Art und Weisen gesellschaftlichen und ökonomischen „Miteinanders“.

Genau dazu ist Um- und Weiterdenken erforderlich, was sich nicht als eine neue Eissorte in der Auslage präsentiert, die man dann erst bezahlt, wenn man sie reichlich „beleckt“ hat. Konkret genug?

„Jegliche Theorie über den Geschmack von Mars®, scheitert an erlebter Praxis.“

Unter schrittweisem Ausschluss bisheriger „Möglichkeiten“ offenbart sich für die eine Hälfte zunehmend eine Hilflosigkeit, während auf der anderen Seite Klarheit entsteht.
Eines ist sicher (nein, keine frischen Wischblätter von Bosch): in einem Nullsummenspiel gibt es keine Gewinner.

„Im Wandel bauen die einen um und die anderen ab.“

Das Opfer wird dabei stets die Hilflosigkeit wählen, die kennt es und hofft auf engagierte – nicht selten besessene – Beschützer und Macher, die es vorschicken oder andere für seine eigene Situation beschuldigen kann.
Den Feind (was nur eine Projektion der eigenen inneren Einstellung auf einen anderen ist) hat man bereits ausgemacht.
Es ist dem Opfer zu Eigen sich so zu verhalten – sein Wesen als Mitverantwortlicher für Krieg und Elend.
Die Dummen schickt es vor, um im Kern die Veränderer beseitigen zu wollen.

Opfer- und Täterverhalten sind beide von degenerativer Natur – jedoch will keiner das Opfer sein und schon gar nicht der Täter, der wird ja dann vom Opfer wieder beschuldigt.
Beides sind jedoch nur Erfindungen um zu trennen. Opfer lieben die Trennung, da sie so mögliche Veränderungen bei sich selbst verhindern können. Konkret genug?

Ritzeratze, voller Tücke, in die Brücke eine Lücke.“ Max und Moritz dritter Streich, Wilhelm Busch

„Willst du nicht mein Opfer sein, so schlag’ ich dir den Schädel ein.“

Dass das gesellschaftlich tolerierte Opferverhalten in nahezu jedem vorkonditioniert(!) vorhanden ist und somit zur Gesamtsituation beiträgt, ist dem Opfer nicht bewusst, es unterlässt es ja nur entsprechende Schritte zu gehen, um diesem Zustand zu überwinden.
Das Opfer wird in dem Moment erschaffen, wenn der junge Mensch für eigenständige Entwicklung von seinem „betreuenden Täter“ bestraft wird.
Nicht umsonst erzeugt die Gesellschaft auch ihre Serienmörder, Selbstmörder, Kinderschänder, Drogenabhängigen, Vergewaltiger &c. selbst.

„Die Menschen sind noch gut. Wir kämpfen, wir töten, wir hintergehen einander. Aber wir können uns ändern. Wir können es besser machen. Das werden wir, das müssen wir.“ Bruce Wayne, Batman vs. Superman: Dawn of Justice

Belohnung und Bestrafung sind Methoden der alten Ordnung, um den Zustand der Fremdbestimmung – also die Macht über das Leben anderer – erhalten zu wollen. Allein dieser Gedanke ist konkret genug.

„Wir haben hier auch Lösungen.“ Bekannter Entertainer der alternativen Medien

„Ja, dann sind wir ja alle verloren.“ Abschiedsargument in einem Telefonat

„Ja, aber die anderen sind noch nicht so weit.“ Personenausweise verkaufender Alleinunterhalter, fremdbestimmend über sein ihm höriges Publikum

„Jeder hat ja seine eigene Bewusstwerdung.“ Alternativer Radiounterhalter

„Die Klagenden hören nicht hin, da sie zu sehr mit dem Klagen beschäftigt sind.“

„Und aus dem Grab drang schauerlicher Uriniengesang…“

Um es so auszudrücken: Es liegt mir fern, Texte so zu formulieren, dass sie sich thematisch – den Leser dabei umschmeichelnd – mit „der Theorie von Bienchen und Blümchen“ beschäftigen.
Ich brauche auch keine Satire. Okay, ab und zu einen sarkastischen Witz der Teilnehmer.

Die Leserschaft gestaltet sich anonym und es mir liegt fern, lediglich einer der vielen Verteiler zu sein, die sich bereits mit der stattfindenden Betrachtung dargebotener Situationen meinungsfrei zufrieden geben – nicht selten nur als „Klagemauern“, „Rote Sofas“, „Möchtegern Nürnberg 9.0“ oder „kommentarlos, aber dafür angstfrei“ daherkommen. Konkret genug?

Ladies und Gentlemen, authentische Meinung im offenen Raum, ist der wesentliche Bestandteil eines jeden Wandels und dem, was sich Demokratie nennt.
Heimliche Meinungsbildung und das berühmte „so tun, als ob“, verändern nichts. Eine konstruktive Denkweise und damit verbundener Dialog sind notwendig. Konkret genug?

„Für 30 Silberlinge wird in der Regel das verraten, was sich das eigene Bewusstsein nennt.“ Es macht keinen Sinn nur einfach an einen wundertätigen jungen Bartträger zu warten, der dann eines Tages in Sandalen daherlatscht und alles gut macht. Das nennt sich nur Verzögerungstaktik.

„Siehste, ich hab’s immer gewusst…“ „…, jedoch nie was gesagt.“

„Ich muss ja arbeiten und Geld verdienen.“ „Dann solltest du dich nicht beschweren und dein Leid ertragen.“

„Ich finde es gut, dass es intelligente Leute gibt und jeder seine eigene Meinung dazu hat und man von ihnen so viel lernen kann.“ Ernst gemeintes Argument im Dialog

Was es am wenigsten benötigt, sind irgendwelche Gewalt verherrlichenden Rabauken, mit die mit hohlen Phrasen daherkommen.

„Die Ausländer nehmen uns die Arbeit weg!“ „Wie? Sie haben auch nichts gelernt?“

„Gewalt ist das Werkzeug der Unwissenden – und ihrer Gegner.“

All diese Erkenntnisse beruhen auf einer Unzahl gelesener Beiträge, Dialoge und der Beschäftigung mit Gruppen und ihren nicht selten sich in Jobrotation befindlichen Themen, auf der Suche nach der Neuerfindung des „Rades“.

„Die Lösung zur Gemüsesuppe, ist keine neue Gemüsesuppe.“

Während sich in den letzten Jahren isoliert, engagiert, motiviert und euphorisch an die gleichen Themen gerieben wurde, wäre es einfacher gewesen, sich in den Gruppen untereinander auszutauschen und von den Erfahrungen der anderen zu lernen. Dies habe ich mir zunutze gemacht und konnte so die gewohnten Wiederbeschäftigungsarien vermeiden.

„HLKO“, „Bodenrecht“, „Gelber Schein“, „Reorganisationen“ und „Reaktivierungen“ waren dabei das Beste. Denn erhofften sich die Probanden nicht selten reich ins Reich und ewiger Jagdgründe zu gelangen.
Schon interessant, wenn in 2017/18 „heiße“ Themen auf den Tisch kommen, mit denen wir uns in Fulda bereits in 2013/14 oder früher beschäftigt hatten.

„Lieber reich ins Heim, als heim ins Reich.“

Das Erschreckende und zugleich Gute ist dabei, dass es nicht ausreicht, nur auf das „tote Pferd von Vorgestern“ zu setzen, während man das Gestern gleichzeitig verflucht wird.
Die Szene verhaspelte sich regelrecht in bereits von den eigenen Reihen geplünderten Nebenschauplätzen.
Und das hat sie erkennbar zurückgeworfen, nicht selten im Angesicht der Regression (Rückfall in frühere Verhaltensmuster, nicht selten kindlicher Natur).

Dabei kommt man der „Nummer“ nur bei, wenn man selbst an sich arbeitet und dies nicht nur mit Hilfe einer oder zweier Seminaren an einem von Sonne durchfluteten Wochenende. Konkret genug?

“Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und der Weg dorthin bequem. Viele Menschen gehen ihn.
Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal! Deshalb finden ihn nur wenige.“ Bergpredigt, der Dingsda

Und wenn es ans Eingemachte geht, wird sich plötzlich aufs Grashalme zählen oder Erdnüsse abheften konzentriert.
Über die letzten Monate habe ich reichlich Aufklärer angeschrieben und das Feedback war erschreckend.

In einer E-Mail beschäftigte man sich mit „mangelnder Intelligenz durch Jodmangel“. Ernsthaft.
Andere wiederum erzählten von Nudelsiebe, die sie sich in den Hintern stecken wollten, um im Fluss als Piraten erkannt zu werden. Konkret genug?

Über die Jahre haben sich mehrere Optionen bei einem Veränderungsprozess offenbart: Gewalt gegen sich selbst oder andere, Resignation und Regression und Weiterentwicklung.

Letztere erfordert stets die konsequente Infragestellung des Bisherigen. Es ist nicht damit getan, die alte Suppe nur kräftig genug umzurühren – im Glauben damit den Geschmack nachhaltig verändern zu wollen.

„Adliges Essen?“ „Ja, von gestern.“

Mehrheitlich wird sich so gut wie gar nicht mit den Ursachen beschäftigt, sondern in der Regel nur mit den sicht- und spürbaren Symptomen und Auswirkungen und der Suche nach schuldigen Verursachern und Darstellern. Konkret genug?

Eines ist auf jeden Fall sicher: Das Gestern wird sich solange wiederholen, solange ein Um-, Weiterdenk- sowie Infragestellungsprozess und damit verbunden, konstruktive(!) Dialoge ausbleiben. Konkret genug?

Etwas zu wissen ist einfach. Das macht man mit auswendig lernen und wieder herbeten.
Verinnerlichen heißt, nicht nur die Bedeutung zu kennen, sondern auch sinnvolle(!) Handlungsschritte davon abzuleiten.
Was nichts mit: „Die anderen müssen weg“, zu tun hat. Das ist lediglich nur Verdrängung.

Klagen, Jammern, Greinen und sich beschweren sind Verhalten, um den angestauten Druck abzulassen, der sich zwischen der Äußerung: „Es muss sich etwas verändern“ und der eigenen inneren Einstellung „…nur nicht bei mir“ entwickelt. Kackstuhl!

„Und aus dem Grab drang schauerlicher Uriniengesang.“

Ein Neandertaler zum anderen: „Gestern war alles besser.“ „Was ist denn „gestern“?“

Die Annahme, andere tragen für etwas die Schuld, ist lediglich eine Erfindung (des Opfers, was meistens nicht weiß, dass es eines ist), selbst wenn sie noch so gesellschaftlich toleriert ist.
Schuld existiert, um das eigene Gehirn vor dem notwendigen individuell-kollektiven Um- und Weiterdenkprozess und damit verbunden, eigener Veränderung „bewahren“ und sich so „schonen“ zu wollen, während andere aus einer Opferhaltung heraus(!) unterworfen werden sollen.

Es nutzt also wenig, immer nur die Unsäglichkeiten aufzudecken, vermeintliche Schuldige aufzulisten und damit habe sich der Fall der Offenbarung bereits erledigt.

Reklame: Die neuen Bodenrechte. Jetzt mit Himbeergeschmack! Apropos „Geschmack: Die Polizei testet jetzt Gummiknüppel mit Erdbeergeschmack und Weichlakritzkern.“

Dem Offenbarungsprozess schließt sich der Infragestellungsprozess an, der nichts damit zu tun hat, als unangenehm Wahrgenommenes später nur gegen „angenehm Erkorenes“ eintauschen zu wollen und damit hat sich’s.

Beispielhaft: BRD gegen DR, eine Re-Gierung („Nur Gierige brauchen eine Re-Gierung“) gegen eine andere, eine Mehrheit gegen eine andere oder eine nicht geltende Rechtsgrundlagen gegen ein andere „geltende“ Rechtsgrundlagen austauschen zu wollen. Das hat nichts mit neuer Zeit zu tun, da dies vom Fundament her auf: „Gestern war alles besser“ und Fiktionen basiert.

„Fiktion“ meint dabei ein das Leben simulierendes System, im Glauben es gäbe kein anderes. Denn das „worin“ wir leben, wird von den eigenen Denk- und Verhaltensmustern bestimmt,weil sie für das System sind! Erkannt, wo der Haken ist? Konkret genug?

Auch hilft es wenig, sich auf Rechtsgrundlagen zu stützen, da alle innerhalb des positiven Rechts auf einer Fiktion beruhen, hinter der wiederum die Fremdbestimmung und das außen vorlassen des individuell-gesellschaftlichen Entwicklungsprozesses stehen.

Um es konkret auszudrücken: Klagen, Jammern, dumm drein schauen (oder nur so tun, um nicht denken zu müssen), Problem orientierend daherkommen, Wegschauen und Ignorieren, Wegloben oder abgelenkt und dabei wild beschäftigt zu sein – also alles tun, um dem eigenen Entwicklungsprozess aus dem Wege zu gehen, sind Erscheinungsformen des alten Systems.

Der verdreht gelernte Umgang mit der Angst, lässt dabei die Probanden in ihrem eigenen Kopfknast verweilen: Angst ist lediglich ein Signal, dass zu einer gegebenen Situation Informationen fehlen.
Der verdreht gelernte Umgang, wird dabei durch die Verdrängung (entstanden aus einer Bestrafung) erzeugt.
Deshalb werden „neue“ Information und Situation weitestgehend vermieden (verdrängt) und/oder entsprechende Szenarien von den Betreuern den Betreuten dazu aufgetischt, um diesen „im Auftrag“ Zustand zu erhalten.

Kopf und Haare dabei lässig nach hinten werfend: „Ach, dass ist doch eh alles nur eine Illusion.“ „Ja, aber nur solange bis der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht.“ „Arschloch!“

Wenn von „Fiktion“ gesprochen wird, meint das nicht die Verweigerung der sinnlich wahrgenommenen Realität, sondern das dahinter wirkende Grundprinzip der künstlichen Abbildung des Lebens, basierend auf Fremdbestimmung.

Fremdbestimmung unter dem Aspekt der Beibehaltung von als „Vernunft“ verkaufter, gesellschaftlich tolerierter Unvernunft, um den Zweck der Fremdbestimmung, Kontrolle und damit verbundener Methoden aus Belohnung und Bestrafung weiter aufrechterhalten zu wollen. Der war jetzt lang, jedoch konkret.

Einfach und konkret: „Durch Fremdbestimmung wird jene Unvernunft aufrecht erhalten, die wiederum die Notwendigkeit der Existenz der Fremdbestimmung begründen soll.“

Ich will ihn mal so richtig auf den Tisch klatschen: Ohne die authentische Bereitschaft der Selbstentwicklung mit anschließendem Handeln, kommt hier niemand aus der „Nummer“ nicht raus.

Es gibt keine bösen Schuldigen, sondern nur jene, die einem das Umdenken aus sehr subtile Art und Weise „schmackhaft“ machen, was den Opfern in ihrem Verhalten entgegen kommt und sie bestätigt während sich andere auf den Weg der Infragestellung des Dargebotenen machen.

Reklame: Ein neuer Workshop verspricht dieses Mal noch erfolgreicher zu sein, als die letzten. Er kostet für zwei Tage nur 600 Euro und man muss sich auf einen Auslandsflug einstellen, um nun seine „Rechte“ (in der Regel „Flocken“) zu erhalten.

Die meisten werden wieder darauf reinfallen, weil sie sich im übertragenen Sinne immer wieder von „den netten Kaufleuten vor dem Tempel“ ablenken lassen. Geschäftsmodelle! Konkret genug?

Tatsächliche Aufklärung über die Notwendigkeit von Vernunft und Gewissen, wird nach wie vor außen vorgelassen – geflissentlich ignoriert.

Das mag so manchem wohl zu „abstrakt“ klingen, was jedoch nicht der Fall ist, wenn man das Wesen der alten Ordnung (die Gesellschaft in ihrem wesentlichen Handlungsverhalten: in ihrer als „Vernunft“ getarnten Unvernunft, der Gewissenlosigkeit und fehlenden Authentizität) und seiner damit verbundenen „Entwicklung“ und Existenz verstanden hat:

Die BRD führt nicht nur das Dritte Reich weiter, sondern kommuniziert unverblümt das gleiche Verhalten, wie seine Insassen:

„…bedeutet der Ausdruck „Bundesrepublik Deutschland“ das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland sowie das an das Küstenmeer angrenzende Gebiet des Meeresbodens, des Meeresuntergrunds und der darüber befindlichen Wassersäule, soweit die Bundesrepublik Deutschland dort in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und den innerstaatlichen Rechtsvorschriften souveräne Rechte und Hoheitsbefugnisse zum Zwecke der Erforschung, Ausbeutung, Erhaltung und Bewirtschaftung der lebenden und nicht lebenden natürlichen Ressourcen ausübt;…“ Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Rumänien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen“ Artikel 3, Allgemeine Begriffsbestimmungen, Absatz 1b

„Die Dinge, die geschehen, müssen so geschehen, wie sie geschehen, da freiwilliges Lernen und sich entwickeln wollen, in der Mehrheit nicht gewünscht ist!“

Wie es auch gedreht und gewendet werden mag, handelt es sich um eine geistige (Selbst)Vernebelungsaktion, die man nicht einfach einer bestimmten Benutzergruppe zuordnen kann.
Es handelt um ein kollektiv wirkendes Phänomen gegenseitiger Umnachtung, auf Basis gegenseitigen Versuchens der Fremdbestimmung.

Dies in der Regel im Rahmen von Belanglosigkeiten (Gemeinden, Reorganisationen, Gelbe und sonstige Scheine), die bis zum gesellschaftlich-ultimativ Notwendigen aufgebauscht oder durch Manipulation als notwendig „eingespielt“ werden sollen, siehe Staatsangehörigkeiten, diese oder jene Gesetze, Spielplatzregierungen u. u. u.

Um es konkret auszudrücken: Es besteht kein Unterschied zwischen dem Spiel „Räuber und Gen-Darm“ in der Kindheit und der heutigen Haltung, der so manche nachgehen, nur weil er dafür jetzt mit Geld belohnt wird.

Erwachsensein ist kein Wettbewerb um die meisten grauen Haare oder Falten oder wer die meisten Schulden oder das meiste Geld hat und wer die meisten Rechtstexte herunterbeten kann.

In diesem Wandel geht es erst mal ums erwachsen werden, dazu ist es notwendig zu erkennen, dass man gar nicht erwachsen ist!

Es stellt sich nämlich (ein bei mir recht seltenes Wort) heraus, dass die Mehrheit gar nicht will, dass sich etwas ändert, während jene nicht selten lautstark nach Veränderung ruft. Sie tut nur so, als ob. Konkret genug?

So wie ich in 2009 reichlich „Forderer“ und „vermeintlich Interessierte“ angeschrieben habe, wo es um notwendige Veränderungen in der Ökonomie ging, entpuppten sich die Rückmeldungen im Gegenzug als eher laue Lüftchen – besser: Es herrschte Windstille.
Von ca. 620 meldeten sich gerade mal fünf (5) und die verstummten auf die Frage, was sie denn selbst bereit wären zu tun.

Das ganze Brimborium ist nur zu seiner Infragestellung gedacht. Mehr nicht. Erst dann gehen die müden Äuglein nächtlicher Rechtsklimperorgien auf!

Konkret genug?

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