Mut, maßend

Da kommt mir doch wieder mal so ein schöner Fall von chronischer „Sparkassitis abkassierma“ auf den Tisch, wo eine Sparkasse einen über 20 Jahre alten Kredit, der sogar zurückbezahlt wurde. Sie diesen nochmals mit der Behauptung auf den Tisch bringt, es hätte nie ein Abtrag stattgefunden.

Da sich die Sparkasse (zunächst noch ohne Namen) weigert, die original Unterlagen herauszugeben, kommt natürlich auch nachfolgender Verdacht auf:

So wie ich den Kreditprozess verstanden habe: Ein Kunde kommt zu seiner Hausbank und will einen Kredit aufnehmen, diese informiert ihre vorgesetze Bank und die wiederum die Bundesbank. Ausgabe wird in Eingabe von Bundesbank abwechselnd bis hin bis zur Sichteinlage des Kreditnehmers „gebucht“. Man sieht eine untrennbare Verkettung.

Hat die Hausbank den Kredit jedoch als Bilanzverlängerung gebucht (bei sich sowohl im Soll und im Haben) und so selbst die Geldmittel per Computereingabe geschaffen, bekommt weder die vorgesetzte Bank noch die Bundesbank etwas davon mit. Dies mit dem „Vorteil“, dass man derartige „Schulden“ wiederum weiterveräußern kann und in irgendwelche „Risikogeschäfte“ steckt, wie dies in der „Subprime Krise“ der Fall war. Wie gesagt, ist jetzt eine Mutmaßung.

Zu den Anfängen der Subprime Krise und wie sich dies zur „Katastrophe“ entwickelt hat gibt es einen Film: „The Big Short“. Es lohnt sich diesen mal anzuschauen.

Hinweis: Der andere Spaßkassen-Fall ruht gerade. Dort hat die Spaßkasse versucht, das ganze über ein Mahnverfahren „für sich entscheiden“ zu wollen. Gut dass auf den Schreiben immer draufsteht, dass das Gericht die Rechtmäßigkeit nicht geprüft hat.

Weitere Infos: Wenn’s ums Geld geht…

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